Hitzefrei in Bayern
: Ab wann haben Schüler frei?

Die Hitzefrei-Regelungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Hier gibt es die Bedingungen, die in Bayern gelten, um Schüler*innen Hitzefrei zu geben.
Von
Theresa Thiem
München
Jetzt in der App anhören
Im Sommer wird es mitunter sehr heiß in manchen Klassenräumen. Hitzefrei gibt es an Ehinger Schulen nur in bestimmten Fällen.

ARCHIV - 13.05.2019, ---: Schüler melden sich im Unterricht.    (zu dpa "Barmer: Kinder zunehmend mit Defiziten bei Spracherwerb und Motorik") Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Hier gibt es einen Überblick darüber, welche Hitzefrei-Regelungen an Schulen im Bundesland Bayern gelten.

Sebastian Gollnow/dpa

Bei 30 Grad in der Schule? Für Schüler*innen gibt es kaum etwas Anstrengenderes. Kein Wunder, denn die ideale "Lern-Temperatur" bewegt sich zwischen 18 und 22 Grad. Danach lässt die Konzentration nach. Aus diesem Grund darf in den Schulen der meisten Bundesländer ab 25 Grad Hitzefrei gegeben werden. Grundsätzlich entscheidet die Schulleitung der Schule darüber, wann es ein Hitzefrei gibt. Außerdem erhalten in den meisten Bundesländern nur Grundschüler*innen sowie Schüler*innen der Sekundarstufe I (5. bis 10. Klasse) Hitzefrei. Ist das in Bayern auch der Fall?

Hitzefrei in Bayern: Ab wie viel Grad haben Schüler frei?

In Bayern gibt das Bildungsministerium keine Empfehlung für Hitzefrei-Regelungen. Dementsprechend gibt es keine generelle Hitzefrei-Regelung ab einer bestimmten Temperatur r für Städte wie München, Nürnberg oder Augsburg. Die Entscheidung dennoch Hitzefrei zu geben, liegt bei der Schulleitung, wenn diese es für richtig befindet, den Unterricht vorzeitig zu beenden.

Welche Regelungen gelten in den anderen Bundesländern?

Diese Liste gibt einen Überblick darüber, welche Hitzefrei-Regelungen an Schulen in den anderen Bundesländern gelten: Baden-Württemberg, BerlinBrandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.