• Seit Beginn des Oktobers gelten in Bayern neue Corona-Regeln
  • Geimpften und Genesenen kommen diese Regeln besonders zu Gute. In vielen Bereichen gibt es für diese Personen Lockerungen
  • Die Corona-Zahlen in Bayern sind bundesweit allerdings mit am höchsten. Der Freistaat belegt im Ländervergleich Platz 3
  • Angesichts der steigenden Inzidenz muss das bayerische Kabinett nun entscheiden, ob die aktuelle Corona-Verordnung weiterhin gilt, oder ob einzelne Maßnahmen wieder verschärft werden.
  • In Bayern gibt es verschiedene Regeln in Bezug auf private Treffen, Hotels, Gastronomie, Veranstaltungen und Clubs. Was gilt? 3G, 3G-plus oder 2G?
  • Hier findet ihr die Corona-Regeln für Bayern im Überblick.

Bayerisches Kabinett tagt zur Corona-Verordnung: Werden die Regeln verschärft?

Der Freistaat Bayern will ungeachtet teils drastisch gestiegener Corona-Inzidenzen etwa unter Schulkindern einen neuen Lockdown unbedingt vermeiden. „Wir wollen auch keinen Lockdown für Ungeimpfte als theoretisch denkbare Maßnahme“, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. „Flächendeckende Lockdowns sind keine Option.“ Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte seien kaum zu Überwachen. Auch ein Wiedereinführen der Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler werde frühestens nach Ende der Herbstferien diskutiert, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU).
In Bayern waren örtlich die Corona-Infektionszahlen zuletzt drastisch gestiegen, vor allem im Süden und Südosten des Freistaates. Das Kabinett hatte am Dienstag Landräte und Oberbürgermeister aus zehn mit am stärksten betroffenen Regionen angehört. Die Ursachen für die teils rekordverdächtig gestiegenen Infektionszahlen seien unterschiedlich. Niedrige Impfquoten von teilweise nur 54 Prozent spielten eine Rolle - seien aber nicht der einzige Grund. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz wurde aus dem Kreis Mühldorf am Inn gemeldet mit 593.
Bayernweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei 187 - deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 113 und auch deutlich über dem Wert von vor einer Woche in Höhe von 112,9. Den R-Wert, also die Zahl, die angibt, wie schnell sich die Infektion ausbreitet, gab das LGL mit 1,1 an. Das heißt, dass jeder Infizierte mehr als einen weiteren ansteckt.

München

Die sogenannte Krankenhausampel, die die Belegung der Krankenhausbetten mit Corona-Patienten angibt, stehe weiterhin auf grün. Bei der Sieben-Tage-Hospitalisierung, wo ein Schwellenwert von 1200 gilt, sei am Dienstag ein Wert von 397 erreicht worden, sagte Herrmann - eine deutliche Steigerung gegenüber der Vorwoche, als der Wert bei 262 gelegen hatte. Bei den Intensivbetten mit Beatmung sei der Stand von 339 erreicht, nach 263 in der Vorwoche - hier liegt der Schwellenwert bei 600.
Nach Angaben von Gesundheitsminister Holetschek stehen bayernweit derzeit 20 Prozent weniger Intensivbetten zur Verfügung als noch vor einem Jahr. Dies liege vor allem an Personalmangel. Er forderte massive Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen und Bezahlung in der Pflege, ansonsten drohe eine humanitäre Katastrophe.
„Wir merken, dass in den Krankenhäusern vorwiegend Ungeimpfte sind“, sagte Holetschek. Die Inzidenz bei Ungeimpften liege bei 297, bei Geimpften dagegen bei 33. In einigen Landkreisen sei es bereits notwendig, Erkrankte in andere Gegenden zu transportieren. Der Trend gehe nach oben, wie Daten des Robert Koch-Institutes zeigten. Bayern habe deshalb die medizinischen Leiter bei den Rettungsleitstellen zur Koordinierung wieder eingesetzt.
Staatskanzleichef Herrmann forderte den Bund auf, nach dem beschlossenen Auslaufen der epidemischen Lage am 26. November eine verlässliche Rechtsgrundlage zu schaffen, um in den Ländern weitere Corona-Vorsichtsmaßnahmen ergreifen zu können.
Am Ende sei es entscheidend, eine verlässliche Rechtsgrundlage zu haben, um die Überlastung von Krankenhäusern zu vermeiden, sagte Herrmann am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Die Regierung verlängerte für den Freistaat die bisherigen Regelungen bis zum 24. November, ohne neue Maßnahmen zu beschließen. „Das Ganze wird sich von selbst nicht lösen“, sagte Herrmann. Der Versuch, die Dinge sich alleine regeln zu lassen, wäre verantwortungslos und würde das System an seine Kapazitätsgrenzen bringen.

Corona in Bayern: Welche Regeln und Maßnahmen gelten aktuell?

In Bayern ist seit der Einführung der neuen Corona-Verordnung vieles wieder möglich, was vor einigen Wochen noch undenkbar gewesen wäre. So darf beispielsweise wieder in Clubs gefeiert werden, Kunden dürfen ohne FFP2-Maske zum Einkaufen und es gibt keine Kontaktbeschränkungen mehr für Treffen mit Freunden und Bekannten. Auch der Präsenzunterricht an Schulen wurde wieder aufgenommen und für den Winter wurde die Durchführung der Weihnachtsmärkte in Bayern ohne 3G, Maskenpflicht oder Alkoholverbote angekündigt. Allerdings gilt weiterhin die 3G-Regelung mit der Option zu 3G-Plus oder 2G, um das Infektionsgeschehen weiter einzudämmen. Die Corona-Regeln in Bayern richten sich nach den Warnstufen der bayerischen Krankenhausampel. Welche Maßnahmen gelten aktuell für Geimpfte, Getestete und Genesene in Bayern? Alle Infos zur Bedeutung der neuen Regeln im Überblick.

Heiraten in Corona-Zeiten – das gilt in Bayern:

Viele Paare haben ihre Hochzeitsfeiern wegen der Corona-Pandemie verschoben. Seitdem große Veranstaltungen wieder möglich ist, holen viele Liebespaare ihre Trauungen nach. Welche Regeln gelten fürs Heiraten in Bayern? Das erfahrt ihr in folgendem Artikel:

3G, 3G-plus und 2G: Das bedeuten die verschiedenen Corona-Regeln

Ein wichtiges Element der Corona-Regelungen in Bayern ist die 3G-Regel. Diese besagt, dass viele Innenräume nur noch von vollständig Geimpften, negativ Getesteten oder Genesenen betreten werden dürfen. Als genesen gilt, wer vor mindestens 28 Tagen und höchstens einem halben Jahr positiv auf das Coronavirus getestet wurde und das nachweisen kann. Als geimpft gilt, bei wem seit der abschließenden Impfung mehr als 14 Tage vergangen sind. Die Impfung muss durch ein digitales Impfzertifikat oder einen Impfpass aus Papier nachgewiesen werden.
Wenn 3G vorgeschrieben ist, können die Veranstalter oder Inhaber die 3G-Regel freiwillig erweitern. Wird die 3G-Regel zur 3G-plus-Regel, gilt nur noch ein negativer PCR-Test, kein Schnelltest. Wird 2G angewandt, wird nur noch Geimpften und Genesenen Zutritt gewährt. Sowohl 3G-plus, als auch 2G bedeuten für die jeweilige Einrichtung Erleichterungen hinsichtlich der Corona-Maßnahmen: Die Maskenpflicht und Personenobergrenze fallen, es muss kein Mindestabstand mehr eingehalten werden und es darf auch bei Großveranstaltungen Alkohol verkauft werden. Gilt 3G, 3G plus oder 2G, müssen sich auch Mitarbeiter mit Kundenkontakt an die jeweilige Regel halten.

Weihnachtsmärkte Bayern 2021 – Diese Regeln gelten

Erst kürzlich gab die bayerische Regierung das „Go“ für Weihnachtsmärkte im Freistaat. Sie dürfen stattfinden, allerdings unter Einhaltung bestimmter Regeln und Maßnahmen:

Events, Sport, Restaurant: Wo gilt die 3G-Regel in Bayern?

Die 3G-Regel gilt ab einer Inzidenz von 35 in geschlossenen Räumen – beispielsweise bei größeren Veranstaltungen oder in der Gastronomie. Zugang haben nur Geimpfte, Genesene oder aktuell negativ getestete Personen. Als aktueller negativer Testnachweis anerkannt werden ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test, ein maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder manchmal auch ein unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest, wenn er von der Einrichtung angeboten wird.
Die 3G-Regel gilt unter anderem:
  • in öffentlichen und privaten Einrichtungen,
  • bei Veranstaltungen,
  • in Krankenhäusern,
  • in Sportstätten wie Fitnessstudios,
  • in Theatern, Kinos und Museen,
  • in der Gastronomie und Beherbergung,
  • in Hochschulen, Bibliotheken und Archiven,
  • in Freizeiteinrichtungen wie Bädern, Thermen, Saunen, Seilbahnen, Ausflugsschiffen, Spielbanken, touristischen Reisebussen
  • bei körpernahen Dienstleistungen.
Ausgenommen von der 3G-Regel sind Kinder, die noch nicht eingeschult sind, allgemein Kinder bis zum 6. Geburtstag und zudem Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen getestet werden.

Krankenhaus-Ampel: Wann werden die Corona-Regeln verschärft?

Aktuell richten sich die Corona-Beschränkungen in Bayern nicht mehr ausschließlich nach der 7-Tage-Inzidenz. Auch die Belastung des Gesundheits- und Krankenhaussystems (Hospitalisierungsinzidenz) spielt eine entscheidende Rolle. Ab einer Inzidenz von über 35 gilt die 3G-Regel in geschlossenen Räumen. Ansonsten ist der Indikator für die Corona-Regeln nun die Krankenhausampel. In Bayern steht diese momentan (Stand 25.10.21) auf der niedrigsten Warnstufe – also auf Grün. Auf Rot schaltet die Ampel, wenn mehr als 600 Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern liegen – dann sollen die Maßnahmen weiter verschärft werden. Wie genau, ist offen.

OP-Maske oder FFP2 – Hier gilt Maskenpflicht in Bayern

In Bayern musste bisher in vielen Bereichen eine FFP2-Maske getragen werden, beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Geschäften. Diese Vorschrift wurde mittlerweile gelockert und in die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, also einer sogenannten OP-Maske, umgewandelt. Die Maskenpflicht gilt generell in geschlossenen Räumen sowie im ÖPNV und Fernverkehr. Sie gilt nicht in Privaträumen, in der Gastronomie am Sitzplatz und an jedem festen Platz, an dem der Mindestabstand zu Fremden eingehalten werden kann. Unter freiem Himmel entfällt die Maskenpflicht – ausgenommen in den Eingangs- und Begegnungsbereichen von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Maskenpflicht: Ausnahmen und Lockerungen für Schüler, Geimpfte und Genesene

Seit dem 04.10.2021 greifen in Bayern Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen. Die Schülerinnen und Schüler müssen jetzt im Unterricht keine Maske mehr tragen. Bei anderen Schulveranstaltungen und in der Mittagspause fällt die Maskenpflicht ebenfalls weg, auch dann, wenn am Platz der Mindestabstand zum Nachbarn nicht eingehalten werden kann. Ansonsten müssen die Schüler im Schulgebäude weiterhin Maske tragen. Diese Neuauflage der Corona-Verordnung gilt zunächst bis zum 29. Oktober - sie muss alle vier Wochen verlängert werden. Auch für Geimpfte und Genesene darf die Maskenpflicht bei öffentlichen Veranstaltungen fallen. Voraussetzung ist, dass Veranstalter das wollen und sich an entsprechende Regeln halten. Eine weitere Option für die Organisatoren: Wer sich einem PCR-Test unterzieht, wird wie ein Geimpfter behandelt – das entspricht dann der 3G-Plus-Regel. Alle aktuellen Corona-Regeln zur Maskenpflicht gibt es hier.

Treffen in Bayern: Kontaktbeschränkungen und Personen-Obergrenzen

Die Kontaktbeschränkungen, die sich zuletzt nach der örtlichen Inzidenz richteten, sind im Freistaat bereits im September komplett entfallen. Man darf sich in Bayern jetzt wieder treffen, mit wem, wann und wo man will, egal ob in öffentlichen oder in privaten Räumen. Auch die Besucher-Limits in Geschäften und Dienstleistungsbetrieben gelten mittlerweile nicht mehr. Neue Maßnahmen könnten beschlossen werden, wenn die Ampelstufe Gelb oder Rot erreicht wird.

Kreis Göppingen

Gastronomie in Bayern: Müssen Kontaktdaten noch erfasst werden?

Am 15. Oktober 2021 entfiel in Bayern die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung. Kontaktdaten müssen demnach nur noch in Schwerpunktbereichen „mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (Spreading)“ erfasst werden. Dazu zählen laut Kabinettsbeschluss:
  • alle geschlossenen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen
  • Clubs, Diskotheken, Bordelle „und vergleichbare Freizeiteinrichtungen“
  • sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik
  • Auch bei körpernahen Dienstleistungen und in Gemeinschaftsunterkünften (etwa Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten) müssen Kontakte noch erfasst werden.

Schulen, Kitas und Hochschulen – Diese Corona-Regeln gelten in Bayern

Unabhängig von der Inzidenz und der Größe der Räume oder Klassen wird an bayerischen Schulen Präsenzunterricht gehalten. Bisherigen Regelungen zu Wechsel- oder Distanzunterricht sind also gestrichen.
Dreimal pro Woche wird an den Schulen mit allen Kindern und Jugendlichen ein Selbsttest unter Aufsicht durchgeführt. Geimpfte und genesene Schüler sind von der Testpflicht befreit. Klassen sollen außerdem nicht vollständig in Quarantäne geschickt werden, wenn dort ein Corona-Fall auftritt, sondern nur noch Schülerinnen und Schüler, die engen Kontakt zu der infizierten Person hatten. Die Quarantäne kann dann bereits nach fünf Tagen durch einen negativen Corona-Test beendet werden. Auch für Lehrkräfte ist diese Verkürzung möglich.
An den Universitäten in Bayern beginnen an diesem Montag die Vorlesungen des Wintersemester - zum ersten Mal seit drei Semestern wieder in den Hörsälen statt per Online-Stream. Damit der Infektionsschutz gewährleistet ist, gilt an den Hochschulen neben einer Maskenpflicht die 3G-Regel: Zutritt zu den Gebäuden haben nur Studierende, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

Welche Corona-Regeln gelten in Bayern für Gastronomie, Hotels und Volksfeste?

  • Hotels: Bei der Übernachtung in u.a. Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen gilt die 3G-Regelung. Die Gäste müssen bei der Ankunft einen Impf- oder Genesenennachweis bzw. einen aktuellen negativen Coronatest vorlegen. Alle weiteren 72 Stunden muss erneut ein aktueller Testnachweis erbracht werden.
  • Gastronomie: In der Innengastronomie, in Restaurants, Bars und Co., gilt aktuell generell die 3G-Regel – Zutritt haben geimpfte, genesene oder aktuell negativ getestete Personen. Die Pflicht der Gäste zum Tragen einer medizinischen Maske endet mit Einnahme des Sitzplatzes. In reinen Schankwirtschaften darf man jetzt auch wieder am Tresen stehen und trinken. Die coronabedingte Sperrstunde um 1.00 Uhr entfällt. Gilt 3G-plus, dürfen die Gäste auch wieder tanzen.
  • Clubs und Diskotheken dürfen seit Oktober wieder öffnen. Es darf ohne Maske und Abstandsregeln getanzt werden. Zutritt erhält allerdings nur, wer geimpft, genesen oder einen negativen PCR-Test vorzeigen kann (3G-plus). Unter den gleichen Zugangsbedingungen dürfen auch Bordelle wieder öffnen.
  • Auch Volksfeste und andere öffentliche Festivitäten wie Weihnachtsmärkte, sind nun nach langer Corona-Pause in Bayern wieder erlaubt.

Supermärkte in Bayern: Keine 2G-Regel für den Einzelhandel geplant

Hessen will 2G auch für den Einzelhandel und Supermärkte erlauben – in Bayern ist das nicht geplant. Das berichtet merkur.de. Demnach sieht das Gesundheitsministerium eine solche Regelung als faktische Impfpflicht an. Ungeimpfte hätten unter Umständen keine oder weniger Mögichkeiten, sich zu versorgen, sollten einige Einzelhändler die 2G-Regel einführen.

Corona in Bayern: 3G-Regel auch am Arbeitsplatz

In sämtlichen Bereichen in Bayern, in denen die 3G-Regel gilt, müssen sich von Dienstag, 19. Oktober, an neben Besuchern auch alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt an die Regel halten. Auch Betreiber, Beschäftigte und Ehrenamtliche, die Kontakt zu Kunden und Besuchern haben, müssen also geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen sein – andernfalls müssen sie regelmäßig einen negativen Test vorweisen. Je nach Bereich muss das ein PCR-Test oder ein Schnelltest sein. Den Testnachweis müssen die Mitarbeiter an mindestens zwei Tagen pro Woche vorlegen.

Corona-Tests in Bayern: Seit 11. Oktober kostenpflichtig

Für die Mehrheit der Bürger endete am 11. Oktober an die Möglichkeit zum kostenlosen Corona-Test, da die Finanzierung durch die Bundesregierung ausgelaufen ist. Es gibt aber Ausnahmen. Alle Infos, wie viel ein Test kostet und wer keinen braucht lest ihr in folgendem Artikel: