• Neuinfektionen, Inzidenz, Impfquoten – Wie sehen die aktuellen Coronazahlen in Baden-Württemberg und Bayern aus?
  • Welche Corona-Regeln gelten derzeit in BW und im Freistaat?
  • Was ist am Arbeitsplatz und bei Veranstaltungen erlaubt?
  • Worüber wird in der Landespolitik in Bayern und Baden-Württemberg diskutiert?
  • In diesem Liveblog gibt es alle News zum Thema Corona in Baden-Württemberg und Bayern. Sie finden ihn auch direkt unter www.swp.de/liveblog.

Aktuelle Corona-Zahlen für Bayern

  • Hospitalisierung: 2,7
  • Neuinfektionen: 7.712
  • Infektionen seit Pandemiebeginn: 1.455.011
  • Todesfälle neu: 6
  • Tote insgesamt: 20.176
  • Inzidenz: 552,2
  • Impfquote Erstimpfung: 72,7 %
  • Impfquote Zweitimpfung: 71,6 %
  • Impfquote Booster: 45,6 %

Aktuelle Corona-Zahlen für Baden-Württemberg

  • Hospitalisierung: 2,9
  • Neuinfektionen: 6.813
  • Infektionen seit Pandemiebeginn: 1.131.630
  • Todesfälle neu: 27
  • Tote insgesamt: 13.452
  • Inzidenz: 549,8
  • Impfquote Erstimpfung: 72,7 %
  • Impfquote Zweitimpfung: 71,1 %
  • Impfquote Booster: 47,9 %

Hier können Sie Fragen zu Corona stellen

Die Lage in der Corona-Pandemie ändert sich ständig, auch in der Region.
Haben Sie Fragen rund um Corona, zu Regeln, Zahlen oder zu ganz allgemeinen Problemen im Pandemie-Alltag? Hier können Sie per E-Mail Ihre Fragen stellen und Antworten finden zu Regeln in Bayern, und hier zu Baden-Württemberg.

Das ändert sich, wenn Corona endemisch wird

Update: 17.1.2022, 15:58 Uhr
Eine Endemie verspricht die Rückkehr zur Normalität. Was sich in der endemischen Lage ändert, wann Experten davon ausgehen, dass sie eintritt – und worauf sich das Gesundheitssystem vorbereiten muss.

Bayern hofft auf baldige Corona-Lockerungen

Update: 17.1.2022, 15:50 Uhr Die Bayerische Staatsregierung hat den Bürgern für nächste Woche mögliche Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen in Aussicht gestellt. „Wir sind optimistisch“, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Videoschalte des Kabinetts am Montag. Vieles deute darauf hin, dass die nun auch in Bayern mit 75 Prozent vorherrschende Omikron-Variante zu weniger Belastung in den Krankenhäusern führe als die Delta-Variante, sagte Herrmann.

Fauci: Mit Corona leben - Impfung gegen unbekannte Varianten nötig

Update: 17.1.2022, 15:20 Uhr
Nach Einschätzung des US-Immunologen Anthony Fauci wird es künftig darum gehen, das Coronavirus so zu kontrollieren, dass das gesellschaftliche Leben wie zuvor gewohnt stattfinden kann. Ausrotten lassen werde sich der Erreger wohl nicht. Fauci hält die Entwicklung eines Impfstoffes für nötig, der besser alle gegenwärtigen und vor allem auch mögliche neu auftretende Varianten abdeckt. Dies wäre „ein sehr, sehr wichtiges wissenschaftliches Ziel“.

Kurz vor Olympia: China meldet höchsten Stand an Corona-Infektionen seit März 2020

Update: 17.1.2021, 14:30 Uhr
Zweieinhalb Wochen vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele von Peking hat die Zahl der Corona-Infektionen in China den höchsten Stand seit fast zwei Jahren erreicht. Am Montag wurden nach Behördenangaben 223 Neuinfektionen registriert, so viele wie zuletzt im März 2020.

Kürzerer Genesenenstatus wegen Omikron

Update: 17.1.2022, 14:03 Uhr
Der Corona-Genesenenstatus ist auf drei Monaten verkürzt worden - das Bundesgesundheitsministerium begründet dies mit der neuen Virusvariante Omikron. Diese Festlegung des Robert Koch-Instituts (RKI) sei aus wissenschaftlicher Sicht erfolgt, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin. Hintergrund sei, dass aufgrund der vorherrschenden Omikron-Variante ein sehr viel größeres Risiko bestehe, nach dieser Zeit zu erkranken oder Überträger zu sein. Die vorherige Zeitspanne von sechs Monaten habe gegolten, so lange man mit der vorherrschenden Delta-Variante umgehen musste.

Lucha rechnet mit weiteren Corona-Toten in Pflegeheimen

Update: 17.1.2022, 12:29 Uhr
Gesundheitsminister Manne Lucha rechnet mit weiteren Corona-Toten in Pflegeheimen im Land. Solange es noch keine allgemeine Impfpflicht gäbe, würden sich einzelne Ausbrüche nicht komplett verhindern lassen, sagte der Grünen-Politiker am Montag in einer Sondersitzung des Sozialausschusses des Landtags. Trotz wohl milderer Verläufe der Omikron-Variante werde es auch zu weiteren Todesfällen kommen. Lucha rief in dem Zusammenhang erneut zur Impfung auf.

Corona-Krise stürzt 160 Millionen Menschen zusätzlich in Armut

Update: 17.1.2022, 11:59 Uhr
Die Corona-Krise hat die weltweite soziale Ungleichheit weiter verschärft - mit dramatischen Folgen für Millionen von Menschen. Während „die Profitlogik unserer Wirtschaft“ in der Pandemie dazu geführt habe, dass das Vermögen von allen Milliardärinnen und Milliardären um „beispiellose fünf Billionen Dollar“ stieg, lebten nun mehr als 160 Millionen Menschen zusätzlich in Armut, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Oxfam-Bericht. So hätten im Zuge der Pandemie mindestens 13 Millionen Frauen Arbeit und Einkommen verloren

Fälle häuslicher Gewalt in Pandemie deutlich gestiegen

Update: 17.1.2022, 10:47 Uhr
Die Fälle häuslicher Gewalt in London sind während des Corona-Lockdowns im März 2020 sehr stark gestiegen. Das berichtete das Ifo-Institut in München am Montag unter Berufung auf einen neuen Index, der auf Suchen nach bestimmten Begriffen im Internet beruht. Dieser Index zeige „einen siebenfach höheren Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt, als er in Polizeistatistiken erfasst wurde“.
Für Deutschland hatte das Bundeskriminalamt im November einen Anstieg der Zahlen für häusliche Gewalt im Jahr 2020 veröffentlicht. Nach diesen offiziellen Daten wurden 146.655 Fälle von Partnerschaftsgewalt registriert und damit 4,9 Prozent oder rund 6800 mehr als 2019.

Luca-App ändert Geschäftsmodell und senkt Preise

Update: 17.1.2022, 10:29 Uhr
Die Macher der umstrittenen Luca-App zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind den Bundesländern in den laufenden Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung entgegengekommen. Die Länder müssen sich nicht mehr für ein volles Jahr auf die Nutzung des Luca-Systems verpflichten, sondern können sich Monat für Monat entscheiden, ob die Gesundheitsämter die Luca-Daten nutzen können, teilte die Betreibergesellschaft Cultur4Life am Montag in Berlin mit.

Inzidenz steigt weiter – die Corona-Zahlen am 17.01.2022

Update: 17.1.2022, 9:12 Uhr
Am vergangenen Wochenende wurden erstmal mehr als 90.000 Neuinfektionen an einem Tag gemeldet. Heute wurden zwar weniger Infektionen registriert, doch die 7-Tage-Inzidenz ist wieder gestiegen. Alle Zahlen im Überblick findet ihr hier.

Impfpflicht: Ungeimpften Beschäftigten in Arztpraxen droht Kündigung

Update: 17.1.2022, 9:12 Uhr
Beschäftigte in Hausarztpraxen, die nach Inkrafttreten der Corona-Impfpflicht keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können, müssen mit einer Abmahnung und in letzter Konsequenz mit ihrer Entlassung rechnen. Das geht aus einem Informationsblatt des Deutschen Hausärzteverbandes hervor, über das als erstes das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Montag) berichtete.
Die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht sieht vor, dass Beschäftigte in Einrichtungen wie Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheimen bis zum 15. März nachweisen müssen, dass sie geimpft oder genesen sind. Damit sollen Patientinnen, Patienten und Pflegebedürftige besser vor einer Corona-Infektion geschützt werden.
Falls Mitarbeiter den Nachweis verweigerten, könne das Gesundheitsamt ihnen verbieten, die Arztpraxis zu betreten oder in dieser tätig zu sein

Virologe Stöhr: Erst Durchseuchung, dann sehr entspannter Sommer

Update: 17.1.2022, 8:55 Uhr
Angesichts der aktuellen Corona-Welle mit der hoch ansteckenden Omikron-Variante erwartet der Virologe Klaus Stöhr erst eine Durchseuchung in den kommenden Wochen, dann eine natürliche Immunisierung der Bevölkerung - und schließlich ein Auslaufen der Pandemie. „In den nächsten zwei bis drei Wochen wird es eine Unsicherheit geben, wie hoch die Inzidenz steigen wird. Danach werden sich durch die sehr starke Durchseuchung, die dann leider einsetzen wird, die man nicht abwenden kann, sehr viele Menschen die natürliche Immunität holen“, sagte er am Sonntagabend

Baden-Württemberg hat in der Corona-Pandemie 264 neue Stellen im Gesundheitsdienst geschaffen

Update: 16.1.22, 13.08 Uhr
Baden-Württemberg hat in den Gesundheitsämtern und weiteren Bereichen des öffentlichen Gesundheitsdienstes im Zuge der Corona-Pandemie bisher 264 Stellen neu geschaffen. Davon sind 251 Stellen besetzt. Damit seien die Vorgaben für die erste Tranche des Bund-Länder-Paktes „übererfüllt“ worden, teilte das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg mit. Vorgesehen waren 200 Stellen.
Für dieses Jahr sind 467 neue Stellen in den Gesundheitsämtern der Landkreise und den Städten, Regierungspräsidien und im Ministerium einschließlich Landesgesundheitsamt geplant. Wegen der Corona-Pandemie hatten Bund und Länder 2020 beschlossen, Personal vor allem in den rund 400 Gesundheitsämtern in Deutschland aufzustocken. Der Bund gibt für das Programm bis 2026 vier Milliarden Euro.

Die Demonstrationen in Ulm haben Nachspiele

Update: 16.1.22, 17.19 Uhr
Die Polizei Ulm ermittelt gegen drei „Spaziergänger“ der Corona-Demonstrationen am Freitag. Der sogenannte Spaziergang endete am ord der Gegendemonstration, wo eine aggressive Stimmung herrschte. der „Spaziergang“ war nicht als Veranstaltung angemeldet. Die Polizei hat nun einen möglichen Veranstaltungsleiter ausgemacht, der einer der drei Personen ist, gegen die ermittelt wird. Außerdem haben Studenten auch für Montag eine Gegendemonstration angemeldet.

Bayern lockert Regeln für die Quarantäne

Update: 15.1.22, 15.34 Uhr
Für bestimmte Kontaktpersonen gelten in Zukunft gelockerte Regeln bei der Quarantäne. „Auch als Kontaktperson zu Omikron-Fällen müssen frisch Geimpfte (drei Monate), frisch Genesene (drei Monate) und Geboosterte (unbegrenzt) nun nicht mehr in Quarantäne“, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Samstag in München. „Damit gibt es für die verschiedenen Virusvarianten keine unterschiedlichen Regelungen mehr.“ Bisher galt für Kontaktpersonen einer mit der Omikron-Variante infizierten Person eine Quarantäne von 14 Tagen, ohne die Chance zum Freitesten.

In Bayern sind während der Delta-Welle deutlich mehr Menschen gestorben

Update: 15.1.22, 12.36 Uhr
Ende November, Anfang Dezember sind in Bayern pro Woche teils über 1000 mehr Menschen gestorben als im Mittelwert (Median) der vier Jahre davor, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht. Der Trend startete im Oktober, so eine Meldung der dpa. Die höchste Differenz gab es dabei in der Kalenderwoche 48 mit insgesamt 3699 Todesfällen – 1094 mehr als der Medianwert.
Bundesweit weist das Statistische Bundesamt ebenfalls deutlich mehr Tote als im Mittel der Vorjahre aus. Hier geht die Differenz sogar in die Zehntausende. Bereits in der zweiten Corona-Welle im Jahr 2020 hatte es eine deutschlandweite „Übersterblichkeit“ gegeben, wie die Statistiker eine unüblich hohe Zahl von Todesfällen nennen. Das hatte sich im Verlauf des Jahres aber wieder normalisiert, bis es im Herbst zum neuerlichen auffälligen Anstieg kam.

Impfbefürworter stellen sich in Ulm „Spaziergängern“ zu hunderten entgegen

Update: 14.01.2022, 21:55 Uhr
Erst vor wenigen Tagen hatten zwei Ulmer Medizinstudenten zu einer Demonstration gegen Impfgegner und Querdenker aufgerufen. Mit Erfolg, wie sich am Freitagabend zeigte. Mehrere hundert Teilnehmer, die Rede war von rund 1000, waren zu der angemeldeten Demonstration gekommen: Menschen jeden Alters, von Schülerinnen und Schülern bis zu Senioren.

Polizist zu Corona-Protesten: Warum wir nur zuschauen

Update: 14.01.2022, 17:47 Uhr
Dass die als „Corona-Spaziergänge“ titulierten und nicht angemeldeten Versammlungen von Städten, Gemeinden und Polizei bisher toleriert werden, sorgt für viel Kritik. Holger Stabik erklärt, was die Polizei bei jedem Corona-Demo-Einsatz abwägen muss und welchen Konflikt er nicht auflösen kann. Insgesamt stehe die Schutzaufgabe der Polizei im Vordergrund, die sowohl die Demonstranten auch als die anderen Bürger umfasse.

FFP2-Maskenpflicht für ältere Schüler?

Update: 14.01.2022, 17:38 Uhr
Angesichts der wieder stark steigenden Corona-Zahlen im Südwesten hat Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz eine FFP2-Maskenpflicht für ältere Schülerinnen und Schüler ins Gespräch gebracht. „FFP2-Masken bieten ein wesentlich höheres Schutzniveau“, sagte Schwarz am Freitag in Stuttgart. Deswegen seien diese Masken seit Mittwoch auch in Innenräumen wie Geschäften und Museen vorgeschrieben. Er könne sich gut vorstellen, dass etwa Berufsschüler künftig FFP2-Masken tragen sollten.
Bei der Frage, ob Jugendliche an weiterführenden Schulen ebenfalls eine solche Maske tragen sollten, wollte er sich zunächst nicht festlegen. Das müsse man noch beraten. In Grundschulen soll es indes bei einer einfachen Maske bleiben, erklärte Schwarz.
Das zuständige Kultusministerium äußerte sich zurückhaltend: „Vorschläge und Ideen wie die des Fraktionsvorsitzenden der Grünen nehmen wir gerne auf und prüfen diese gemeinsam mit den Gesundheitsexperten des Sozialministeriums. Das Thema FFP2-Masken an Schulen ist komplexer.“ Zum Beispiel ist unklar, ob die Gesichtsform von Kindern für eine FFP2-Maske geeignet ist. Auch müssten Kinder und Jugendliche eine solche Maske regelmäßig abnehmen dürfen.

Neue Verzögerungen bei Corona-Hilfen

Update: 14.01.2022, 15:05 Uhr
Bei den staatlichen Corona-Hilfen für pandemiegeschädigte Unternehmen gibt es offensichtlich neuerliche Verzögerungen. Die Bearbeitung der Überbrückungshilfe IV kann voraussichtlich erst Mitte Februar starten, weil die dafür vorgesehene IT-Plattform des Bundes noch nicht fertig ist. Das berichtete die IHK München und Oberbayern, die in Bayern für die Bearbeitung der Anträge zuständig ist, am Freitag.

Festnahme beim Corona-Spaziergang: Polizeigewalt? Die Wahrheit hinter dem Video

Update: 14.01.2022, 10:42 Uhr
Am Montagabend nimmt die Polizei in Crailsheim einen Mann vorläufig fest. Von brutaler Polizeigewalt ist die Rede. Jetzt wird der 60-Jährige zum Opfer stilisiert.
Festnahme beim Corona-Spaziergang Polizeigewalt? Die Wahrheit hinter dem Video

Crailsheim

Zahl der Beschäftigten in der Gastronomie wegen Pandemie deutlich gesunken

Update: 14.01.2022, 09:11 Uhr
Die Zahl der Beschäftigten in der Gastronomie ist angesichts der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, nahm das Personal zwischen Januar und Oktober 2021 um 23,4 Prozent verglichen mit dem Vergleichszeitraum 2019, also vor Beginn der Pandemie, ab. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stand ein Minus von 11,6 Prozent.
Betriebe, die Essen anboten, konnten ihr Personal besser halten. Bei Restaurants, Imbissstuben und Cafés fiel der Rückgang geringer aus, vergleichsweise am besten kamen bislang Caterer durch die Krise. Das Bundesamt verwies darauf, dass Menschen in Kurzarbeit weiter als Beschäftigte gelten.

Gegendemo zu Corona-„Spaziergängen“

Update: 14.01.2022, 07:42 Uhr
Seit Wochen marschieren Querdenker und Corona-Rebellen unangemeldet durch Ulm. Jetzt regt sich Widerstand. Für Freitag ist eine Gegendemo um 19 Uhr angekündigt. Studierende der Uni Ulm haben zu der angemeldeten Kundgebung aufgerufen. Die Veranstalter sprechen sich ganz eindeutig für das Impfen aus und haben mit der Stadt ein strenges Hygienekonzept erarbeitet, wie es heißt.

Neue Höchswerte bei Zahl der Neuinfektionen und Inzidenz

Update: 14.01.2022, 06:32 Uhr
Der Inzidenzwert bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat einen neuen Höchstwert erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 470,6 an. Am Vortag hatte der Wert noch bei 427,7 gelegen. Der bisherige Höchstwert in der Corona-Pandemie waren 452,4 am 29. November 2021. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat zudem mit 92.223 am Freitag einen weiteren Tageshöchstwert erreicht.

Bundesrat will Weg für neue Quarantäne-Regeln ebnen

Update: 13.01.2022, 19:34 Uhr
Der Bundesrat will am Freitag (10.00 Uhr) den Weg für die Umsetzung der jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse zu neuen Quarantäne-Regeln frei machen. Die Länderkammer entscheidet über die am Mittwoch von der Bundesregierung gebilligte Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung, mit der der Rahmen für die geplanten Neuerungen gesetzt wird. In der zur Abstimmung stehenden Verordnung wird definiert, welche grundsätzlichen Ausnahmen es von Quarantäne und Isolation wegen Impfung oder Genesung gibt.
Die von Bund und Ländern am vergangenen Freitag vereinbarten neuen Regelungen müssen nun noch durch Länderverordnungen konkret umgesetzt werden. Kontaktpersonen, die geboostert sind, sollen demnach künftig nicht mehr in Quarantäne gehen müssen. Auf der Bundesratssondersitzung soll erstmals Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sprechen. Er äußert sich zudem vor der Bundespressekonferenz (13.00 Uhr) zur Corona-Lage.

Opposition im Landtag bei Frage der Impfpflicht gespalten

Update: 13.01.2022, 18:10 Uhr
In der Frage einer allgemeinen Impfpflicht geht ein Riss durch die Opposition im Landtag. Die baden-württembergische FDP-Fraktion hatte bislang nur Bedenken geäußert - nun sprachen sich die Abgeordneten einstimmig auf ihrer Klausur gegen die Einführung einer solchen Pflicht aus. Man sei der Überzeugung, dass das derzeit nicht durchführbar sei, sagte Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke. „Wir haben zumindest noch kein Modell gesehen, dass auch nur im Entferntesten funktionieren könnte.“ SPD-Fraktionschef Andreas Stoch hält das hingegen für eine „falsche politische Festlegung“.

Hotspot-Regeln in Bayern soll vorerst ausgesetzt werden

Update: 13.01.2022, 16:58 Uhr
In Bayern müssen Landkreise und kreisfreie Städte, die in den kommenden Tagen eine Inzidenz von 1000 übersteigen, das öffentliche Leben nicht mehr automatisch herunterfahren: Die Hotspot-Regelung wird bis zur geplanten Überarbeitung im Kabinett ausgesetzt. Das kündigte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Donnerstag, 13.01.2022, an.

RKI: Mehrheit der Intensivpatienten sind ungeimpft

Update: 13.01.2022, 15:15 Uhr
Die Mehrheit der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen ist nach einer Auswertung des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Fachgesellschaft DIVI nicht gegen Corona geimpft. Demnach waren fast zwei Drittel (rund 63 Prozent) der Patienten, deren Impfstatus bekannt war und die zwischen Mitte Dezember und 12. Januar aufgenommen wurden, nicht geimpft. Rund 28 Prozent waren vollständig geimpft. Eine Auffrischungsimpfung hatten dabei knapp sechs Prozent aller Intensivpatienten bekommen.

Stiko spricht sich für Boosterimpfung bei 12- bis 17-Jährigen aus

Update: 13.01.2022, 14:12 Uhr
Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich generell für eine Corona-Auffrischimpfung auch bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren ausgesprochen. Das Gremium empfehle eine sogenannte Boosterimpfung für diese Altersgruppe mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer „in der altersentsprechenden Dosierung“ und mindestens drei Monate nach der vorangegangenen Impfung, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mit.

Baden-Württemberg dringt auf FFP2-Masken auch in Bussen und Bahnen

Update: 13.01.2022, 14:00 Uhr
Baden-Württemberg macht Druck auf den Bund, damit künftig auch in Bussen und Bahnen eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken kommt. In einem Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dringen Sozialminister Manne Lucha und sein Verkehrskollege Winfried Hermann (beide Grüne) darauf, diese Verschärfung endlich in die Tat umzusetzen. Angesichts der rasant steigenden Inzidenzen durch die Omikron-Variante sei es „ein unbedingtes Gebot der Stunde, schnell, klar und einheitlich eine ausschließliche FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr bundesgesetzlich zu regeln“, schreiben die beiden Grünen-Politiker in dem Brief, der der dpa in Stuttgart vorliegt. Zuvor hatte der SWR über das Schreiben berichtet.

Sorgen über steigende Anzahl an Impfdurchbrüchen

Update: 13.01.2022, 13:30 Uhr
Die Alb-Fils-Kliniken erklären, warum sie nicht darüber berichten, wie viele Covid-Patienten geimpft oder ungeimpft sind.
Corona-Krise fordert Alb-Fils-Kliniken heraus Sorgen über steigende Anzahl an Impfdurchbrüchen

Kreis Göppingen

Labore stoßen bei PCR-Tests offenbar an Kapazitätsgrenzen

Update: 13.01.2022, 8:39 Uhr
Die Medizinlabore in Deutschland nähern sich nach Angaben eines Branchenverbands in der Corona-Krise zunehmend den Grenzen ihrer Auslastung. „Die hohen Infektionszahlen gehen mit vielen Tests einher. Weil derzeit kaum priorisiert wird bei PCR-Tests, stoßen die Labore in Deutschland zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen“, sagte der Vorsitzende des Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin. Das sei für Kranke und Krankenhäuser kritisch.

Kritik an Luca-App: BW und fast alle anderen Länder prüfen Verträge

Update: 13.01.22, 8.06 Uhr
Ende Februar soll entschieden werden, ob die Luca-App in Baden-Württemberg weiter genutzt wird, gibt das Landesgesundheitsministerium an. Schleswig-Holstein hat bereits beschlossen, nicht länger auf die App zu setzen. Unklar ist, ob Berlin, Brandenburg, Bayern und Bremen die Luca-App weiter nutzen werden. In Bremen wurden seit Frühjahr 2021 nur zehn Mal Daten von Luca abgefragt. In Hamburg wird sie stark genutzt. Aus Rheinland-Pfalz kommen Zweifel am Datenschutz. Nur NRW, Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten keinen Vertrag mit Luca geschlossen.
Die Luca-App soll helfen, die Erfassung der Kontakte der Besucher ohne Zettelwirtschaft zu erledigen. Die Software war von Anfang an heftiger Kritik ausgesetzt. Unter anderem der Chaos-Computer-Club hatte bemängelt, ihre Sicherheitsarchitektur sei nicht ausreichend. Die baden-württembergische Landesregierung sieht die App hingegen als „guten und datenschutzkonformen Baustein“ der Vorsorge.

Erneut Höchststand der Corona-Neuinfektionen

Update: 13.01.2022, 6 Uhr
Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut übermittelten Corona-Neuinfektionen hat erneut einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben von Donnerstagmorgen 81.417 Fälle in 24 Stunden. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Mittwoch hatte die Zahl erstmals die Schwelle von 80.000 überschritten. Vor genau einer Woche waren es 64.340 erfasste Neuinfektionen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte.

Südwest-Einzelhändler kritisieren neue Corona-Bestimmungen

Update: 12.01.22, 16:29 Uhr
Die Einzelhändler im Südwesten haben die Landesregierung wegen der neuen Corona-Verordnung kritisiert. „Die Händler sind völlig desillusioniert und aufgebracht“, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbandes Baden-Württemberg, Sabine Hagmann, der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Sie bemängelte, dass im Land Einschränkungen der Alarmstufe II aufrecht erhalten werden, obwohl die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sinke.
Zuvor hatte sich bereits die Südwest-Wirtschaft skeptisch gezeigt. Die Betriebe hätten sich auf das Stufenkonzept eingestellt, das neben einer Verschärfung auch eine entsprechende Lockerung der Maßnahmen vorsehe, hatte der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag mitgeteilt.

Bayern sieht Rechtsanspruch auf Homeoffice als „falschen Weg“

Update: 12.01.22, 16:29 Uhr
Bayern lehnt den von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geforderten Rechtsanspruch von Mitarbeitern auf Homeoffice ab. „Ein pauschaler gesetzlicher Anspruch auf mobile Arbeit ist der falsche Weg. Vor allem kleine und mittlere Betriebe wären mit neuen Bürokratien belastet und im Arbeitsablauf beeinträchtigt“, sagte Bayerns Arbeitsministerin Carolina Trautner (CSU) am Mittwoch in München. Homeoffice und mobile Arbeit, wo immer es möglich sei, seien in der aktuellen Situation jedoch ein richtiger und wichtiger Schritt, der helfe, unnötige Kontakte zu vermeiden.
Zudem, so betonte Trautner, könne nicht jede Tätigkeit von zu Hause aus erledigt werden: „Wir müssen auch an die denken, deren Arbeit vor Ort im Betrieb oder beim Kunden geleistet wird. Wir brauchen keinen pauschalen gesetzlichen Anspruch, der wichtige Berufsgruppen außen vorlässt, sondern maßgeschneiderte und pragmatische Angebote, von denen möglichst alle profitieren.“
Heil hatte zuvor erklärt, die Ampel-Koalition von SPD, FDP und Grünen werde „moderne Regeln für mobiles Arbeiten in Deutschland“ und einen Rechtsanspruch auf Homeoffice schaffen.

Corona-Vorschriften: Was gilt in Bayern, was in Baden-Württemberg?

Update: 12.01.22, 15:48 Uhr
In die Kneipe mit Impfung plus Test oder ohne, FFP-2 oder eine medizinische Maske? Corona-Schutzmaßnahmen unterscheiden sich in Baden-Württemberg und Bayern. Das verwirrt nicht nur Grenzgänger. Wir klären auf.

Scholz spricht sich für Corona-Impfpflicht für alle Volljährigen aus

Update: 12.01.22, 14:38 Uhr
Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich für eine weit reichende Corona-Impfpflicht für alle Erwachsenen ausgesprochen. Die Impfpflicht solle sich an „alle Volljährigen, alle über 18-Jährigen“ richten, sagte Scholz am Mittwoch in der Fragestunde des Bundestags. Dabei halte er es für richtig, eine „möglichst unbürokratische Lösung“ zu finden, sagte der Kanzler. Er bat den Bundestag, „zügig“ ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden.

Lucha appelliert an Pflegeheime wegen geringer „Booster“-Quote

Update, 12.01.2022, 13:35 Uhr
In den baden-württembergischen Alten- und Pflegeheimen haben bislang deutlich weniger Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten als gehofft. Nach einer Auswertung des Landesgesundheitsamtes (LGA) für das Sozialministerium hatte zum Jahresende jeder dritte Heimbewohner noch keine sogenannte Booster-Impfung. Da die Quote der zum dritten Mal Geimpften nur bei 68 Prozent lag, hat Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) an die Einrichtungen appelliert, die Impfangebote besser zu nutzen. „Jede und jeder noch Zögerliche und Unentschlossene, den wir für eine Impfung gewinnen können, ist in meinen Augen die Anstrengung wert“, sagte er.

Rund 200 Impfungen mit abgelaufenem Vakzin in Ingolstadt

Update, 12.01.2022, 12:55 Uhr
Im Impfzentrum in Ingolstadt sind Anfang Januar knapp abgelaufene Dosen des Biontech-Impfstoffs verabreicht worden. Am 4. und 5. Januar sei versehentlich in 201 Fällen ein tags zuvor abgelaufenes Vakzin verabreicht worden, teilte die Regierung von Oberbayern am Mittwoch mit. Neben einem ähnlichen Vorfall im Impfzentrum Ebersberg sei dies der einzige Fall in Oberbayern, bei dem Impfstoff gegeben wurde, dessen Haltbarkeitsdatum geringfügig überschritten war. Nach Aussage des Gesundheitsministeriums vom Dienstag sind das derzeit auch bayernweit die einzigen bekannten Fälle.
Der Vorfall in Ingolstadt ereignete sich in der Außenstelle Unsernherrn des Impfzentrums Ingolstadt. Personen, die an genannten Tagen dort mit Biontech geimpft wurden, würden kontaktiert, teilte die Stadt mit. Mitarbeiter hatten bei der Entnahme des Impfstoffes aus der Kühlung den Vermerk über das Ablaufdatum übersehen.
Die ärztliche Leitung des Impfzentrums betonte, die Impfungen seien gesundheitlich unbedenklich. Hinsichtlich der Wirksamkeit des Impfstoffs ließen bisherige Erfahrungen darauf schließen, dass trotz des kurzzeitigen Ablaufs des Vakzins ein Impfschutz bestehe. Zur Überprüfung werde den Betroffenen ein kostenloser Bluttest zur Antikörperbestimmung angeboten und bei Bedarf nachgeimpft.

Falsche Einträge in Impfpässen? Polizei durchsucht Arztpraxis

Update, 12.01.2022, 11:24 Uhr
Wegen des Verdachts des Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Tübingen gegen einen niedergelassenen Arzt.
Falsche Einträge in Impfpässen? Polizei durchsucht Arztpraxis

Tübingen

Bayaz widerspricht Kubicki: Mit Impfpflicht akute Krise überwinden

Update, 12.01.2022, 10:36 Uhr
Im Streit um eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus hat Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) dem FDP-Politiker Wolfgang Kubicki heftig widersprochen. Kubicki irre, wenn er meine, die Impfpflicht sei eine gravierende Frage mit ähnlicher Qualität wie die Sterbehilfe. „Die Debatte um die Impfpflicht unterscheidet sich sehr von anderen bioethischen Debatten, weil es ums Überwinden einer akuten Gesellschafts- und Gesundheitskrise geht“, schrieb Bayaz auf Twitter.
Kubicki, der auch Bundestagsvizepräsident und stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender ist, hat mit anderen liberalen Abgeordneten im Bundestag einen Antrag gegen die allgemeine Impfpflicht vorgelegt, während Kanzler Olaf Scholz (SPD) sich klar dafür ausgesprochen hat. Zudem sprach sich der FDP-Politiker am Dienstag gegen eine rasche Entscheidung im Bundestag aus. Man müsse sich genügend Zeit nehmen, die Argumente abzuwägen.

Corona-Sorgen beim Biathlon-Weltcup im bayrischen Ruhpolding

Update, 12.01.2022, 09:46 Uhr
In Ruhpolding findet von heute an der nächste Biathlon-Weltcup statt. Vor Olympia geht im deutschen Team die Sorge vor einer Corona-Ansteckung um. Wie die Mannschaft vor dem noch anstehenden Weltcup und mit Blick auf den Saisonhöhepunkt in Peking damit umgeht, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Außenhandelsverband warnt vor Lieferketten-Störungen wegen Omikron-Welle

Update: 12.01.2022, 08:22 Uhr
Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) warnt angesichts der steigenden Infektionszahlen durch die Omikron-Welle vor Störungen der Lieferketten. „Es droht kein Zusammenbruch, aber eine massive Störung der Lieferketten - zumindest temporär“, sagte BGA-Präsident Dirk Jandura den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Wenn sich die hochansteckende Omikron-Variante des Coronavirus weiterhin so schnell verbreitet, könne es „im schlimmsten Fall schon zu weitreichenden Unterbrechungen im globalen Liefernetzwerk kommen“.
Viele Großhändler hätten ihre Lieferketten mittlerweile flexibilisiert, um auf Störungen besser vorbereitet zu sein. Aber: „Gegen eine weltweit zuschlagende Pandemie kann man sich nach wie vor nicht völlig absichern“, sagte Jandura den Funke-Zeitungen. Würde etwa ein Viertel der Beschäftigten in der Logistik erkranken oder sich in Quarantäne befinden, könne das niemand auffangen.

Zahl der Corona-Neuinfektionen erreicht neuen Tageshöchstwert

Update: 12.01.2022, 08:05 Uhr
Berlin. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat einen neuen Tageshöchstwert erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden am Mittwochmorgen mit 80.430 an. Der bisherige Rekord waren 65.371 Neuinfektionen am 18. November 2021. Am Dienstagmorgen hatten die Gesundheitsämter noch 45.690 Neuinfektionen an das RKI gemeldet.

Festnahme nach Angriff auf Journalistin in Freidrichshafen

Update: 11.01.2022, 16:54 Uhr
Ein Mann hat auf einer Demo von Gegnern der Corona-Maßnahmen offenbar eine Journalistin angegriffen. Die Polizei hat den Tatverdächtigen festgenommen. Laut einer Meldung der dpa soll er der Frau die Fotokamera aus der Handgeschlagen haben. Dann habe der 39-Jährige versucht, ihr das Gerät zu entreißen. Der Mann bekommt außerdem eine weitere Anzeige: Er trug offenbar eine Plastik-Spielzeugmaske und hat damit gegen das Versammlungsgesetz verstoßen.

Wichtige Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung

Update: 11.01.2022, 15:38 Uhr
Nicht nur zu den Änderungen bei der Maskennutzung und Quarantäne haben viele Bürger derzeit Fragen, sondern auch zu anderen Aspekten der baden-württembergischen Corona-Verordnung. Was die Verlängerung der Alarmstufe II konkret bedeutet und wie es mit der Ausnahmeregelung für Schülerinnen und Schüler aussieht, hat Roland Musches in einem Frage-und-Antwort-Stück zusammengefasst.

Fasnet in Bayern unwahrscheinlich

Update: 11.01.2022, 15:21 Uhr
Wegen der unsicheren Corona-Infektionslage durch die Omikron-Variante kann sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger derzeit keine Faschingsveranstaltungen vorstellen. Er würde „momentan keine größere Summe darauf verwetten“, dass die Feiern stattfinden, „sondern eher das Gegenteil“, sagte der Freie-Wähler-Chef am Dienstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München. Aktuell werde niemand eine Faschingsparty abhalten „können und wollen und dürfen“.

FFP2-Masken in vielen Bereichen Pflicht - Quarantäne verkürzt

Update: 11.01.2022, 13:53 Uhr
Jetzt ist es laut dpa offiziell: Von diesem Mittwoch an müssen Erwachsene im Südwesten beim Einkaufen eine FFP2-Maske tragen. Die Landesregierung wandelte am Dienstag wie erwartet die bisherige Soll-Bestimmung in der neuen Corona-Verordnung in eine Pflicht um. Die neue Verordnung gilt von diesem Mittwoch an.
Betroffen von der FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen sind neben Geschäften auch die Gastronomie, Museen und Bibliotheken. In Bussen und Bahnen reicht nun doch weiter eine OP-Maske, diesen Bereich regelt der Bund. Auch in Büros und Betrieben muss keine FFP2-Maske getragen werden. Für die Quarantäne gibt es ebenfalls neue Regeln: Sie wird für Kontaktpersonen genauso verkürzt wie die Isolierung von Corona-Infizierten.

Bayern bleibt entgegen Bund-Länder-Beschluss bei 2G für Gaststätten

Update: 11.01.2022, 13:41 Uhr
Bayern verzichtet anders als fast alle anderen Bundesländer auf schärfere Corona-Regeln für Gaststätten. Im Freistaat bleibt es dabei, dass Geimpfte und Genesene ohne zusätzlichen Test beziehungsweise ohne Auffrischungsimpfung in Restaurants gehen dürfen. Es gilt also weiterhin die 2G-Regel und nicht 2G plus, wie Bund und Länder vergangenen Freitag mehrheitlich vereinbart hatten. Die bayerische Corona-Verordnung - dort ist für Gaststätten 2G vorgeschrieben - werde ohne besondere inhaltliche Änderungen verlängert, teile Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München mit. Jedenfalls „Stand heute“ bleibe man in der Gastronomie bei der 2G-Regel.
Bayern weicht hier neben Sachsen-Anhalt als einziges Bundesland von der Bund-Länder-Linie ab. Dafür bleiben - anders als in anderen Ländern - in Bayern Kneipen, Bars und Discos weiter ganz geschlossen.

FFP2-Masken könnten Pflicht werden

Update: 11.01.2022, 13:06 Uhr
Nach Informationen des SWR soll es in Baden-Württemberg eine Verschärfung der Maskenpflicht geben. So soll in bestimmten Bereichen, wie im Handel und in der Gastronomie, eine FFP2-Maskenpflicht gelten. Diese Masken schützen besser vor der Verbreitung des Corona-Virus, was im Kampf gegen Omikron von hoher Bedeutung ist.

Scharfe Kritik an Impfpflicht-Verzögerung

Update: 11.01.2022, 12:59
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die absehbare Verzögerung bei der Impfpflicht scharf kritisiert. Die Ministerpräsidenten hätten die Bundesregierung und den Bundestag schon vor Weihnachten aufgefordert, einen Zeitplan vorzulegen, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. „Das ist nicht erfolgt bisher. Ich bin mit dem ganzen Verfahren unzufrieden.“ Er sehe nicht, dass die Debatte über die Impfpflicht im Bundestag zügig in die Gänge komme. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) werde seine Ankündigung, die Impfpflicht könne Ende Februar kommen, nicht halten können. „Das sehe ich als nicht mehr realistisch an. Wir verlieren sehr viel Zeit“, monierte Kretschmann.
Über eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus soll der Bundestag voraussichtlich in freier Abstimmung ohne Fraktionsdisziplin entscheiden. Am Wochenende hatten Politiker von SPD und Grünen im Bund Erwartungen gedämpft, es könne einen raschen Beschluss im Bundestag geben.

Abgelaufenen Impfstoff gespritzt

Update: 11.01.2021, 12:28 Uhr
In einem Impfzentrum in Oberbayern sind abgelaufene Dosen des Biontech-Impfstoffs verabreicht worden. Betroffen seien rund 1800 Menschen, sagte der Geschäftsführer der Betreiberfirma Tresec, Liam Klages. Sie seien zwischen 4. und dem 6. Januar im Impfzentrum in Ebersberg, in der Außenstelle Poing oder von einem mobilen Team geimpft worden. Das Verfallsdatum der Dosen mit der Charge SDEJ8 sei bereits zum 31. Dezember abgelaufen. Gesundheitliche Schäden oder nachträgliche Auswirkungen schließt Tresec aus. Auch eine reduzierte Wirksamkeit des Impfstoffs bei ansonsten ordnungsgemäßer Lagerung und Handhabung sei nicht zu erwarten und in ähnlichen Fällen andernorts nicht aufgetreten. Die Firma sprach von menschlichem Versagen und entließ zwei Beschäftigte.

Alarmstufe II bis Februar?

Update: 11.01.2021, 11:26 Uhr
Die derzeit im Südwesten geltende "Alarmstufe II" soll bis zum 1. Februar verlängert werden. Das berichtet der SWR unter Berufung auf Informationen aus Regierungskreisen. Diese Alarmstufe solle unabhängig von der jeweiligen Inzidenz und der Hospitalisierungsrate gelten. Mit der Alarmstufe II werden dem Sender zufolge zahlreiche Maßnahmen bereits umgesetzt, die jetzt von Bund und Ländern beschlossen wurden. So etwa die 2G-Plus-Regelung in der Gastronomie oder die Schließung von Diskotheken. Das grün-schwarze Kabinett will am Dienstag in Stuttgart entsprechende Verordnungen beschließen.

In extremer Todesangst – was es bedeutet, wenn die Ehefrau um ihr Leben kämpft

Update: 11.01.2021, 10:55 Uhr
Eine Frau aus dem Zollernalbkreis ist schwer an Covid erkrankt. Ihr Mann schildert eindrücklich, was die gesamte Familie in diesen Wochen durchmacht und appelliert an seine Mitbürger: „Tut alles, um euch zu schützen!“

Ärzte fordern Impfpflicht

Update: 11.01.2022, 09:00 Uhr
Deutschlands leitende Krankenhausärzte (VLK) haben die rasche Einführung einer allgemeinen Impfpflicht für Erwachsene gefordert. "Nur durch die Einführung einer allgemeinen Impflicht - einhergehend mit einer substanziellen Steigerung der Impfquote in Deutschland - glauben wir dauerhaft die Pandemie durchbrechen zu können", schreibt VLK-Präsident Michael Weber in einem Gastbeitrag für die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Und: "Da alle Appelle zur Impfung nicht ausreichend gefruchtet haben, muss durch eine Verpflichtung die entscheidende Impflücke geschlossen werden, um Schaden von der gesamten Bevölkerung abzuwenden."
Auch die Ärzteorganisation Marburger Bund hat sich für eine Corona-Impfpflicht ausgesprochen. In jüngerer Zeit nimmt die Debatte um eine Impfpflicht und ein Impfregister Fahrt auf.

Breites Bündnis demonstriert gegen unangemeldete „Spaziergänge“

Update: 11.01.2022, 6:09 Uhr
Zu einer angemeldeten Demo in Schwäbisch Hall haben das Bündnis Geradeausdenken und die Haller Pflegekräfte am Montagabend auf dem Marktplatz aufgerufen. Unter dem Motto „Solidarität statt Egoismus“ haben sich Oberbürgermeister Daniel Bullinger, Vertreter des Haller Gemeinderats und andere Sprecher klar gegen die montäglichen, unangemeldeten „Spaziergänge“ von Querdenkern und Impfgegnern positioniert. Von den weit über 200 Teilnehmern der Demo hat es dafür viel Applaus gegeben.

Baden-Württemberg überarbeitet Verordnung

Update: 10.01.2022, 18:56 Uhr
Auch bei der ersten Sitzung der grün-schwarzen Landesregierung im neuen Jahr steht die Corona-Pandemie und die Sorge vor der Omikron-Variante im Zentrum. Zwar ist Baden-Württemberg recht glimpflich ins neue Corona-Jahr gestartet, doch Entwarnung gibt es keine. Die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen sinkt zwar derzeit, aber gelockert wird trotzdem nicht. Das grün-schwarze Kabinett will am Dienstag in Stuttgart beschließen, an der Alarmstufe II mit härteren Einschränkungen festzuhalten, auch wenn die Grenzwerte bei der Belastung der Kliniken zurzeit nicht überschritten werden.
Für die Quarantäne gibt es ab Mittwoch ebenfalls neue Regeln: Sie wird für Kontaktpersonen genauso verkürzt wie die Isolierung von Corona-Infizierten. Hintergrund ist die Sorge, dass ansonsten das öffentliche Leben zusammenbricht, wenn alle mögliche Beschäftigten wegen Omikron zuhause bleiben müssten.

Kabinett berät am Dienstag über 2G-plus-Regel für Gastronomie in Bayern

Update: 10.01.2022, 18:46 Uhr
In der Gastronomie soll künftig 2G plus gelten, darauf hatten sich Bund und Länder zuletzt verständigt. Bayern allerdings – so deutete es Ministerpräsident Söder an – könnte hier weiter bei 2G bleiben. Nach den jüngsten Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern will das bayerische Kabinett am Dienstagvormittag über die Umsetzung im Freistaat entscheiden. Insbesondere geht es darum, ob Bayern die vereinbarte 2G-plus-Regel auch in Restaurants anwenden will oder nicht.

Ausnahmeregeln für Schüler verlängert

Update: 10.01.2022, 17:45 Uhr
In Baden-Württemberg können ungeimpfte Schülerinnen und Schüler auch im Februar noch mit einem aktuellen Corona-Test in Cafés, Restaurants und ins Kino. Die bis Ende Januar geltenden Ausnahmeregeln für 12- bis 17-Jährige sollen zunächst um einen Monat verlängert werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag in Stuttgart aus der Grünen-Fraktion und dem Gesundheitsministerium. Das heißt, der Schülerausweis als Testnachweis gilt auch für Freizeit-, Sport- und Bildungsangebote.
Zwar gibt es für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen seit Sommer eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission, aber die grün-schwarze Koalition will Eltern und Jugendlichen noch mehr Zeit lassen. Für Kinder unter 12 Jahren gelten sowieso Ausnahmen, weil es für sie noch keine allgemeine Impfempfehlung gibt.

Covid-Medikament: EMA prüft Marktzulassung

Update: 10.01.2022, 17:02 Uhr
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft die Marktzulassung eines Medikaments gegen Covid-19 des Herstellers Pfizer. Der US-Pharmakonzern habe den entsprechenden Zulassungsantrag gestellt, teilte die EMA am Montag in Amsterdam mit. Das Medikament Paxlovid soll bei Patienten ab zwölf Jahren eine schwere Erkrankung nach einer Corona-Infektion verhindern.
Die Experten der EMA würden nun Vorzüge und Risiken des Präparates bewerten und innerhalb „einiger Wochen“ eine Empfehlung abgeben, teilte die Behörde mit. Die Experten prüfen bereits seit längerem Daten des Herstellers aus Studien.
Zuvor hatte die EMA den EU-Mitgliedstaaten grünes Licht für eine nationale Notfallzulassung gegeben. Das Bundesgesundheitsministerium bereitet eine solche Zulassung vor. Nach Angaben von Minister Karl Lauterbach (SPD) wurden eine Million Packungen Paxlovid geordert. „Das Mittel eignet sich insbesondere für die Behandlung ungeimpfter Risikopatienten“, hatte er gesagt.

Behörde stuft Schnelltests als sicher ein

Update: 10.01.2022, 16:20 Uhr
Corona-Schnelltests können zum allergrößten Teil auch die Omikron-Variante gut erkennen. Das betonte am Montag Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Die Bundeshörde nimmt seit Wochen die Tests der verschiedensten Anbieter unter die Lupe. Laut Cichutek sind „mindestens 80 Prozent“ zum Erkennen einer Infektion gut geeignet.

Scholz mahnt in Debatte über Impfpflicht zu Tempo

Update, 10.01.22, 15:48 Uhr
Angesichts der Verzögerungen im parlamentarischen Verfahren hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) davor gewarnt, die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht auf die lange Bank zu schieben. Scholz setze sich für eine Impfpflicht ein und sei der Meinung, „dass es schnell gehen sollte“, sagte Vizeregierungssprecherin Christiane Hoffmann am Montag in Berlin. Die Festlegung des Zeitplans für die Verabschiedung des Gesetzes obliege aber dem Bundestag.
Dort zeichnete sich in den Fraktionen von Koalition und Opposition die Bereitschaft ab, das Gesetzgebungsverfahren zu beschleunigen - bei Bedarf auch durch die Einberufung von Sondersitzungen und einen Verzicht auf die traditionelle Sitzungspause zum Karneval im Februar.
Kanzler Scholz hatte ursprünglich angekündigt, eine allgemeine Impfpflicht bis Anfang März einzuführen. Dieser Zeitplan steht inzwischen in Frage. Scholz werde aber keinen Druck auf den Bundestag ausüben, das Verfahren zu beschleunigen, sagte Vizeregierungssprecherin Hoffmann.

Immer mehr gefälschte Impfnachweise

Update, 10.01.22, 14:04 Uhr
In Bayern werden immer mehr Impfnachweise gefälscht, berichtet der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf Recherchen des Evangelischen Pressedienstes (epd). Waren es im Oktober noch 334 Fälle, die registriert wurden, so stieg die Zahl im Dezember auf 1928 Fälle. Die Zahl von Anzeigen wegen gefälschter Impfstoffaufkleber, Zertifikate, Etiketten, Stempel und Genesenen-ausweise sei gestiegen, seit Ende November die Strafvorschriften aktualisiert worden seien. Insgesamt registrierte die Polizei in Bayern bisher knapp 4000 Fälle von gefälschten Impfpässen. Etwa zwei Drittel der Fälschungen würden in Apotheken erkannt, wo die digitalen Impfzertifikate ausgestellt werden, hieß es im Innenministerium. Die Fälscher arbeiten mit immer dreisteren Tricks und bieten gefälschte Impfpässe offen im Internet an.

Ungewisse Zukunft der Luca-App

Update, 10.01.22, 12:30 Uhr
Die Luca-App soll in Baden-Württemberg dabei helfen, Corona-Kontakte nachzuverfolgen. Allerdings ist die Zahl der Kritiker groß. Nun läuft der Vertrag aus. Wie geht es weiter? Erst Ende Februar und damit kurz vor der Ende der Frist soll in Baden-Württemberg über die weitere Nutzung der Luca-App für die Corona-Kontaktdatenverfolgung entschieden werden. „Über eine mögliche Verlängerung wird in den nächsten Wochen unter anderem mit den baden-württembergischen Gesundheitsämtern, die Luca nutzen, beraten“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Montag. Der Vertrag mit den Betreibern der Software läuft nach früheren Angaben des Ministeriums Ende März aus und verlängert sich ohne eine fristgerechte Kündigung automatisch. Eine Evaluation sei noch nicht abgeschlossen.

Personalmangel in Kliniken spitzt sich zu

Update, 10.01.22, 8:22 Uhr
Der Personalmangel bei den Pflegefachkräften in den Krankenhäusern hat sich im vergangenen Jahr weiter zugespitzt. Auf den Normalstationen seien sechs Prozent der Stellen und auf den Intensivstationen zwölf Prozent der Stellen unbesetzt geblieben, sagte der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß. "Wir haben praktisch keine Reserven, um Personalausfälle zu kompensieren", sagte der DKG-Chef dem RND. Deshalb habe während der Pandemie ein Teil der Intensivkapazitäten zeitweise oder dauerhaft auch abgemeldet werden müssen. m vergangenen Jahr konnten demnach 8000 Arbeitsplätze auf den Intensivstationen und damit jede achte Fachstelle nicht besetzt werden.

Schulen und Kitas öffnen trotz Sorge wegen wachsender Omikron-Zahlen

Update, 10.01.22, 6:15 Uhr
Während sich die Omikron-Variante des Coronavirus schnell ausbreitet, kehren Kinder und Jugendliche am Montagmorgen in ganz Baden-Württemberg wieder an die Schulen zurück. Auch die Kitas werden nach dem Ende der Weihnachtsferien wieder geöffnet. Aus Sorge vor Ansteckungen wird aber für die kommenden zunächst sechs Wochen an Schulen und Kitas stärker getestet. Außerdem hat die Landesregierung den Kreis der Menschen erweitert, der sich regelmäßig auf das Virus testen lassen muss.

RKI registriert 25.255 Corona-Neuinfektionen

Update, 10.01.22, 6:00 Uhr
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 375,7 an. Das sind die aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland am Montag, 10. Januar 2022.

Lauterbach: Weitere Maßnahmen werden noch notwendig werden

Update, 09.01.22, 19:48 Uhr
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet, dass im Kampf gegen die Omikron-Variante des Coronavirus weitere Maßnahmen notwendig werden. Die von Bund und Ländern vereinbarte 2G-plus-Regel in der Gastronomie und die neuen Quarantäneregeln bezeichnete der SPD-Politiker am Sonntag in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ als Erfolge. „Ich glaube schon, dass uns das helfen wird.“ Er fügte aber hinzu, das werde nicht reichen, um Omikron zu besiegen. „Ich glaube, die Fallzahlen werden ansteigen. Daher werden weitere Maßnahmen noch notwendig werden, zu gegebener Zeit. Aber das ist jetzt erstmal ein ganz wichtiger Schritt nach vorne.“
Auf die Frage, ob irgendwann nur noch Menschen mit Booster-Impfung Zugang zur Gastronomie haben könnten, sagte Lauterbach: „Nein, also das heißt das nicht unbedingt, weil wir können ja auch andere Maßnahmen ergreifen. Aber ich glaube, es ist wichtig, erst einmal den Maßnahmen, die wir jetzt ergriffen haben, eine Chance zu geben zu wirken.“ Die Bürger hätten es auch ein Stück weit selbst in der Hand. „Je mehr Geboosterte wir in der Gesellschaft haben, desto schwerer ist es für Omikron, eine starke Welle aufzubauen.“

Tausende demonstrieren in Bayern und BW gegen Corona-Regeln

Update, 09.01.22, 18:30 Uhr
Tausende Menschen sind am Wochenende an mehreren Orten in Bayern erneut aus Protest gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Die Demonstrationen verliefen nach Angaben der Polizei weitgehend friedlich. Für den Abend erwarteten die Einsatzkräfte allerdings auch wieder eine unangemeldete Versammlung von Gegnern der Corona-Politik in Schweinfurt. In der Vergangenheit war es dabei zum Teil zu Aggression und Gewalt gekommen. Am Nachmittag hatte es bereits eine kleinere Demonstration in München gegeben.
Erneut haben am Samstag auch in baden-württembergischen Städten und Gemeinden mehrere Tausend Menschen gegen die Corona-Politik und eine mögliche Impfpflicht demonstriert. Nach Polizeiangaben gab es bei den größeren und angemeldeten Protestzügen in Freiburg, Karlsruhe und Reutlingen sowie bereits am Freitagabend in Ulm keine größeren Zwischenfälle. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) warnte mit Blick auf weitere Demonstrationen zum Wochenbeginn aber vor einer wachsenden Emotionalisierung und Agression. Er rief dazu auf, sich von Extremisten zu distanzieren.

Braucht Deutschland ein Impfregister? Ein Pro & Contra

Update, 09.01.22, 17:17 Uhr
Die Diskussion über ein Impfregister, also ein zentrales Verzeichnis, in dem alle Impfungen dokumentiert werden, spaltet die Ampel-Regierung. Was spricht dafür und was dagegen? Ein Pro & Contra.

Verbraucherschützer fordern Überprüfung aller Schnelltests

Update, 09.01.22, 15:06 Uhr
Verbraucherschützer haben eine Überprüfung aller in Deutschland verfügbaren Antigen-Schnell- und Selbsttests gefordert. Ihre Wirksamkeit müsse unabhängig bewertet werden, sagte der Gesundheitsmarktexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Arne Weinberg, dem ARD-Hauptstadtstudio nach Angaben vom Sonntag. Zudem müssten Informationen zur Qualität einzelner Tests besser aufbereitet werden.
Bislang hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nur einen Teil der Tests untersucht und die Erkenntnisse in einer Liste auf seiner Website veröffentlicht. „Die Untersuchungsergebnisse sind nicht so verständlich, dass der Verbraucher oder die Verbraucherin sofort sehen kann, was taugt der Test, den ich gerade in der Hand habe“, kritisierte Verbraucherschützer Weinberg.

GEW rechnet wegen Omikron mit einzelnen Schulschließungen

Update, 09.01.22, 12:43 Uhr
Mit Blick auf die schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus in Baden-Württemberg fürchtet die Bildungsgewerkschaft GEW in den kommenden Wochen hohe Infektionszahlen und weitere Schul- oder Kita-Schließungen. „Angesichts der Gefahr durch Omikron bleibt unsicher, wie viele Kitas und Schulen schließen müssen und wie groß die Zahl der Kinder und der Beschäftigten sein wird, die wegen Erkrankungen oder Quarantäne zu Hause bleiben müssen“, sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Monika Stein, am Sonntag. Sie rechne damit, dass der von Montag an geplante Präsenzunterricht nicht überall aufrechterhalten werden könne.

Mehr Corona-Tests für mehr Sicherheit an Schule und Kita in Bayern

Update, 09.01.22, 10:23 Uhr
Am Montag geht es für die meisten Kindertagesstätten und die Schulen nach den Ferien in Bayern wieder los. Damit geht auch das regelmäßige Testen auf das Coronavirus weiter. Dann auch verpflichtend für alle Kinder, egal ob geimpft oder genesen – und auch für die ganz Kleinen ab einem Jahr.
Vor allem die Eltern von Krippen- und Kindergartenkindern müssen sich umgewöhnen: Wenn sie künftig nicht dreimal in der Woche einen negativen Test ihrer Kinder nachweisen, dürfen diese die Einrichtungen nicht betreten. Die Änderungen bei den Tests in den Schulen hingegen sind minimal. Alle Infos zur neuen Corona-Regeln zur Testnachweispflicht ab 10. Januar an Schule und Kita in Bayern in der Übersicht.

Wiesn im Sommer? Deutsche bei früherem Oktoberfest unentschieden

Update, 09.01.22, 10:08 Uhr
Ein wegen Corona auf den Sommer vorgezogenes Oktoberfest können sich viele Deutsche noch nicht so richtig vorstellen. 40 Prozent der Befragten haben sich in einer Umfrage gegen eine Vorverlegung der Wiesn ausgesprochen. Allerdings finden auch immerhin 31 Prozent die Idee tendenziell gut, wie die Befragung es Instituts Civey im Auftrag der „Augsburger Allgemeinen“ ergab (Samstagausgabe). Unentschieden sind demnach 29 Prozent der Befragten.
Die Stadt München prüft derzeit eine Vorverlegung des weltgrößten Volksfestes, um eine erneute Absage wegen der Pandemie zu verhindern. Ein Arbeitskreis der Stadtratsfraktionen will in der neuen Woche die Argumente ausloten. Bisher ist die Wiesn für dieses Jahr vom 17. September bis 3. Oktober angesetzt.
Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner hatte dagegen zuletzt gesagt: „Für mich persönlich ist ein Oktoberfest im Juli kaum denkbar. Und im August sind in Bayern die Sommerferien.“ Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern hatte die Sommer-Idee kritisch beurteilt. Der Sommer sei einzige Phase, in der rund 30.000 Polizistinnen und Polizisten im Freistaat in großem Umfang Urlaub nehmen und Überstunden abbauen könnten.

RKI registriert 36.552 Corona-Neuinfektionen

Update, 08.01.22, 09:01 Uhr
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 362,7 an. Er steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 335,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 222,7 (Vormonat: 390,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36 552 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.51 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 12 515 Ansteckungen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte.

Corona-Zahlen in BW bleiben unter Alarmstufen-Wert: Sind Lockerungen möglich?

Update, 08.01.22, 20.10 Uhr
In Baden-Württemberg sind die Corona-Zahlen den zweiten Tag in Folge unter den Schwellenwerten für die Alarmstufe II. Sind Lockerungen der Regeln möglich?

Lauterbach verteidigt allgemeine Impfpflicht

Update, 08.01.22, 17:06 Uhr
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die geplante Einführung einer allgemeinen Impfpflicht deutlich verteidigt. Trotz milderer Verläufe durch die neue Virusvariante Omikron sei eine Impfpflicht gerade mit Blick auf eine noch hohe Zahl an Ungeimpften wichtig, sagte Lauterbach der „Welt am Sonntag“. „Man muss akzeptieren, dass man selbst mit der Pflicht niemals alle Menschen erreichen wird. Aber ich bin davon überzeugt, dass es eine große Gruppe von Ungeimpften gibt, die wir durch die Impfpflicht zu einer Impfung bewegen können“, sagte der SPD-Politiker.
Gesundheitsminister Lauterbach warnte angesichts der rasanten Ausbreitung von Omikron vor einer Durchseuchung der Bevölkerung und unterstrich die Bedeutung einer hohen Impfquote im Kampf gegen die Pandemie. Eine Impfpflicht sei „auch für weitere Varianten wichtig, die sich noch entwickeln können“, sagte Lauterbach der „Welt am Sonntag“. Nach eigenen Angaben arbeitet der SPD-Politiker derzeit „als Abgeordneter“ an einem Vorschlag für eine allgemeine Impfpflicht für Über-18-Jährige.

Widerstand gegen 2G+ in der Gastro in Bayern wächst

Update, 08.01.22, 15:23 Uhr
Nach Ministerpräsident Markus Söder (CSU) haben sich auch Bayerns Gesundheits- und Bayerns Wirtschaftsminister kritisch zur bundesweiten Einführung von 2G Plus in der Gastronomie geäußert. Die Bayerische Staatsregierung werde die Regel in den nächsten Tagen genau prüfen und dafür auch Gespräche mit dem Hotel- und Gaststätten-Verband sowie mit Virologen führen, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Samstag im Bayerischen Rundfunk (BR). Den Restaurantbesuch für ungetestete Geimpfte zu verbieten, aber frisch Geboosterten zu erlauben, sei medizinisch nur schwer begründbar, sagte auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Samstag laut Mitteilung seines Ministeriums. Die aktuellen Corona-Regeln in Bayern nach der MPK gibt es in diesem Artikel in der Übersicht.

Nach Impfaktion im Ulmer Münster: Dekan Gohl erhält Drohbriefe

Update: 08.01.2022, 14:02 Uhr
Bei der Impfaktion im Ulmer Münster haben zum Jahreswechsel Hunderte ihren Virusschutz erhalten. Bei einigen kam das weniger gut an. Dekan Ernst-Wilhelm Gohl berichtet von einer zunehmenden Zahl von Protest- und Drohschreiben.

Soll man die „Spaziergänge“ einfach laufen lassen? Ein Kommentar

Update: 08.01.2022, 11:45 Uhr
Die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen werden von rechts geschürt. Auch wenn viele „Spaziergänger“ selber keine Rechte sind, betreiben sie deren Geschäft, sagt Hans-Uli Mayer. Ein Kommentar.

Intensivmediziner fordern erneute Feststellung der epidemischen Notlage

Update: 08.01.2022, 09:50 Uhr
Nach den Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern haben Intensivmediziner die erneute Feststellung der epidemischen Notlage gefordert. „Als wichtiges Werkzeug empfinden wir immer noch das Ausrufen der epidemischen Lage nationaler Tragweite“, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, der „Rheinischen Post“ vom Samstag. „Wir sollten diese Möglichkeit für den Notfall verfügbar haben, um schnell auf dynamische Entwicklungen in der Pandemie antworten zu können.“

Lauterbach kündigt Neugestaltung der Impf-Infrastruktur an

Update: 08.01.2022, 09:09 Uhr
Die Bundesregierung will angesichts drohender weiterer Corona-Wellen die raschere Entwicklung von Impfstoffen ermöglichen. „Wenn wir eine Variante bekommen, die so ansteckend ist wie Omikron, aber deutlich tödlicher, müssten wir in allerkürzester Zeit in der Lage sein, einen neuen Impfstoff zu entwickeln und zu produzieren“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) der „Welt am Sonntag“. Darauf bereite sich die Bundesregierung „mit Hochdruck“ vor.
„Wir sind gerade dabei, eine Struktur dafür zu schaffen“, sagte Lauterbach. „Wir brauchen eine stehende Infrastruktur.“ Vernünftig wäre es, die Impf-Infrastruktur so zu gestalten, dass zu jedem Zeitpunkt möglichst umgehend die Bevölkerung geimpft werden kann, fügte der SPD-Politiker hinzu. „Deutschland ist derzeit in einer vulnerablen Phase. Es kann jederzeit zu einem weiteren schweren Ausbruch kommen“, warnte er. „Wir dürfen nicht der naiven Annahme verfallen, es sei gleich vorbei. Es ist nicht vorbei.“

Aktuelle Corona-Zahlen - Inzidenz, Hospitalisierungsrate und Co. für Deutschland

Update: 08.01.2022, 06:54 Uhr
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen starken Anstieg der Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche gemeldet. Aktuell wurden 55.889 Neuinfektionen regisitriert, in der Woche davor waren es noch 26.392. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bundesweit bei 335,9. Doch wie stehen Bayern und Baden-Württemberg mit ihrem Inzidenzwert im Vergleich zu den anderen Bundesländern da und wie hoch sind die neuesten Fallzahlen zu Hospitaliserungsrate, Impfung und Co.? Die Corona-Zahlen am 08.01.2022 in der Übersicht mit Karte.

Chef des Corona-Krisenstabs steht unter Personenschutz

Update: 07.01.2022, 19:54 Uhr
Der Chef des Corona-Krisenstabes im Kanzleramt, Generalmajor Carsten Breuer, steht laut einem Bericht des „Spiegel“ seit seinem Amtsantritt unter Personenschutz. Der Soldat, der für die Bundesregierung den Kampf gegen die Pandemie koordinieren soll, gilt demnach offensichtlich als besonders gefahrdet durch mögliche Ubergriffe von Coronaleugnern. Der General werde daher bei öffentlichen Auftritten durch Feldjäger der Bundeswehr begleitet, zitierte das Magazin seinen Sprecher.
Zur konkreten Gefahrdungslage wurden demnach keine Angaben gemacht. Breuer selbst sagte laut „Spiegel“ zu Gesprachspartnern, er habe nie mit einer derartigen Bewachung und Bedrohung gerechnet.

Zahl der Intensivpatienten sinkt unter Grenzwert für Alarmstufe II

Update: 07.01.2022, 19:23 Uhr
In Baden-Württemberg ist die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten unter die Marke von 450 gesunken. Am Freitag (Stand 16.00 Uhr) habe die Zahl der belegten Betten bei 441 gelegen, teilte das Landesgesundheitsamt (LGA) in Stuttgart mit. Damit lag sie erstmals seit Langem wieder unter dem Grenzwert, der für die derzeit geltende Alarmstufe II mit verschärften Schutzmaßnahmen ausschlaggebend ist.
Auch die Hospitalisierungsinzidenz lag demnach am Freitag mit 2,7 deutlich unter dem für die Alarmstufe II relevanten Wert von 6,0. Sollten beide Zahlen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter den Grenzwerten bleiben, wären Lockerungen der Maßnahmen möglich. Zum Beispiel dürften dann Diskotheken und Clubs wieder öffnen, in mehreren Einrichtungen würde die 2G-plus-Regel fallen.

Bayern bezweifelt 2G-plus-Regel für Gastronomie - Überprüfung nötig

Update: 07.01.2022, 18:50 Uhr
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist „skeptisch“, ob die von Bund und Ländern beschlossene 2G-Plus-Regel für die Gastronomie sinnvoll ist. In Bayern seien anders als in anderen Bundesländern bereits seit längerem Bars, Kneipen und Diskotheken geschlossen, sagte Söder am Freitag in München nach der Ministerpräsidentenkonferenz. Er habe bei den Beratungen erfolglos auf eine solche konsequentere Regelung gedrungen. Er frage sich, ob 2G-Plus in der normalen Gastronomie jenseits von Diskotheken und Bars sinnvoll sei. "“Wir sind da sehr, sehr zurückhaltend und skeptisch“, sagte Söder. Der bayerische Gesundheitsminister werde prüfen, ob diese Regelung im Freistaat notwendig sei.
Auch Sachsen-Anhalt will die bisherige Corona-Schutzverordnung zunächst beibehalten, "weil die Delta-Variante noch vorherrschend" sei, wie Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) in Magdeburg sagte. Die Lage werde in den kommenden Tagen beobachtet. Änderungen seien derzeit aber „nicht zielführend“, weil Omikron bislang in dem Bundesland nur selten nachgewiesen wurde.

Bundesweit 2G plus in der Gastromomie

Update: 07.01.2022, 17:30 Uhr
In der Gastronomie werden die Corona-Regeln bundesweit verschärft. Das haben Bund und Länder am Freitag bei der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen. Unabhängig von der Inzidenz soll in Restaurants, Kneipen, Bars und Cafés 2G plus gelten. Zugang gibt es also nur noch für Geimpfte und Genesene, die einen tagesaktuellen Test vorweisen müssen. Ohne Test kommen lediglich Geboosterte hinein. Die Entwicklungen und Beschlüsse aus der MPK im Überblick.

Scharfe Kritik an Demonstranten

Update: 07.01.2022, 16:13 Uhr:
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat radikalen Gegnern der Corona-Politik vorgeworfen, die Demokratie zu demolieren. „Wer unter dem Deckmantel eines Lichterspaziergangs durch Städte irrlichtert, wer die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit missbraucht, hierbei gar noch Gewalt gegen diejenigen anwendet, die sprichwörtlich ihren Kopf für den Schutz dieser Rechte hinhalten, der überschreitet eine rote Linie, der verlässt den gemeinsamen Boden der Demokratie, der demoliert unsere Demokratie“, sagte Strobl dem Magazin „Focus Online“ am Freitag. „Eine rote Linie überschreitet übrigens auch, wer vor Wohnsitzen von Politikern aufmarschiert. So fängt Terror an, das ist Psychoterror. Das verurteile ich auf das Schärfste, das geht gar nicht.“

Neue Corona-Hilfen können beantragt werden

Update: 07.01.2022, 14:45 Uhr:
Ab sofort können Unternehmen die neue Überbrückungshilfe IV zum Ausgleich für Belastungen durch die Corona-Krise erhalten. Auf der Internetplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de können Steuerberater nun bis Ende April Anträge für den Förderzeitraum Januar bis März 2022 stellen, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag in Berlin mitteilte. Man gehe davon aus, dass je nach Pandemieverlauf bis zu 100.000 Unternehmen Anträge stellen könnten. Bereits in den nächsten Wochen würden die ersten Abschlagszahlungen ausgezahlt, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne).

Viele Anzeigen wegen Corona-Demos

Update: 07.01.2022, 13:40 Uhr:
Nach mehreren unangemeldeten Protestaktionen gegen die Corona-Politik in Ravensburg hat die Polizei zahlreiche Teilnehmer und mutmaßliche Organisatoren angezeigt. Rund 60 Menschen seien wegen der Teilnahme an den seit 20. Dezember von der Stadt verbotenen Aufzügen angezeigt worden, sagte Polizeipräsident Uwe Stürmer. Ihnen drohten nun empfindliche Strafen. Dazu kämen bislang acht Strafanzeigen gegen mutmaßliche Leiter und Wortführer sowie etliche weitere Verfahren unter anderem wegen Volksverhetzung und Angriffs auf Polizisten.
Es gelinge der Polizei „nach und nach, die Organisatoren und auch eine steigende Zahl an Teilnehmern“ zu identifizieren, betonte Stürmer. „Unsere Ermittlungen sind längst noch nicht abgeschlossen.“ Das Versammlungsrecht gelte zwar auch in Zeiten von Corona, sagte der Polizeipräsident. „Wer dieses Grundrecht für sich in Anspruch nimmt, sollte neben seinen Rechten auch die damit verbundenen Pflichten achten.“ Dazu gehörten ordnungsgemäße Anmeldungen, die Benennung von Versammlungsleitern und Vereinbarungen mit den Behörden im Vorfeld.

Viele Omikron-Infektionen in BW sind aktuell nicht nachweisbar

Update: 07.01.2022, 08:51 Uhr: Die Zahl der Omikron-Infektionen in Deutschland nimmt weiter stark zu – auch in Baden-Württemberg. Doch dort wissen viele der positiv Getesteten gar nicht, mit welcher Coronavirus-Variante sie infiziert sind. Aber warum erfahren in BW nur wenige von ihrer Omikron-Infektion?

Coronazahlen steigen weiter stark

Update: 07.01.2022, 07:45 Uhr
Der Trend setzt sich weiter fort: Auch heute, am 07.01., verzeichnet das RKI einen starken Anstieg der Coronainfektionen und Inzidenzen. 56.335 Menschen infizierten sich in den letzten 24 Stunden mit dem Virus. Die Inzidenz stieg damit auf 303,4 (Vortag: 285,9). Vor einer Woche lag sie noch bei 214,9.

Vor der MPK: Bund und Länder weiten 2G Plus aus

Update: 06.01.2022, 20.32 Uhr
Am Tag vor der Bund-Länder-Runde über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie wurde die neue Beschlussvorlage bekannt. Darin steht unter anderem, dass die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzler Olaf Scholz planen, die 2G-Plus-Regel auf die Gastronomie bundesweit auszuweiten. Damit dürften nur noch Geimpfte und Genesene mit tagesaktuellem Test ins Restaurant. Ausgenommen von der Regelung werden Personen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben.