Hitzefrei in Berlin: Ab welcher Temperatur schließen die Schulen?

Hier gibt es einen Überblick darüber, wann in Schulen im Bundesland Berlin Hitzefrei gegeben werden darf.
Frank Rumpenhorst/dpaGrundsätzlich entscheidet die Schulleitung der Schule darüber, wann es ein Hitzefrei gibt. In der Regel liegt die Marke dafür, dass Hitzefrei gegeben werden darf, bei mindestens 25 Grad Celsius. Außerdem erhalten in den meisten Bundesländern nur Grundschüler*innen sowie Schüler*innen der Sekundarstufe I (5. bis 10. Klasse) Hitzefrei.
Die ideale Temperatur um zu Lernen bewegt sich zwischen 18 und 22 Grad. Danach lassen sowohl Konzentration als auch Leistung nach. Aus diesem Grund darf in den Schulen in den meisten Bundesländern ab 25 Grad Hitzefrei gegeben werden. Ist das in Berlin auch der Fall?
Hitzefrei in Berlin: Ab welcher Temperatur haben Schüler frei?
In Berlin gibt es kein klassisches Hitzefrei. Stattdessen ist es möglich, den Unterricht allgemein an die Witterung anzupassen. Das bedeutet, dass die Schulen bei großer Hitze die Unterrichtsstunden, so gut es ihnen möglich ist, verkürzen. Der Unterricht findet dann also wie gewohnt statt, nur in einer verkürzten Zeitspanne. Auf diese Weise können alle Fächer unterrichtet werden, obwohl der Schultag an sich kürzer ist als gewöhnlich. Wenn diese Strategie der Verkürzung aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist, darf der Unterricht - allerdings nur bis zur zehnten Klasse - ausfallen. Hierbei entscheidet die Schulleitung. Es ist jedoch auch möglich, dass die Senatsverwaltung für ganz Berlin einen entsprechenden Beschluss fasst.
Welche Regelungen gelten in den anderen Bundesländern?
Diese Liste gibt einen Überblick darüber, welche Hitzefrei-Regelungen an Schulen in den anderen Bundesländern gelten: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
