Jürgen Kanold leitet seit 2008 die Kulturredaktion der SÜDWEST PRESSE in Ulm. Im Stadthaus Ulm kuratiert er die von ihm gegründete Kammermusikreihe „klassisch!“.
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Düsseldorf hat einen Neubau gestoppt, muss aber sanieren. In Stuttgart wird wieder über das Sanierungsprojekt gestritten. Die Planungskultur ist ein Debakel.
Spätsommerliches Wetter am Samstag, in der Doppelstadt werden Tausende zur 26. Kulturnacht am 19. September erwartet. Was wird dieses Mal geboten?
Minis, Kinderchor, Kinderkantorei, Jugendchor: Die evangelische Gesamtkirchengemeinde hat ein neues Chorangebot für Kinder und Jugendliche aufgelegt.
Die neue Intendanz startet mit einer Schauspielpremiere: mit Shakespeares Klassiker „Wie es euch gefällt“. Ein Gespräch und Infos.
Bachs barocker Tasten-Kosmos im Schuhhaussaal. Der junge Pianist wird mit Standing Ovations gefeiert.
Im Koalitionsvertrag steht wenig Konkretes zur Kultur. Petra Olschowski aber sagt: „Es wäre nicht seriös, große Visionen von neuen Projekten in die Welt zu setzen.“
Ein Ausflug nach Hohenlohe, wo die Kultur bei Würth auch große Klassik bietet: Daniele Gatti und die Pianistin Beatrice Rana boten Beethoven, Brahms und Wagner.
„Frohes Neues 2026/27: Die neue Intendantin Greta Calinescu beginnt ihre erste Saison.
Der Schriftsteller aus Hohenems beginnt die Lesetour mit seinem neuen, sehr persönlichen Roman auf Einladung der Buchhandlung Jastram in Ulm.
1932 wurde das Staatliche Bauhaus in Dessau von den Nationalsozialisten geschlossen. Jetzt attackiert die AfD das Welterbe im Kulturkampf gegen die Moderne.
Die neue Intendantin Greta Calinescu startet in ihre erste Saison und staunt über die riesige Schrankwand und den kanzlerhaften Schreibtisch.
Fünf Konzerte bietet die Kammermusik-Reihe: Auch die Starsopranistin Anna Prohaska ist zu Gast mit ihrem Liederabend „Behind The Lines“.
Die Buchhandlung Mahr hat prominente, spannende Autorinnen und Autoren eingeladen. Zum Auftakt stellt Alex Capus seinen neuen Roman „Querfeldein“ vor.
In Kurt Tucholskys Roman „Schloss Gripsholm“ wartet in Ulm eine Braut auf Karlchen. Und bei den Klassikern Tolstoi und Proust wird Ulm auch genannt.
„Echt jetzt?!“, heißt eine kleine Ausstellung im Stuttgarter Haus der Geschichte. Sie zeigt, wie schon vor 120 Jahren Fotografien manipuliert wurden.
Drinnen auf dem Grünen Hügel, draußen auf der Seebühne. Luxuriös oder fürs große Publikum. Wie das dieses Jahr so läuft bei den berühmten Opern-Festspielen.
Stadtrat Hans-Walter Roth übergibt dem Stadtarchiv ein Schreiben von Kaiser Maximilian I. an die Stadt Ulm.
Keine Antwort auf eine verschickte E-Mail? Eine Abwesenheitsnotiz kann auch ein kleine literarische Erzählung sein.
Ein „Ring des Nibelungen“ mit einer unendlichen Bilderflut. Der Grüne Hügel und die Künstliche Intelligenz: Es triumphiert am Ende der „Götterdämmerung“ die menschengemachte Musik.
Die Woglinde hat Catalina Bertucci schon in Detmold im „Ring“ von Kay Metzger gesungen, jetzt ist sie als Rheintochter in der Bayreuther Kinderoper dabei.
Was man in Bayreuth erleben kann: Eine KI-Bilderflut, einen Thielemann-Triumph auch mit der „Walküre“ und eine märchenhafte Kinderoper.
„Ring 10010110 – vom Mythos zum Code“ ist das Bühnenfestspiel überschrieben. Analog und großartig: das von Christian Thielemann dirigierte Festspielorchester.
Erstmals in 150 Jahren ist die schwer belastete Oper „Rienzi, der letzte der Tribunen“ im Bayreuther Festspielhaus zu sehen. Interessant, aber auch sehr anstrengend. Die Premierenkritik.
150 Jahre Bayreuther Festspiele – starke Reden gegen Antisemitismus und für eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte. Und Christian Thielemann dirigiert umjubelt Beethoven.
Kann man die großartige Musik Richard Wagners vom Antisemiten Richard Wagner trennen? Und wie gehen wir mit dem Kulturerbe um?
Im Festspielhaus hat Yuval Sharon die Janáček-Oper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ inszeniert. Die Premierenkritik.
Eine Riesenkulisse, ein monumentaler zerborstener Spiegel. Aber Regisseur Damiano Michieletto zeigt die Verdi-Oper dann doch als Kammerspiel. Die Premierenkritik.
Nach 30 Jahren wird ein weithin beachtetes Festival für Neue Musik eingespart. Der künstlerische Leiter Jürgen Grözinger ist entsetzt.
Fans des Schlagerstars durften ihrem Idol bei bestem Wetter in Ulm lauschen. Was der Tag sonst noch zu bieten hatte, können Sie in unserem Liveticker nachlesen.
„Kaisermania“ auch in Ulm: Auf dem Münsterplatz feiern 10.000 Menschen eine große Party mit Schlagerstar Roland Kaiser. Alles über das Open Air
Das Highlight des Tages war wieder die Lichterserenade mit 20.000 Kerzen auf der Donau. Nach kurzen Regenschauern hat sich das Wetter wieder stabilisiert. Was sonst noch los war, sehen Sie hier im Liveblog.
Nach drei Jahren fand das Schwörkonzert mit den Philharmonikern und dem Motettenchor wieder im Ulmer Münster statt. Auf einer neuen Holzbühne.
In der andalusischen Metropole spielen zahllose, weltberühmte Opern. Eine Touristenattraktion ist Rosinas Balkon im Viertel Santa Cruz. Ist er echt?
Anfang der 2000er-Jahre legte der mysteriöse Autor H.H.Kleinmann die satirischen „Ulm intim“-Heftchen vor. Jetzt ist der Kriminalroman „Dumm gelaufen“ erschienen.
Die Kultureinrichtung muss sparen, hat aber keinen Controller. Und sind die Gagen zu niedrig? Die Ergebnisse einer Organisationsanalyse.
Der Schlagerstar („Santa Maria“) kommt am Schwörsonntag 2026 zum Open Air an die Donau. Ist das Konzert schon ausverkauft?
Eine 36-Jährige in der Lebenskrise zieht wieder zu ihren Eltern. Das kann heiter werden. Die Comedienne Lena Kupke hat mit ihrem Debütroman „Pause“ einen Bestseller geschrieben.
„Davon lebt der Mensch“: In schwierigen Zeiten hat Kay Metzger hohe künstlerische Qualität geboten und damit nicht zuletzt garantiert, dass das Theater relevant bleibt.
Im Jahre 2027 muss der Fachbereich Kultur rund 534.000 Euro konsolidieren. Das Stadthaus hat kein Geld mehr für das Klanghaus-Festival.
Für 40.000 Euro ist ein großes Podest im Mittelschiff gebaut worden, das große Kirchenmusik ermöglicht.
Eine fröhliche, auch wehmütige Gala: Preise für Maya Mayzel, Markus Hottgenroth und Joshua Spink. Trotzig und charmant verabschieden sich Ensemblemitglieder.
Maßgeschneidert arrangiert für sinfonisches Blasorchester: Die Stadtkapelle Ulm spielt am 12. Juli 2026 im CCU auch noch die „Rhapsody in Blue“.
Die Hauptfigur in der Novelle „Die Lebensentscheidung“ des Schriftstellers ist ein frustrierter EU-Beamter. Ein Gespräch über Europa. Gibt es noch Hoffnung?
Der „Ring ohne Worte“ stand auf dem Programm der 5. Philharmonischen Konzerts im CCU. Aber der US-Pianist Clayton Stephenson hatte noch eine grandiosen Auftritt mit Gershwin.
Nach acht Jahren tritt Kay Metzger in den Ruhestand ab. Die Stadt Ulm und OB Martin Ansbacher verabschieden ihn im Rathaus.
Eine Landpartie nach Oberschwaben zu fürstlicher Klassik. Im Rittersaal von Schloss Wolfegg dirigiert Manfred Honeck die Deutsche Radio Philharmonie.
Der Generalmusikdirektor verabschiedet sich – auch mit einer verjazzten „Tannhäuser“-Ouvertüre am Fazioli-Flügel in einer Harald-Schmidt-Show.
Tobias Kratzers Neuinszenierung der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ geht in die zweite Runde. Jetzt wird es sehr menschlich. Mit einem starken Ensemble.