Jürgen Kanold leitet seit 2008 die Kulturredaktion der SÜDWEST PRESSE in Ulm. Im Stadthaus Ulm kuratiert er die von ihm gegründete Kammermusikreihe „klassisch!“.
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Die letzte Premiere unter Intendant Kay Metzger: Standing Ovations für das Songdrama „Ewig jung“ mit einem tollen Ensemble. Die Kritik.
In Ulm begann der Stardirigent seine Weltkarriere – wurde er schon dort 1933 NSDAP-Mitglied, und war er beteiligt am Rauswurf seines jüdischen Kollegen?
Fast 200 Talente traten beim Regionalwettbewerb 2026 von „Jugend musiziert“ in Ulm an. Auch die Höchstpunktzahl 25 wurde vergeben, mehrfach.
Fröhlich und auch feucht: Vom familiären Fanfarenzug bis zum sinfonischen Blasorchester der Extraklasse. Impressionen aus Ulm und Neu-Ulm. Nur der Wettergott sorgte für Dissonanzen.
Ein heißer Samstag und dann abends ein schweres, stürmisches Gewitter. Kein Konzert mit Max Mutzke auf dem Münsterplatz. Und keine „Sound Bridges“.
Um die Wette marschieren und spielen, Galakonzerte und auch ein Open Air auf dem Münsterplatz mit der Big Band der Bundeswehr. Das läuft am 31. Mai und am 1. Juni.
Die Junge Bläserphilharmonie Ulm (JBU) und das Kreisverbandsjugendblasorchester Ulm/Alb-Donau demonstrieren den Gästen, was sie draufhaben.
Der Franzose wirkte in „Mephisto“ als Tänzer Julien mit und hat als Kobold in den „Meistersingern von Nürnberg“ die Spielfäden in der Hand. Ein Porträt.
Jahrzehntelang leitete der Kirchenmusiker die Ulmer Kantorei und auch den Universitätschor Ulm.
Die „FAZ“ bescheinigt dem Ulmer Ensemble musikalische „Höchstleistungen“. Nur noch vier Vorstellungen der Wagner-Oper stehen auf dem Spielplan.
Ein Hoteldirektor in Nöten, ein Streitgespräch zwischen Albert Einstein und Philipp Lenard. Ein wunderbares Buch nicht für die Ulmer Einstein-Gemeinde.
Wenn Prinzessin Turandot und eine technoid unterworfene Welt von „Isoldes Liebestod“ erlöst werden. Das Publikum bejubelt Anna-Sophie Mahlers Inszenierung.
Ein sechsstündiger Kraftakt des Theaters Ulm. Kay Metzger inszenierte die Wagner-Oper. Und wie klang die Musik?
Wer war Renée Alberti? Rilke wohnte von Oktober 1915 in München als Mieter in deren Villa am Englischen Garten.
Der Start in die 38. Saison: Gerhard Polt und die Well-Brüder begeistern im ausverkauften Zelt. Riesenjubel.
Auf der Ostalb wollen auf jeden Fall die Opernfestspiele erstklassig bleiben: Unter dem Motto „MachtMenschen“ dirigiert Marcus Bosch im Sommer 2026 Werke von Verdi.
Viele Werke von Komponistinnen, barocke Trompeten, ein Jungstar an den Tasten und ein scharfes Finale mit Songs von Jacques Brel.
Die Sanierung läuft und läuft: Aber ein „Schaufenster“, ein Begegnungsort ist fertig. Und lockte am Internationalen Museumstag viele Besucher.
Kürzlich besuchte Frank Wildhorn in Füssen die Premiere von „Rudolf – Der letzte Kuss“. 2027 zeigt auch das Theater Ulm wieder ein Musical des US-Komponisten. Was man über den Cast weiß.
Bald beginnen die Proben für die Verdi-Oper. Alle 180.000 Tickets sind schon verkauft. Was ist das Erfolgsrezept? Ein Besuch am Bodensee bei Intendantin Lilli Paasikivi.
Simon X. Rost („Dr. Nice“) hat für den Schauspieler, der früher am Theater Ulm engagiert war, ein Stück geschrieben, das am Samstag uraufgeführt wird.
Kein Wort über die Stuttgarter Opernsanierung. Es geht nur noch um den Erhalt der Staatstheater als Mehrsparten-Haus. Aber die Filmförderung soll zulegen.
Eine Mixtape-Oper über die Sehnsucht nach Zuhause: Die kroatische Komponistin Sara Glojnarić schickt einen Bus voll Menschen mit Mitgrationsgeschichte auf Zeitreise.
Stefan Moster hat ein unterhaltsames Buch über die Welt der Chöre geschrieben. Er stellt es am 19. Mai 2026 im Ulmer Roxy vor.
Letztmals vor 100 Jahren, 1926, kamen „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Ulm auf die Bühne. Wie sieht Intendant Kay Metzger das geschichtsbelastete Werk? Premiere ist am 4. Juni.
Das Publikum liebt die sentimentale royale Vergangenheit: Frank Wildhorns Musical läuft jetzt mit starker Besetzung im Allgäu, im Land der Königsschlösser.
Mit dem Roman „Lázár“ gelang dem Schweizer ein internationaler Besteller. Im Pfleghof war ein sympathischer junger Autor zu erleben.
Der neue, umstritten gestartete Chefdirigent stellt das Programm seiner nächster Saison vor und ist bester Dinge.
Ein großes, vielfältiges Angebot. Ein Riesenzuspruch. Aber das Roxy hat auch Sorgen angesichts steigender Kosten.
Vor 200 Jahren erschien Wilhelm Hauffs Roman „Lichtenstein“. Der begeisterte Leser Graf Wilhelm von Württemberg ließ die märchenhafte Burg von 1840 bis 1842 bauen.
Die künftige Intendantin Greta Calinescu hat das Spielzeitheft 2026/2027 veröffentlicht. Mit klangvollen Neuigkeiten. Auch was das Schwörkonzert 2027 betrifft.
Im Kornhaus gibt das WKO aus Heilbronn ein bejubeltes Konzert mit der „Eroica“ und auch dem erstklassigen Pianisten Herbert Schuch.
Der US-Präsident hat es sehr eilig mit seiner ewigen Selbstverherrlichung: Ein 70 Meter hoher Triumphbogen soll entstehen. Es gibt Vorbilder.
Auf vielfältige Weise hilft der Verein der Theaterfreunde dem Theater Ulm – nicht nur mit einer Spendenaktion.
Nach der Ära Josef Christ leitet jetzt seit einem halben Jahr Lukas Weiss die Junge Bläserphilharmonie Ulm. Wie läuft's? Was sind seine Pläne?
Ein Orthopäde, Fußballer, ein großer Opernkenner: Der 61-Jährige hat eine fantasievolle Geschichte übers Erwachsenwerden veröffentlicht: „Die große Hoffnung“.
Der New Yorker David Lang komponierte sein Werk 2001, unter dem Eindruck des 11. September. Jetzt erklang es eindrucksvoll wieder im Ulmer Stadthaus.
Das Delian Quartett, das Henschel Quartett und auch die Top-Sopranistin Anna Prohaska: Das sind die fünf Abo-Konzerte der Saison 2026/2027.
Gut für die Karriere, gut fürs Image des Theaters Ulm. Und im Frankfurter „Werther“ singt auch ein gebürtiger Ulmer Bariton: Sebastian Geyer.
„Hi Nick!“ Der künftige Generalmusikdirektor stellt seine Pläne für die erste Saison 2026/2027 vor. Was bieten die Sinfoniekonzerte des Staatsorchesters?
Nicht nur der Impressionist Claude Monet war begeistert vom Naturspektakel der Kalkfelsen in der Normandie. Eine Ausstellung über den malerischen Sehnsuchtsort.
Der Autor Klaus Riehle widerspricht dem Historiker Michael Wolffsohn entschieden: „Herbert von Karajan ist ein Hitler-Anhänger gewesen und schon 1933 in Ulm in die NSDAP eingetreten.“
Es läuft eine Debatte um die nationalsozialistische Biografie des Dirigenten. Die Ulmer AG Straßenbenennung beschäftigt sich mit dem Fall.
Eine sanfte, innige, romantische Andacht: Friedemann Johannes Wieland dirigiert an Karfreitag das Passions-Oratorium „Das Sühnopfer des neuen Bundes“.
Die 1984 im rumänischen Banat geborene Autorin Betty Boras kam als Kind nach Deutschland, ins Schwäbische. Sie erzählt vom Fremdsein und dem Druck, sich anzupassen, nicht aufzufallen.
„A bissle Visionen, das gehört dazu.“ Nach 24 Jahren hat der 85-jährige Unglert jetzt den Vereinsvorsitz abgegeben.
Erschütternd, bejubelt: Ewelina Marciniak hat die Oper „Dialogues des Carmélites“ von Francis Poulenc an der Staatsoper Stuttgart inszeniert – mit einer großartigen Gemeinschaft an Sängerinnen.
Die Berliner Philharmoniker sind unter Kirill Petrenko wieder nach Salzburg zurückgekehrt. Und starten einen „Ring des Nibelungen“: Großartig.