• Seit dem 1. März gibt es bereits Lockerungen der Regeln in Baden-Württemberg
  • Weitere Lockerungen sollen auch in BW jetzt schon ab einer Inzidenz von 50 möglich sein
  • Wie sehen die Beschlüsse von Bund und Ländern aus und welche Corona-Regeln gelten in BW laut der neuen Verordnung bei Handel, Kosmetikstudios, Friseuren, Treffen, Schule und Kita?
Wie sieht die neue Verordnung - kurz VO - der Corona-Regeln für Baden-Württemberg nach dem Corona-Gipfel aus? Am Donnerstag haben Ministerpräsident Winfried Kretschmann und sein Kabinett beraten, wie das Land die Corona-Gipfel-Beschlüsse umsetzen will.
Demnach will BW stärkere Lockerungen des Corona-Lockdowns für Stadt- und Landkreise erlauben, wenn diese stabil unter einer Inzidenz von 50 liegen. Auf diese Umsetzung des Bund-Länder-Beschlusses hätte sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mit Kultusministerin und CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann am Donnerstagabend geeinigt, sagte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. In Kreisen, die unter 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegen, kann unter anderem der Einzelhandel schrittweise öffnen.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will am Freitag um 10 Uhr im Landtag erläutern, wie Baden-Württemberg die Öffnungsbeschlüsse von Bund und Ländern umsetzen will. Zentral ist die Frage, ob es Lockerungen des Lockdowns auf Kreisebene oder nur landesweit geben soll. Die Beratungen in der grün-schwarzen Koalition dazu dauerten am Donnerstagabend noch an. Der Grünen-Politiker erklärte: „Dazu gehört dann auch die Frage, wie wir mit den Regionen umgehen und der drohenden Gefahr des Einkaufstourismus, wenn die eine Region öffnet und die Nachbarregionen noch zu haben.“

Neue Corona-Regeln BW: Lockerungen für Kreise abhängig von der Inzidenz

  • Lockerungen in Kreisen abhängig von der Inzidenz: In Baden-Württemberg dürfen Stadt- und Landkreise mit niedrigen Infektionszahlen den Corona-Lockdown von Montag an stärker lockern. Darauf hätten sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann geeinigt, teilte die Landesregierung am Donnerstagabend in Stuttgart mit. Konkret heißt das: In Kreisen, die stabil unter 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen liegen, kann unter anderem der Einzelhandel schrittweise öffnen. Die grün-schwarze Koalition hatte bis zuletzt darüber diskutiert, für Öffnungen die landesweite Inzidenz als Maßstab zu nehmen, um möglichen Einkaufstourismus zwischen den Kreisen und einen Flickenteppich zu vermeiden. Doch das hätte bedeutet, dass es auf Sicht kaum eine größere Lockerung gegeben hätten. Denn die landesweite Inzidenz steigt seit etwa zwei Wochen stetig und liegt mittlerweile bei 56,3. Dagegen liegen 16 von 44 Stadt- und Landkreisen unter 50, davon 7 sogar unter 35.

Neue Corona-Regeln für BW: Das gilt laut VO für die Öffnung des Einzelhandels, Sport und Zoos

  • Öffnung des Einzelhandels bei Inzidenz unter 50: Der Beschluss von Bund und Ländern, den Baden-Württemberg nun umsetzen will, sieht vor, dass vom kommenden Montag an bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 der Einzelhandel wieder öffnen kann - allerdings mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 10 Quadratmeter beziehungsweise 20 Quadratmeter je nach Verkaufsfläche. Möglich sind dann auch die Öffnung von Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologischen und botanischen Gärten sowie auch kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen mit bis zu maximal zehn Personen im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen.
  • Das gilt bei einer Inzidenz bis 100 für Shopping und Sport: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von bis zu 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gelten eingeschränkte Lockerungen für diese Bereiche. Shopping geht dann nur mit Termin (Click&Meet) und auch in anderen Einrichtungen muss man einen Termin buchen. Auch kontaktfreier Sport mit maximal 5 Personen aus zwei Haushalten und im Freien für Gruppen mit bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren sind möglich.
  • Unter Inzidenz 50: Geschäfte, Museen und Zoos dürfen öffnen. Der Beschluss von Bund und Ländern sieht vor, dass vom kommenden Montag an bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 der Einzelhandel wieder öffnen kann - allerdings mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 10 Quadratmeter beziehungsweise 20 Quadratmeter je nach Verkaufsfläche. Möglich sind dann auch die Öffnung von Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologischen und botanischen Gärten.

Die neue Verordnung der Corona-Regeln in BW: Der Plan für die Schulen und Kitas

  • Testen und Schulöffnung: Kultusministerin Eisenmann verlangte bei „Bild live“ am Mittwochabend eine schnelle Öffnungsperspektive für die Schulen. „Wir können nicht sagen, die Schulen müssen alle zubleiben, wenn wir nicht genug Tests haben.“ Kürzlich hatte sie erklärt, man könne sich nach der Öffnung der Grundschulen im Wechselunterricht vor zehn Tagen durchaus zutrauen, auch die weiterführenden Schulen behutsam ab kommenden Montag wieder zu öffnen. „Wir können nicht sagen, die Schulen bleiben zu auf ewig, bis wir andere Strukturen geschaffen haben.“
  • Die CDU-Spitzenkandidatin bemängelte nun erneut das Krisenmanagement von Gesundheits- und Sozialminister Manne Lucha (Grüne). „Auch in Baden-Württemberg hängt bei uns manches. Da ist der Sozialminister auch schwer dabei, der Entwicklung ein stückweit hinterherzulaufen.“ Er hätte früher auf Schnell- und Selbsttests setzen müssen, monierte Eisenmann. Von grüner Regierungsseite hieß es dagegen, man wäre mit den Selbsttests schon viel weiter, wenn Eisenmann am 13. Februar die Bestellung solcher Tests nicht blockiert hätte. Das damalige Argument dagegen sei gewesen, diese Tests seien noch nicht ausgereift.

Corona in Baden-Württemberg: Inzidenz, Kontaktregeln

  • Die Inzidenz in BW: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Virus pro 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg steigt wieder. Der Wert lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts in Stuttgart vom Donnerstag (Stand 16.00 Uhr) bei landesweit 56,3 nach 54,4 am Vortag. Unter der Inzidenz von 50 lagen demnach 16 von 44 Stadt- und Landkreisen. Zwischen 50 und 100 liegen weitere 26 Kreise, 2 überschreiten derzeit die 100er-Marke: Rottweil und Schwäbisch Hall.
  • Kontaktregeln werden gelockert: Bund und Länder verständigten sich auch darauf, die strikten Kontaktregeln von Montag an zu lockern. Dann sollen wieder Treffen des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt erlaubt sein - beschränkt auf fünf Teilnehmer, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt. Und: Paare, die nicht zusammenwohnen, sollen künftig als ein Hausstand gelten. Derzeit sind private Zusammenkünfte nur im Kreis des eigenen Hausstands mit einer weiteren Person von außerhalb gestattet.
  • Auch hier soll es in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 weitere Lockerungen geben. Dann können drei Haushalte mit zusammen maximal zehn Personen zusammenkommen. Auch hier sind Kinder bis 14 Jahre ausgenommen. Derzeit liegen im Südwesten 6 von 44 Kreisen unter der Inzidenz von 35: Böblingen, Enzkreis, Ostalbkreis, Freudenstadt, Schwarzwald-Baar-Kreis und Heilbronn.

Weitere Lockerungen der Regeln in BW für Kinos, Restaurants und Co. frühestens nach dem 22. März

  • Öffnungsschritte für Kinos, Restaurants und Veranstaltungen frühestens am 22. März Die nächsten Öffnungsschritte werden davon abhängig gemacht, dass die vorherige Stufe 14 Tage lang nicht zu einer Verschlechterung der Sieben-Tage-Inzidenz geführt hat. Dann geht es zunächst um die Öffnung der Außengastronomie, von Kinos, Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie um kontaktfreien Sport im Innenbereich und um Kontaktsport im Außenbereich. Im nächsten Schritt sind weitere Sportmöglichkeiten und Freizeitveranstaltungen dran. Auch hier gilt: Bis zu einer 100er Inzidenz soll es höhere Auflagen wie tagesaktuelle Tests oder einen Buchungszwang geben.

Impfung BW: So sieht die Impfstrategie sowie die Test-Strategie aus

  • Impfung und Testen BW: Wichtige Elemente für weitere Öffnungen sollen Impfen und Testen sein. Vereinbart wurde, dass Ende März/Anfang April die haus- und fachärztlichen Praxen umfassend in die Impfkampagne eingebunden werden, um diese zu beschleunigen. Kostenlose Corona-Schnelltests für alle Bürger sollen voraussichtlich von nächster Woche an möglich werden. Pro Woche soll mindestens ein Schnelltest möglich sein, den geschultes Personal etwa in Testzentren oder Praxen abnimmt.

Grafik: So könnten die Öffnungsschritte in Deutschland und BW nach dem Corona-Gipfel aussehen

Der Stufenplan in fünf Schritten, wie er bereits in der Beschlussvorlage aufgeführt w, sorgt aktuell für reichlich Verwirrung. Das Finanzministerium unter Leitung von Minister Olaf Scholz hat eine Grafik erarbeitet, die das Szenario optisch aufbereitet.
So könnten die Öffnungsschritte nach dem Corona-Gipfel aussehen.
So könnten die Öffnungsschritte nach dem Corona-Gipfel aussehen.
© Foto: Bundesministerium der Finanzen

Kretschmann bringt beim Thema Schule kürzere Ferien ins Gespräch

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat kürzere Ferien ins Gespräch gebracht, damit Wissenslücken nach der langen Schließung der Schulen geschlossen werden können. „Man könnte an den Ferien ein bisschen was abknapsen, um Unterrichtsstoff nachzuholen“, sagte der Grünen-Regierungschef dem „Mannheimer Morgen“ (Donnerstag). „Solche Überlegungen wird man ernsthaft anstellen müssen.“ Auf die Frage, ob er dabei an die Sommerferien denke, sagte er: „Darüber könnte man mal nachdenken.“
Er habe zu Beginn viele Klagen für etwas übertrieben gehalten, räumte er ein. „Ich hatte als Schüler Kurzschuljahre und habe es trotzdem zum Ministerpräsidenten gebracht. Aber jetzt, wo es so lange dauert, fängt mein Herz doch an zu bluten.“
Lehrer müssten sich zunächst einen Überblick über die im Fernunterricht entstandenen Lücken verschaffen, sagte der Regierungschef der Zeitung weiter. „Zur Behebung der Defizite braucht es zusätzliche Betreuungsangebote und Sonderprogramme“, fügte er an. Notwendig seien besondere Formen der Nachhilfe, außerdem müssten auch Nicht-Lehrkräfte eingesetzt werden. „Es muss dabei um eine zielgerichtete Förderung gehen und wir müssen die erreichen, die es auch wirklich brauchen.“
Es könnten tiefe Schäden in der Bildung und der Psyche der Kinder entstanden sein, gab Kretschmann zu bedenken. „Wir müssen uns verstärkt um diese Kinder kümmern, wenn der Unterricht wieder normal läuft. Das wird eine große Aufgabe.“
Der Vorstoß stößt allerdings auf scharfe Kritik. Der Vize-Chef des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Dirk Lederle, sagte am Donnerstag in Stuttgart: „Es zeigt, wie viel Ahnung der Ministerpräsident von der schulischen Realität hat.“ Die Lehrkräfte und die allermeisten Schüler seien hart am Arbeiten, auch in der schulfreien Zeit.

Corona-Regeln BW: Baumarkt, Friseur, Blumenladen - Was seit dem 1. März öffnen darf

Zumindest für einige Branchen in Baden-Württemberg hatte das lange Warten im Corona-Lockdown jetzt ein Ende. Bestimmte Bereiche dürfen seit dem 1. März wieder öffnen:
  • Friseure
  • Gartenmärkte, Blumenläden und Gärtnereien
  • Baumärkte zum Verkauf von Pflanzen

Öffnung Baumärkte BW: Wann öffnen Baumärkte in Baden-Württemberg?

Derweil hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eine baldige Öffnung der Baumärkte im Südwesten in Aussicht gestellt. Die Nachbarn in Bayern haben Baumärkte und Bauhäuser bereits wieder geöffnet, sagte der Regierungschef am Montagabend beim TV-Duell des SWR mit Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) zur Landtagswahl. „Das kann man als nächsten Schritt machen, damit wir keinen Tourismus bekommen - das ist immer ungut in der Pandemie.“

Wann dürfen Nagelstudios wieder öffnen?

Die Friseure dürfen seit 1. März die Corona-Frisuren wieder in Form bringen. Nagelstudios und Kosmetikstudios sind in Baden-Württemberg aber weiter geschlossen. Ob sie nach dem Corona-Gipfel wie im Nachbarbundesland Bayern öffnen dürfen ist noch unklar.

Was gilt bei Schule und Kita in Baden-Württemberg?

  • Grundschulen waren bis zum 21. Februar geschlossen. Ab dem 22. Februar durften sie dann in den Wechselunterricht starten. Die Präsenzpflicht bleibt aber weiterhin ausgesetzt. Kinder, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, bekommen von der Schule Lernmaterialien für den Fernunterricht im Homeschooling.
  • Weiterführende Schulen bleiben zunächst bis zum 7. März im Fernunterricht. Eine Ausnahme gilt für Abschlussklassen. Die Notbetreuung bis zur Klassenstufe 7 und für alle Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren wird weiterhin angeboten.
  • Auch Kitas und Kinderbetreuungseinrichtungen sind seit dem 22. Februar in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gestartet.

Gymnasium und Realschule: Wann öffnen die weiterführenden Schulen in BW?

Das Thema Schule bleibt der Dauerstreit zwischen Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und seiner Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Am Montagabend sprach sich Eisenmann im TV-Duell des SWR dafür aus, in der kommenden Woche (ab 8. März) wieder in den Klassen 5 und 6 mit dem Wechselunterricht zu beginnen. Kretschmann zeigte sich skeptisch und warnte angesichts neuer Virusmutationen davor, den „großen Erfolg“ im Kampf gegen die Pandemie zu verspielen.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Susanne Eisenmann sind sich nicht einig über die Öffnung der Schulen.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Susanne Eisenmann sind sich nicht einig über die Öffnung der Schulen.
© Foto: Marijan Murat/DPA

Öffnung der Gastronomie in BW: Restaurants, Bars und Hotels wollen Lockerungen

Nach knapp vier Monaten Lockdown fordert das Gastgewerbe eine baldige Wiedereröffnung der Hotels, Kneipen und Restaurants. Mehr als 100 im „Gastgeberkreis“ zusammengeschlossene Wirte setzen sich in einem Brandbrief dafür ein, „dass die Restaurants parallel mit dem Einzelhandel wieder öffnen und für ihre Gäste da sein dürfen“. Baden-Württemberg will jetzt schon Lockerungen in Handel, beziehungsweise Dienstleistungen, Gastronomie und Museen sowie Sport mit Schnelltests erreichen.

Wo gilt die nächtliche Ausgangsbeschränkung in Baden-Württemberg noch?

Der Verwaltungsgerichtshof hatte die nächtliche Ausgangssperre gekippt - ab dem 11.02.2021 war sie ausgesetzt.
Es gelten aber weiter nächtliche Ausgangsbeschränkungen für regionale Corona-Hotspots. Wann gilt Ausgangssperre?
  • Wenn eine Inzidenz von 50 überschritten wird, gilt eine Ausgangsbeschränkung.
  • Von 21 bis 5 Uhr darf man dann die Wohnung nur aus triftigem Grund verlassen.
  • Die neuen Ausgangssperren werden, wenn die Inzidenz mindestens drei Tage in Folge unter 50 liegt.

Corona Impfung BW: Impfreihenfolge im Südwesten angepasst

Die Reihenfolge bei der Corona-Impfung in Baden-Württemberg ist nochmal verändert worden. Das führt dazu, dass nun wesentlich mehr Menschen ein Impfangebot erhalten. Alle Infos zu Reihenfolge, Impfterminen und Registrierung.

Aktuelle Corona Regeln BW: Das gilt bisher laut Corona-Verordnung Baden-Württemberg

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen sind nur im Kreis des eigenen Haushalts plus höchstens eine weitere Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, erlaubt. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt.
  • Ausgangssperre: Es gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung in Hotspots von 21 bis 5 Uhr.
  • Maskenpflicht: In Geschäften, dem ÖPNV, beim Arzt, Friseur oder im Gottesdienst gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.
  • Bildung: Grundschulen sind für den Wechselunterricht geöffnet. Kitas sind offen. Weiterführende Schulen haben weiter Distanzunterricht.
  • Fahrschulen: Praktische Fahrstunde und Prüfungen sind wieder erlaubt
  • Handel: Der Einzelhandel ist bis auf Ausnahmen geschlossen. Click and Collect ist möglich
  • Gastronomie: Restaurants, Bars und Kneipen sind geschlossen. Abhol- und Lieferservice sind erlaubt.
  • Friseure sind geöffnet. Andere körpernahe Dienstleistungen sind noch verboten.
  • Gottesdienste sind unter strengen Hygieneauflagen gestattet.

Corona Zahlen BW: LGA meldet steigenden Inzidenzwert

Während über schrittweise Öffnungen in der Corona-Krise diskutiert wird, steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Virus pro 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg weiter. Der Wert lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts in Stuttgart vom Freitag (Stand 16.00 Uhr) bei landesweit 57,2. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg um 1.070 auf 322.236, die der an oder mit Corona Gestorbenen um 35 auf 8.249. Derzeit liegen 26 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen.
Unterdessen steigt auch die Zahl der Nachweise von sogenannten Corona-Mutanten weiter. Seit Dezember 2020 wurden dem Landesgesundheitsamt 6.664 Virusvarianten mit besonderer Bedeutung gemeldet. Seit dem Jahreswechsel wurden bei dem Amt 512 Ausbrüche mit 2.277 Varianten-Fällen registriert, davon 20 Ausbrüche in Pflegeheimen, 23 in Kitas und 7 in Schulen.
Bislang sind 612.465 Menschen in Baden-Württemberg gegen das Virus geimpft worden (Stand 19:30 Uhr am 5.3.), eine zweite Spritze und damit den größtmöglichen Schutz haben 300.247 Menschen erhalten.

Neue Corona Regeln Bayern: Kommen weitere Lockerungen im Freistaat?

Bayern hat im Lockdown bereits mehr Bereiche wieder geöffnet als Baden-Württemberg. Doch mit den Beschlüssen des Corona-Gipfels am 03.03.2021 könnte es noch weitere Lockerungen geben. Ministerpräsident Markus Söder warnt derweil vor zu schnellen Öffnungen.

Liveticker vom Corona-Gipfel zum Nachlesen: Infos zu Lockdown, neuen Regeln und Co.

Was wird bei der Ministerkonferenz mit Angela Merkel und den Länderchefs am 3. März diskutiert und beschlossen? Die aktuellen Entwicklungen und Beschlüsse zu Lockdown, Regeln, Schule und Co. hier im Liveticker zum Bund-Länder-Treffen am 3. März.