Hitzefrei in Baden-Württemberg: Ab wann bekommen Schüler frei?

Die Regelungen für Hitzefrei unterscheiden sich
Karl-Josef Hildenbrand/dpaBei 30 Grad in der Schule? Für Schüler*innen gibt es kaum etwas Anstrengenderes. Kein Wunder, denn die ideale Temperatur um zu Lernen bewegt sich zwischen 18 und 22 Grad. Danach lässt die Konzentration nach. Ab welcher Temperatur dürfen die Schüler*innen in Baden-Württemberg dank Hitzefrei nach Hause gehen?
Es gibt in Deutschland keine einheitlichen Regelungen, ab wann ein Hitzefrei für Schüler*innen gelten soll. Grundsätzlich entscheidet die Schulleitung der Schule darüber, wann es ein Hitzefrei gibt. In der Regel liegt die Marke dafür, dass Hitzefrei gegeben werden darf, bei mindestens 25 Grad Celsius. Außerdem erhalten in den meisten Bundesländern nur Grundschüler*innen sowie Schüler*innen der Sekundarstufe I (5. bis 10. Klasse) Hitzefrei.
Ab wann gibt es Hitzefrei in Baden-Württemberg?
In Baden-Württemberg ist das ganz ähnlich. Hier ist die Außentemperatur von mindestens 25 Grad um 11 Uhr das Kriterium für die Schulleitung, um Hitzefrei geben zu dürfen. In diesem Fall wird vom Kultusministerium in Baden-Württemberg für Städte wie Stuttgart, Mannheim oder Karlsruhe ein früheres Unterrichtsende empfohlen. Allerdings kann hierbei erst nach der vierten Unterrichtsstunde Hitzefrei gegeben werden. Je nach Voraussetzungen, wie beispielsweise die Dämmung und Klimatisierung der Schule und Innenräume, entscheidet jede Schulleitung für sich, ob Hitzefrei gegeben wird. Jedoch stimmen sich benachbarte Schulen meistens ab.
Welche Regelungen gelten in den anderen Bundesländern?
Diese Liste gibt einen Überblick darüber, welche Hitzefrei-Regelungen an Schulen in den anderen Bundesländern gelten: Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
