• Einzelhändler wie Supermärkte haben in Hessen zukünftig die Option, die 3G- oder 2G-Regel anzuwenden
  • Damit wird es möglich, dass in hessischen Supermärkten nur Geimpfte und Genesene einkaufen könnten
  • Laut Medienberichten wurde dies der „Bild“-Zeitung von der Hessischen Staatskanzlei bestätigt.

3G oder 2G beim Einkaufen - Hessen gibt grünes Licht

Anders als für den Kino- oder Restaurantbesuch gab es bisher im Einzelhandel keine Zugangsbeschränkungen in Deutschland. In Hessen könnte sich das nun ändern: Die „Bild“-Zeitung berichtet, dass die Hessische Staatskanzlei den Weg für die Einführung der 3G- oder 2G-Regel für den Einzelhandel wie den Einkauf im Supermarkt frei macht. Damit können die Einzelhändler selbst entscheiden, ob sie in ihrem Geschäft einen 3G- oder 2G-Nachweis verlangen. Fällt die Entscheidung für die 2G-Option, würde das Ungeimpfte vom Einkauf in den betreffenden Geschäften ausschließen.

2G im Supermarkt? Hessen geht als erstes Bundesland voran

„Wir gehen davon aus, dass diese Option eher nur tageweise genutzt wird und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier der „Bild“-Zeitung. „Das heißt dann aber auch, dass ohne 2G weiter die Abstands- und die Maskenpflicht gelten.“ Ob die 3G- oder 2G-Option tatsächlich angewandt wird, ist noch offen. In einer Blitzumfrage des Handelsverbandes Hessen soll die Meinung von Einzelhändlern eingeholt werden.