Jürgen Kanold leitet seit 2008 die Kulturredaktion der SÜDWEST PRESSE in Ulm. Im Stadthaus Ulm kuratiert er die von ihm gegründete Kammermusikreihe „klassisch!“.
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Im voll besetzten Congress Centrum geht es unter dem Leitgedanken „Unterwegs“ nach Spanien und Russland. Riesenbeifall auch für den Solisten Pablo Márquez.
Die polnische Regisseurin Ewelina Marciniak inszeniert die Oper von Francis Poulenc. Sie nähert sich dem Werk aus einer feministischen Perspektive.
Bis 2029 wird gebaut, mindestens. Und dann? Die Agentur Baupiloten hat die Öffentlichkeit befragt und zwölf Leitlinien für „Mehr Museum Ulm“ erarbeitet.
Mit lyrischem Wohlklang und südamerikanischen Rhythmen: Ovationen in der Pauluskirche für Martín Palmeris Requiem.
Schauspieldirektorin Marlene Schäfer inszeniert August Strindbergs Klassik im Podium – mit freundlichem Premierenapplaus.
Malte Kreutzfeldt hat Klaus Manns Roman am Donnerstagabend auf die Bühne gebracht – mit einem starken Ensemble und Triggerwarnungen.
Kommt der Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek – oder nicht? Soll das kulturelle Gedächtnis einer Nation nur noch digital funktionieren? Bitte nicht.
Malte Kreutzfeldt inszeniert den Roman von Klaus Mann, am 19. März 2026 ist Premiere. Ein Gespräch über einen hoch aktuellen Stoff.
Die Autobiografie der Schöpferin von „Pippi Langstrumpf“ auf der Bühne des Theaters Ulm. Ein bejubeltes Gastspiel.
Im Danube Books Verlag erscheint der neue, sehr lesenswerte Roman der in Neu-Ulm lebenden Autorin: Sie versammelt Menschen in einer Kurklinik an der Nordsee.
Das vor 70 Jahren gegründete Liebhaberorchester spielt 2026 „Titanenstücke“ des Komponisten. Ein Gespräch mit dem Dirigenten Albrecht Schmid.
Die Theaterfreunde sammeln unverdrossen Spenden für den Fundus. Und wo wird eigentlich für die kommenden Premieren geprobt?
Und was bietet die Musik? Eine Kritik der Neuinszenierung von Barbara Wysocka im Münchner Nationaltheater.
Kulturstaatsminister Weimar hat drei Läden von der Ehrung ausgeschlossen. Buchhändler Thomas Mahr aus Langenau spricht von „Gesinnungsschnüffelei“.
Politische Signale senden: Ein ungarisches Künstlerkollektiv gestaltet die Fahnen des Internationalen Donaufests. Und was bietet das Programm noch?
Der frühere Intendant des Theaters Ulm spielt eine Rolle in dem Thriller „In fremden Händen“. Bald ist er live in einem Monolog von John Clancy zu sehen.
Die künftige Intendantin Greta Calinescu hat das neue Erscheinungsbild des Theaters Ulm vorgestellt. Das Hexagon des Architekten Fritz Schäfer bestimmt die Optik.
Florian Zimmer zaubert mit, und ein Stück über das Boxerinnen-„Stehaufmädchen“ Rola El-Halabi steht auf dem Programm. Was in der Saison 2026/2027 alles geboten wird.
Die künftige Intendantin Greta Calinescu setzt auf ein Horror-Musical von Frank Wildhorn – mit finanzieller Unterstützung von Walter Feucht.
Die Inszenierung? Eher bieder. Aber die Sopranistin Klára Kolonits als Königin Elisabetta: großartig. Die Premierenkritik der Donizetti-Oper.
Finale der Tudor-Trilogie am Theater Ulm: Felix Bender dirigiert am Donnerstag die Premiere – mit Klára Kolonits von der Staatsoper in Budapest als Elisabetta.
In Ulm begann der Stardirigent seine Weltkarriere – wurde er schon dort 1933 NSDAP-Mitglied, und war er beteiligt am Rauswurf seines jüdischen Kollegen?
Das norwegisch-schwedische Ensemble Opus 13 gewann 2025 den Streichquartett-Wettbewerb in Bordeaux und gastiert am 27. Februar 2026 im Ulmer Stadthaus.
Und was will uns der Schädel des AfD-Spitzenkandidaten sagen? Was man auf einer Autofahrt so alles an Plakaten sehen kann.
„Rosen aus dem Süden“ und was einem noch so blüht: Am Valentinstag war das musikalische Programm floral. Beste Stimmung auch auf der Tanzfläche.
Die populäre Schauspielerin auf Lesetour, ein atemraubendes 90-Minute-Solo: Ihr aktuelles Buch ist auch eine „Liebeserklärung“ an ihre Mutter, die an Demenz erkrankte.
Die Internationale Bachakademie Stuttgart und die musikalische Welt trauern um den Dirigenten Helmuth Rilling.
Felix Bender dirigiert Werke von Mozart, Strauss und Prokofiev – aber vom Enkel Gabriel Prokofiev: mit der gefeierten Solisten Asya Fateyeva.
Harald Martenstein hat als Kolumnist in der „Bild“-Zeitung die Thronfolge von Franz Josef Wagner angetreten. Vom „Gossen-Goethe“ zum „Currywurst-Kafka“? Eine erste Lektüre.
Standing Ovations: Elisabeth Stöppler inszeniert Richard Wagners Oper mit Martin Gantner als Hans Sachs. Die Premierenkritik.
Ein Konzertsaal im Schwimmbecken und andere Einfälle: Vor 25 Jahren eröffnete die zentrale Musikschule am Marktplatz.
Martin Rivoir, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, schlägt vor, dass das Land das „Flaggschiff“ komplett übernimmt.
Die städtischen Verkehrsplaner haben den „Schilderwald“ am Kuhberg gelichtet. Sehr zum Befremden von Museumsdirektorin Stefanie Dathe.
Elisabeth Stöppler inszeniert an der Staatsoper Stuttgart „Die Meistersinger von Nürnberg“ – am 7. Februar ist Premiere.
Fast 200 Talente traten beim Regionalwettbewerb 2026 von „Jugend musiziert“ in Ulm an. Auch die Höchstpunktzahl 25 wurde vergeben, mehrfach.
Als Hitler den „Chronoplan“ stahl: Julia Kerrs Oper ist in Mainz nach fast 100 Jahren uraufgeführt worden.
Das Heeresmusikkorps Ulm spielt das Finale der Aktion 100.000, das Quatuor Van Kuijk gastiert in der Reihe „klassisch!“. Und das Stadthaus erinnert an Tschernobyl.
Nur drei Spielzeiten lang, von 1991 bis 1994, leitete Bernd Wilms das Ulmer Theater – dann warf er das Handtuch, um gegen Sparpläne der Stadt zu protestieren.
Ein kleiner, subjektiver Blick in die Prospekte der Verlage.
Am Valentinstag 14. Februar, steht der Abend natürlich unter dem Motto: Floristik und Liebe. Was musikalisch geboten wird?
Was wird Greta Calinescu in ihrer ersten Saison 2026/27 bieten? Viele Open Airs sind geplant. Und macht das Museum Ulm wieder auf?
Ronny Jakubaschk bringt den Roman von Virginia Woolf mit Adele Schlichter und Maurizio Micksch im Podium auf die Bühne. Nur freundlicher Premierenbeifall.
Die Antiquariatsmesse Stuttgart hat sich neu aufgestellt und findet erstmals vom 23. bis 25. Januar 2026 in der Stuttgarter Liederhalle statt.
Besser, ausgewogener, lehrreicher, aktueller lässt sich Zeitgeschichte nicht vermitteln.
Aus Münster kommt sie und fühlt sich in Ulm schon sehr wohl: Die neue Chefin des Stadtarchivs möchte auch die Digitalisierung vorantreiben.
Mit einer #MeToo-Affäre sorgte der Franzose für Schlagzeilen. Kann der Chefdirigent das Vertrauen aller Musikerinnen und Musiker und des ganzen Publikums gewinnen?
„Warum es so gekommen ist“: Der mittlerweile 87-jährige Heinrich August Winkler schreibt über seine Schulzeit am Humboldt-Gymnasium.
„Die Schöpfung“ hieß der neue Kölner „Tatort“. Ballauf und Schenk ermittelten auf der Baustelle und im Interim der Oper. Wann wird das Haus endlich wiedereröffnet?
Kommt der Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek – oder nicht? Soll das kulturelle Gedächtnis einer Nation nur noch digital funktionieren? Bitte nicht.