
Pflegefachkräfte stärken:
Regionale Zentren nach Vorbild Schwedens könnten den Ärztemangel der Zukunft ausgleichen
Auf Gesundheit und Wohlbefinden sollte nicht nur jeder selbst achten: Sie sind eine gesellschaftliche Aufgabe und gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge wie Bildungs- und Kultureinrichtungen, die Wasserversorgung oder die Müllabfuhr. „Lebens- und Arbeitsverhältnisse wirken sich auf das Wohlbefinden des Einzelnen aus“, sagte Peter Häußer von der Unabhängigen Patientenberatung Tübingen beim Abschlusspodium der Studium-Generale-Reihe „Public Health“ (Gesundheit in gesellschaftlicher Verantwortung) am Dienstagabend im Kupferbau.
Die Neuordnung des Bereitschaftsdienstes wird mit dem Ärztemangel begründet, aber auch mit dem Verhalten der Bevölkerung. Dabei sind die Nutzungszahlen eindeutig.