Coronavirus Bundesregierung: Kritik an Gipfel-Beschlüssen: Bußgelder, Schule und Co.

Die aktuellen Beschlüsse und Lockdownregeln von Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten stoßen vielerorts auf Kritik.
Axel Schmidt, DPADie aktuellen Fallzahlen der Corona-Krise in Deutschland erreichen beinahe täglich neue Rekordwwerte: Am Donnerstag hat das RKI-Dashboard beinah 17.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet. Die Bundesregierung hat daraufhin neue Coronaregeln erlassen und einen Lockdown verschiedene Berieche verhängt. Alles in der Hoffnung die steigenden Infektionszahlen wieder in den Griff zu bekommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten haben beim Corona-Gipfel am 28.10.2020 unter anderem folgende Maßnahmen beschlossen:
- Corona-Lockdown für Gastronomie
- Corona-Lockdown für Kultur und Freizeiteinrichtungen
- Corona-Lockdown für Fitness-Studios und Amateursport
- Corona-Regeln für Schule und Kita
- Kontaktverbot und private Feiern
- Übernachtungsverbot und touristische Reisen
Corona in Deutschland: Kritik an Beschlüssen von Bundesregierung und Ländern
Die Beschlüsse der Corona-Konferenz sind aktuell großer Kritik ausgesetzt. Boris Palmer und 35 weitere Oberbürgermeiter aus Baden-Württemberg haben einen Appel an den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gerichtet. Auch zahlereiche Lehrer sind mit der aktuellen Regelung an Schulen nicht einverstanden und möchten angeichts des Infektionsgeshehens in den Fernunterricht. Daneben gelten bundesweit Bußgelder für Verstöße gegen Coronaregeln - Doch die Höhe ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Diese Strafen drohen bei Verstößen in Baden-Württemberg.
Die Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigte am Donnerstag die einheitlichen Entscheidungen. Auch Kretschmann machte sich für die Beschlüsse stark.
