Jürgen Kanold leitet seit 2008 die Kulturredaktion der SÜDWEST PRESSE in Ulm. Im Stadthaus Ulm kuratiert er die von ihm gegründete Kammermusikreihe „klassisch!“.
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Ein „Ring des Nibelungen“ mit einer unendlichen Bilderflut. Der Grüne Hügel und die Künstliche Intelligenz: Es triumphiert am Ende der „Götterdämmerung“ die menschengemachte Musik.
Die Woglinde hat Catalina Bertucci schon in Detmold im „Ring“ von Kay Metzger gesungen, jetzt ist sie als Rheintochter in der Bayreuther Kinderoper dabei.
Was man in Bayreuth erleben kann: Eine KI-Bilderflut, einen Thielemann-Triumph auch mit der „Walküre“ und eine märchenhafte Kinderoper.
Erstmals in 150 Jahren ist die schwer belastete Oper „Rienzi, der letzte der Tribunen“ im Bayreuther Festspielhaus zu sehen. Interessant, aber auch sehr anstrengend. Die Premierenkritik.
150 Jahre Bayreuther Festspiele – starke Reden gegen Antisemitismus und für eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte. Und Christian Thielemann dirigiert umjubelt Beethoven.
Kann man die großartige Musik Richard Wagners vom Antisemiten Richard Wagner trennen? Und wie gehen wir mit dem Kulturerbe um?
Im Festspielhaus hat Yuval Sharon die Janáček-Oper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ inszeniert. Die Premierenkritik.
Fans des Schlagerstars durften ihrem Idol bei bestem Wetter in Ulm lauschen. Was der Tag sonst noch zu bieten hatte, können Sie in unserem Liveticker nachlesen.
„Kaisermania“ auch in Ulm: Auf dem Münsterplatz feiern 10.000 Menschen eine große Party mit Schlagerstar Roland Kaiser. Alles über das Open Air
Nach drei Jahren fand das Schwörkonzert mit den Philharmonikern und dem Motettenchor wieder im Ulmer Münster statt. Auf einer neuen Holzbühne.
Für 40.000 Euro ist ein großes Podest im Mittelschiff gebaut worden, das große Kirchenmusik ermöglicht.
Die künftige Intendantin Greta Calinescu hat das Spielzeitheft 2026/2027 veröffentlicht. Mit klangvollen Neuigkeiten. Auch was das Schwörkonzert 2027 betrifft.
In der Ulmer Buchhandlung stellt die Autorin ihren Roman vor, der ein außergewöhnliches Auswanderinnen-Schicksal der Nachkriegszeit aufgreift.
Die Theaterfreunde sammeln unverdrossen Spenden für den Fundus. Und wo wird eigentlich für die kommenden Premieren geprobt?
Aus Münster kommt sie und fühlt sich in Ulm schon sehr wohl: Die neue Chefin des Stadtarchivs möchte auch die Digitalisierung vorantreiben.
Der 28-jährige Philipp Kaufmann kommt aus der Pfalz und spielt jetzt in der Pauluskirche, der Martin-Luther-Kirche und im Ulmer Münster.
Keine Antwort auf eine verschickte E-Mail? Eine Abwesenheitsnotiz kann auch ein kleine literarische Erzählung sein.
„Ring 10010110 – vom Mythos zum Code“ ist das Bühnenfestspiel überschrieben. Analog und großartig: das von Christian Thielemann dirigierte Festspielorchester.
Eine Riesenkulisse, ein monumentaler zerborstener Spiegel. Aber Regisseur Damiano Michieletto zeigt die Verdi-Oper dann doch als Kammerspiel. Die Premierenkritik.
Nach 30 Jahren wird ein weithin beachtetes Festival für Neue Musik eingespart. Der künstlerische Leiter Jürgen Grözinger ist entsetzt.
Das Highlight des Tages war wieder die Lichterserenade mit 20.000 Kerzen auf der Donau. Nach kurzen Regenschauern hat sich das Wetter wieder stabilisiert. Was sonst noch los war, sehen Sie hier im Liveblog.
In der andalusischen Metropole spielen zahllose, weltberühmte Opern. Eine Touristenattraktion ist Rosinas Balkon im Viertel Santa Cruz. Ist er echt?
Anfang der 2000er-Jahre legte der mysteriöse Autor H.H.Kleinmann die satirischen „Ulm intim“-Heftchen vor. Jetzt ist der Kriminalroman „Dumm gelaufen“ erschienen.
Die Kultureinrichtung muss sparen, hat aber keinen Controller. Und sind die Gagen zu niedrig? Die Ergebnisse einer Organisationsanalyse.
Der Schlagerstar („Santa Maria“) kommt am Schwörsonntag 2026 zum Open Air an die Donau. Ist das Konzert schon ausverkauft?
Eine 36-Jährige in der Lebenskrise zieht wieder zu ihren Eltern. Das kann heiter werden. Die Comedienne Lena Kupke hat mit ihrem Debütroman „Pause“ einen Bestseller geschrieben.
„Davon lebt der Mensch“: In schwierigen Zeiten hat Kay Metzger hohe künstlerische Qualität geboten und damit nicht zuletzt garantiert, dass das Theater relevant bleibt.
Im Jahre 2027 muss der Fachbereich Kultur rund 534.000 Euro konsolidieren. Das Stadthaus hat kein Geld mehr für das Klanghaus-Festival.
Eine fröhliche, auch wehmütige Gala: Preise für Maya Mayzel, Markus Hottgenroth und Joshua Spink. Trotzig und charmant verabschieden sich Ensemblemitglieder.
Maßgeschneidert arrangiert für sinfonisches Blasorchester: Die Stadtkapelle Ulm spielt am 12. Juli 2026 im CCU auch noch die „Rhapsody in Blue“.
Die Hauptfigur in der Novelle „Die Lebensentscheidung“ des Schriftstellers ist ein frustrierter EU-Beamter. Ein Gespräch über Europa. Gibt es noch Hoffnung?
Der „Ring ohne Worte“ stand auf dem Programm der 5. Philharmonischen Konzerts im CCU. Aber der US-Pianist Clayton Stephenson hatte noch eine grandiosen Auftritt mit Gershwin.
Nach acht Jahren tritt Kay Metzger in den Ruhestand ab. Die Stadt Ulm und OB Martin Ansbacher verabschieden ihn im Rathaus.
Eine Landpartie nach Oberschwaben zu fürstlicher Klassik. Im Rittersaal von Schloss Wolfegg dirigiert Manfred Honeck die Deutsche Radio Philharmonie.
Der Generalmusikdirektor verabschiedet sich – auch mit einer verjazzten „Tannhäuser“-Ouvertüre am Fazioli-Flügel in einer Harald-Schmidt-Show.
Tobias Kratzers Neuinszenierung der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ geht in die zweite Runde. Jetzt wird es sehr menschlich. Mit einem starken Ensemble.
Die letzten Wochen unter Kay Metzger am Theater Ulm – und schon bereitet seine Nachfolgerin mit Vincent Furrer ihre erste Regie vor.
Dass Richard Wagner ein Antisemit war und Hitler dessen Opern liebte, das steht fest. Aber wie geht das weltweit einzigartige Klassik-Festival in Bayreuth damit um?
Es ist der 15. Fall für Kommissar Dupin: Er ermittelt in Roscoff bei den Zwiebelzüchtern und auf einem Krimi-Festival.
Die letzte Premiere unter Intendant Kay Metzger: Standing Ovations für das Songdrama „Ewig jung“ mit einem tollen Ensemble. Die Kritik.
Der Franzose wirkte in „Mephisto“ als Tänzer Julien mit und hat als Kobold in den „Meistersingern von Nürnberg“ die Spielfäden in der Hand. Ein Porträt.
Jahrzehntelang leitete der Kirchenmusiker die Ulmer Kantorei und auch den Universitätschor Ulm.
Die „FAZ“ bescheinigt dem Ulmer Ensemble musikalische „Höchstleistungen“. Nur noch vier Vorstellungen der Wagner-Oper stehen auf dem Spielplan.
Ein Hoteldirektor in Nöten, ein Streitgespräch zwischen Albert Einstein und Philipp Lenard. Ein wunderbares Buch nicht für die Ulmer Einstein-Gemeinde.
Wenn Prinzessin Turandot und eine technoid unterworfene Welt von „Isoldes Liebestod“ erlöst werden. Das Publikum bejubelt Anna-Sophie Mahlers Inszenierung.
Ein sechsstündiger Kraftakt des Theaters Ulm. Kay Metzger inszenierte die Wagner-Oper. Und wie klang die Musik?
Wer war Renée Alberti? Rilke wohnte von Oktober 1915 in München als Mieter in deren Villa am Englischen Garten.
Der Start in die 38. Saison: Gerhard Polt und die Well-Brüder begeistern im ausverkauften Zelt. Riesenjubel.