Nach langem Ringen haben Bund und Länder eine Einigung gefunden: Als Nachfolger für das 9-Euro-Ticket soll ein bundesweites Abo für 49 Euro monatlich kommen. Nachdem jetzt die finalen Fragen zur Finanzierung endlich geklärt wurden, können die Verkehrsunternehmen richtig mit der Planung beginnen. Frühster Starttermin ist der 1. April 2023denkbar wäre aber auch ein späterer Start.
Viele Studenten fragen sich nun, was aus ihren Semestertickets wird. Denn hier sind oft Fahrten mit dem ÖPNV schon eingepreist.

49-Euro-Ticket und das Semesterticket: Was passiert damit?

Inwiefern das Deutschlandticket mit den Semestertickets konkurriert oder kombinierbar ist, steht nicht fest. Das wird auch schon kritisiert: Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) fordert hier mehr Klarheit und eine Berücksichtigung der Studierenden bei dem Deutschlandticket. DSW-Generalsekretär Matthias Anbuhl sagt: „Mobilität ist die Voraussetzung für Bildung. 49 Euro monatlich für Mobilität aber können sich Studierende nicht leisten. Den in der Regel geringen Einkünften von Studierenden stehen die extrem gestiegenen Kosten für Miete, Energie, Essen, Lernmittel, Krankenversicherung usw. gegenüber. Verteuerungen beim Semesterticket sind nicht mehr zu verkraften.“ Das neue Deutschlandticket würde sich preislich wenig unterscheiden zum verpflichtenden Beitrag für den Regionalverkehr, den Studis im Semester bezahlen.
Studierende zahlen in Deutschland jedes Semester einen Beitrag, in dem das Semesterticket enthalten ist. Die Kosten dafür variieren je nach Standort und Universität. Im Durchschnitt liegt der Preis bei 177 Euro. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede im Preis-Leistungs-Verhältnis. So bekommen viele Studierende in NRW ein Semesterticket für rund 200 Euro, mit dem sie im ganzen Bundesland und bis in die Niederlande fahren können. Berliner Studis zahlen etwa das gleiche, können aber nur in der Stadt fahren.

49 Euro Ticket: Gilt die Fahrkarte im ICE?

Das 49-Euro-Ticket wird nicht im ICE gültig sein. Generell wird es nur für den Nahverkehr gültig sein, also in Regionalbahnen, im Bus, in S- und U-Bahnen. Davon ausgenommen sind ICEs und ICs.

Kann man mit dem 49 Euro Ticket in ganz Deutschland fahren?

Hier gibt es gute Nachrichten: Das neue Ticket soll deutschlandweit gelten. Wer das Abo also hat, kann in allen Bundesländern mit dem ÖPNV fahren. Wer etwas Zeit im Gepäck hat, kann dann für 49 Euro mit dem Regionalexpress von Hamburg nach München, Berlin nach Freiburg, Köln nach Dresden und vieles mehr fahren.

Deutschlandticket: Wird es übertragbar sein?

Genaue Details wie die Übertragbarkeit des 49-Euro-Tickets sind noch zu klären. Fest steht aber, dass das Ticket entweder in digitaler Form oder in Form einer Plastikkarte (wie eine Kreditkarte) erhältlich sein wird. Außerdem soll es im Abo erhältlich sein. Aus dem Grund lässt sich vermuten, dass das Ticket nicht übertragbar sein wird, da ein Abo in der Regel auf einen Namen gebucht wird, der dann fix ist. Denkbar wären höchstens Zeiten, in denen der Abo-Inhaber eine andere Person oder Kinder mitnehmen können. Diese Details werden aber noch erarbeitet.

49-Euro-Ticket und das Semesterticket: Was passiert damit?

Inwiefern das Deutschlandticket mit den Semestertickets konkurriert oder kombinierbar ist, steht nicht fest. Das wird auch schon kritisiert: Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) fordert hier mehr Klarheit und eine Berücksichtigung der Studierenden bei dem Deutschlandticket. DSW-Generalsekretär Matthias Anbuhl sagt: „Mobilität ist die Voraussetzung für Bildung. 49 Euro monatlich für Mobilität aber können sich Studierende nicht leisten. Den in der Regel geringen Einkünften von Studierenden stehen die extrem gestiegenen Kosten für Miete, Energie, Essen, Lernmittel, Krankenversicherung usw. gegenüber. Verteuerungen beim Semesterticket sind nicht mehr zu verkraften.“ Das neue Deutschlandticket würde sich preislich wenig unterscheiden zum verpflichtenden Beitrag für den Regionalverkehr, den Studis im Semester bezahlen.
Studierende zahlen in Deutschland jedes Semester einen Beitrag, in dem das Semesterticket enthalten ist. Die Kosten dafür variieren je nach Standort und Universität. Im Durchschnitt liegt der Preis bei 177 Euro. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede im Preis-Leistungs-Verhältnis. So bekommen viele Studierende in NRW ein Semesterticket für rund 200 Euro, mit dem sie im ganzen Bundesland und bis in die Niederlande fahren können. Berliner Studis zahlen etwa das gleiche, können aber nur in der Stadt fahren.

Deutschlandticket: Was ist mit bestehenden Abos?

Was andere bestehende Abonnements betrifft, müssen die Verkehrsunternehmen ebenfalls noch erarbeiten. In München und in Berlin haben die Verkehrsunternehmen aber bereits angekündigt, dass sie ihren Bestandskunden die Möglichkeiten geben wollen, relativ unkompliziert umzubuchen. Es ist davon auszugehen, dass die meisten Verkehrsbetriebe ein solches Vorgehen bevorzugen werden.
In Berlin wird das 29-Euro-Tickets bis zum Start des Deutschlandtickets fortgesetzt.

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