Jürgen Kanold leitet seit 2008 die Kulturredaktion der SÜDWEST PRESSE in Ulm. Im Stadthaus Ulm kuratiert er die von ihm gegründete Kammermusikreihe „klassisch!“.
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Im Jahre 2027 muss der Fachbereich Kultur rund 534.000 Euro konsolidieren. Das Stadthaus hat kein Geld mehr für das Klanghaus-Festival.
Für 40.000 Euro ist ein großes Podest im Mittelschiff gebaut worden, das große Kirchenmusik ermöglicht.
Eine fröhliche, auch wehmütige Gala: Preise für Maya Mayzel, Markus Hottgenroth und Joshua Spink. Trotzig und charmant verabschieden sich Ensemblemitglieder.
Die Hauptfigur in der Novelle „Die Lebensentscheidung“ des Schriftstellers ist ein frustrierter EU-Beamter. Ein Gespräch über Europa. Gibt es noch Hoffnung?
Der „Ring ohne Worte“ stand auf dem Programm der 5. Philharmonischen Konzerts im CCU. Aber der US-Pianist Clayton Stephenson hatte noch eine grandiosen Auftritt mit Gershwin.
Nach acht Jahren tritt Kay Metzger in den Ruhestand ab. Die Stadt Ulm und OB Martin Ansbacher verabschieden ihn im Rathaus.
Eine Landpartie nach Oberschwaben zu fürstlicher Klassik. Im Rittersaal von Schloss Wolfegg dirigiert Manfred Honeck die Deutsche Radio Philharmonie.
Der Generalmusikdirektor verabschiedet sich – auch mit einer verjazzten „Tannhäuser“-Ouvertüre am Fazioli-Flügel in einer Harald-Schmidt-Show.
Tobias Kratzers Neuinszenierung der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ geht in die zweite Runde. Jetzt wird es sehr menschlich. Mit einem starken Ensemble.
Die letzten Wochen unter Kay Metzger am Theater Ulm – und schon bereitet seine Nachfolgerin mit Vincent Furrer ihre erste Regie vor.
Dass Richard Wagner ein Antisemit war und Hitler dessen Opern liebte, das steht fest. Aber wie geht das weltweit einzigartige Klassik-Festival in Bayreuth damit um?
Es ist der 15. Fall für Kommissar Dupin: Er ermittelt in Roscoff bei den Zwiebelzüchtern und auf einem Krimi-Festival.
Die letzte Premiere unter Intendant Kay Metzger: Standing Ovations für das Songdrama „Ewig jung“ mit einem tollen Ensemble. Die Kritik.
Der Franzose wirkte in „Mephisto“ als Tänzer Julien mit und hat als Kobold in den „Meistersingern von Nürnberg“ die Spielfäden in der Hand. Ein Porträt.
Jahrzehntelang leitete der Kirchenmusiker die Ulmer Kantorei und auch den Universitätschor Ulm.
Die „FAZ“ bescheinigt dem Ulmer Ensemble musikalische „Höchstleistungen“. Nur noch vier Vorstellungen der Wagner-Oper stehen auf dem Spielplan.
Ein Hoteldirektor in Nöten, ein Streitgespräch zwischen Albert Einstein und Philipp Lenard. Ein wunderbares Buch nicht für die Ulmer Einstein-Gemeinde.
Wenn Prinzessin Turandot und eine technoid unterworfene Welt von „Isoldes Liebestod“ erlöst werden. Das Publikum bejubelt Anna-Sophie Mahlers Inszenierung.
Ein sechsstündiger Kraftakt des Theaters Ulm. Kay Metzger inszenierte die Wagner-Oper. Und wie klang die Musik?
Wer war Renée Alberti? Rilke wohnte von Oktober 1915 in München als Mieter in deren Villa am Englischen Garten.
Der Start in die 38. Saison: Gerhard Polt und die Well-Brüder begeistern im ausverkauften Zelt. Riesenjubel.
Auf der Ostalb wollen auf jeden Fall die Opernfestspiele erstklassig bleiben: Unter dem Motto „MachtMenschen“ dirigiert Marcus Bosch im Sommer 2026 Werke von Verdi.
Viele Werke von Komponistinnen, barocke Trompeten, ein Jungstar an den Tasten und ein scharfes Finale mit Songs von Jacques Brel.
Die Sanierung läuft und läuft: Aber ein „Schaufenster“, ein Begegnungsort ist fertig. Und lockte am Internationalen Museumstag viele Besucher.
Kürzlich besuchte Frank Wildhorn in Füssen die Premiere von „Rudolf – Der letzte Kuss“. 2027 zeigt auch das Theater Ulm wieder ein Musical des US-Komponisten. Was man über den Cast weiß.
Bald beginnen die Proben für die Verdi-Oper. Alle 180.000 Tickets sind schon verkauft. Was ist das Erfolgsrezept? Ein Besuch am Bodensee bei Intendantin Lilli Paasikivi.
Simon X. Rost („Dr. Nice“) hat für den Schauspieler, der früher am Theater Ulm engagiert war, ein Stück geschrieben, das am Samstag uraufgeführt wird.
Kein Wort über die Stuttgarter Opernsanierung. Es geht nur noch um den Erhalt der Staatstheater als Mehrsparten-Haus. Aber die Filmförderung soll zulegen.
Stefan Moster hat ein unterhaltsames Buch über die Welt der Chöre geschrieben. Er stellt es am 19. Mai 2026 im Ulmer Roxy vor.
Letztmals vor 100 Jahren, 1926, kamen „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Ulm auf die Bühne. Wie sieht Intendant Kay Metzger das geschichtsbelastete Werk? Premiere ist am 4. Juni.
Das Publikum liebt die sentimentale royale Vergangenheit: Frank Wildhorns Musical läuft jetzt mit starker Besetzung im Allgäu, im Land der Königsschlösser.
Mit dem Roman „Lázár“ gelang dem Schweizer ein internationaler Besteller. Im Pfleghof war ein sympathischer junger Autor zu erleben.
Der neue, umstritten gestartete Chefdirigent stellt das Programm seiner nächster Saison vor und ist bester Dinge.
Ein großes, vielfältiges Angebot. Ein Riesenzuspruch. Aber das Roxy hat auch Sorgen angesichts steigender Kosten.
Vor 200 Jahren erschien Wilhelm Hauffs Roman „Lichtenstein“. Der begeisterte Leser Graf Wilhelm von Württemberg ließ die märchenhafte Burg von 1840 bis 1842 bauen.
Die künftige Intendantin Greta Calinescu hat das Spielzeitheft 2026/2027 veröffentlicht. Mit klangvollen Neuigkeiten. Auch was das Schwörkonzert 2027 betrifft.
Im Kornhaus gibt das WKO aus Heilbronn ein bejubeltes Konzert mit der „Eroica“ und auch dem erstklassigen Pianisten Herbert Schuch.
Der US-Präsident hat es sehr eilig mit seiner ewigen Selbstverherrlichung: Ein 70 Meter hoher Triumphbogen soll entstehen. Es gibt Vorbilder.
Auf vielfältige Weise hilft der Verein der Theaterfreunde dem Theater Ulm – nicht nur mit einer Spendenaktion.
Nach der Ära Josef Christ leitet jetzt seit einem halben Jahr Lukas Weiss die Junge Bläserphilharmonie Ulm. Wie läuft's? Was sind seine Pläne?
Ein Orthopäde, Fußballer, ein großer Opernkenner: Der 61-Jährige hat eine fantasievolle Geschichte übers Erwachsenwerden veröffentlicht: „Die große Hoffnung“.
Der New Yorker David Lang komponierte sein Werk 2001, unter dem Eindruck des 11. September. Jetzt erklang es eindrucksvoll wieder im Ulmer Stadthaus.
Das Delian Quartett, das Henschel Quartett und auch die Top-Sopranistin Anna Prohaska: Das sind die fünf Abo-Konzerte der Saison 2026/2027.
Gut für die Karriere, gut fürs Image des Theaters Ulm. Und im Frankfurter „Werther“ singt auch ein gebürtiger Ulmer Bariton: Sebastian Geyer.
„Hi Nick!“ Der künftige Generalmusikdirektor stellt seine Pläne für die erste Saison 2026/2027 vor. Was bieten die Sinfoniekonzerte des Staatsorchesters?
Nicht nur der Impressionist Claude Monet war begeistert vom Naturspektakel der Kalkfelsen in der Normandie. Eine Ausstellung über den malerischen Sehnsuchtsort.
Der Autor Klaus Riehle widerspricht dem Historiker Michael Wolffsohn entschieden: „Herbert von Karajan ist ein Hitler-Anhänger gewesen und schon 1933 in Ulm in die NSDAP eingetreten.“
Es läuft eine Debatte um die nationalsozialistische Biografie des Dirigenten. Die Ulmer AG Straßenbenennung beschäftigt sich mit dem Fall.