Der US-Ostküstenstaat New York mit der gleichnamigen Millionenmetropole hat sich zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA entwickelt. Den Krankenhäusern der Stadt fehlt es derzeit vor allem an Personal und Beatmungsgeräten, die Beschaffung sei ein Wettlauf gegen die Zeit.

Zahl der Corona-Erkrankten und Toten steigt täglich

Täglich steigt die Zahl der Corona-Infizierten und Toten stark an. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität sind in New York City, Stand 28. April, 16:10 Uhr, mehr als 160.000 Menschen an Covid-19 erkrankt, im Staat New York 291.000 Menschen. Die Zahl der Todesopfer liegt in New York City bei mehr als 17.000 Menschen.

Umfrage: Fast jeder zweite New Yorker kennt persönlich einen Coronavirus-Toten

Fast jeder zweite New Yorker kennt einer Umfragen zufolge einen Menschen, der an einer Coronavirus-Infektion starb. In einer am Montag veröffentlichten Erhebung des Siena College Research Institute gaben 46 Prozent der Befragten an, persönlich ein Todesopfer zu kennen. 60 Prozent der Befragten kennen demnach jemanden, bei dem ein Corona-Test positiv ausfiel.

Im gesamten Bundesstaat New York hat Gouverneur Andrew Cuomo strikte Ausgangsbeschränkungen verhängt und diese bis mindestens Mitte Mai verlängert. Laut der Umfrage des Siena College Research Institute stößt dies in der Bevölkerung auf breiten Rückhalt: 87 Prozent der Befragten unterstützen die Verlängerung - trotz der schweren wirtschaftlichen Auswirkungen.

Bundesstaat New York plant langsame Rückkehr zur Normalität

Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York hat einen Plan für die Rückkehr zur Normalität vorgelegt. „Wir wollen die Wirtschaft wieder hochfahren“, sagte Andrew Cuomo. „Aber wir müssen dabei behutsam und intelligent vorgehen.“ Firmen sollen zum Beispiel sicherstellen, dass in ihren Büros und Fabriken Abstandsregeln eingehalten werden können und dass sie genügend Atemmasken für ihre Angestellten haben.

Die ersten Unternehmen könnten am 15. Mai öffnen, sagte Cuomo – vorausgesetzt, die Lage bessere sich weiterhin. Zu den Hoch-Zeiten der Pandemie starben in New York täglich fast 800 Menschen, am Samstag fiel die Zahl der Toten nun unter 400. Cuomo fürchtet aber, dass sich das wieder ändern könnte, wenn der Lockdown zu schnell endet. „Machen wir jetzt einen Fehler“, sagte er, „dann verspielen wir womöglich alle Erfolge.“ Zunächst sollen Bauarbeiter und Fabrikangestellte in ihre Jobs zurückkehren.

In der Millionenstadt New York selbst und anderen südlichen Gebieten des Bundesstaates könne eine Lockerung der Restriktionen allerdings erst später erfolgen, betonte Cuomo. Dort sei die Lage "komplizierter" als im Norden. So müssten alle Lockerungsmaßnahmen in New York City mit den angrenzenden Bundesstaaten New Jersey und Connecticut koordiniert werden.

Höhepunkt der Epidemie in New York überschritten?

Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, erklärte, dass dort der Höhepunkt der Epidemie überschritten sei. "Wir haben den Höhepunkt hinter uns gelassen, und alle Anzeichen deuten derzeit darauf hin, dass die Kurve sinkt", sagte Cuomo vor Journalisten in New York. Ob die Kurve weiter zurückgehe, "hängt davon ab, was wir tun". Es sei nicht der Zeitpunkt, "anmaßend" oder "arrogant" zu werden, warnte Cuomo. New York ist das Epizentrum der Epidemie in den USA, dort starben fast die Hälfte aller Todesopfer.

Beschränkungen in New York bis Mitte Mai verlängert

Im Bundesstaat New York wurden die recht strengen Ausgangsbeschränkungen weiter verlängert. In Absprache mit anderen Bundesstaaten der Region seien die Beschränkungen zunächst bis zum 15. Mai verlängert worden, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz am Donnerstag (Ortszeit). Wie es danach weitergehe, müsse man sehen. „Was passiert danach? Ich weiß es nicht. Das werden wir sehen, je nachdem was die Daten sagen.“

Die Beschränkungen sehen unter anderem vor, dass die Menschen so viel wie möglich zu Hause bleiben sollen und in der Öffentlichkeit Abstand voneinander halten. Ab Freitag müssen in der Öffentlichkeit an belebten Orten zudem Masken oder eine andere Art von Mundschutz getragen werden. „Nicht lebensnotwendige“ Geschäfte müssen geschlossen bleiben, Parks sind allerdings nach wie vor auf. Dass die Schulen bis zum Sommer nicht mehr aufmachen sollen, war schon zuvor angekündigt worden.

Zeichnet sich in New York eine Trendwende ab?

Im besonders heftig von der Corona-Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York mehren sich die Anzeichen für eine Trendwende. Die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern sei rückläufig, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Mittwoch (Ortszeit) bei seiner täglichen Pressekonferenz. „Das Gesundheitssystem hat sich stabilisiert“, sagte Cuomo. „Die Furcht vor einer Überforderung des Gesundheitssystems hat sich nicht verwirklicht“. New Yorker müssen künftig an bestimmten Orten Gesichtsmasken tragen – doch das Schlimmste scheint vorläufig überstanden.

Cool-Jazz-Legende Lee Konitz stirbt an Folgen des Coronavirus

Der US-amerikanische Saxofonist Lee Konitz ist einem amerikanischen Radiosender zufolge mit 92 Jahren an der Folge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Zuletzt war er in einem New Yorker Krankenhaus.

New York City fügt 3700 Corona-Tote zur Statistik hinzu

In New York City könnten bislang deutlich mehr Menschen gestorben sein als angenommen. Die Großstadt fügte ihrer Statistik über die Todesopfer am Dienstag 3778 „wahrscheinliche“ Covid-19-Tote hinzu – damit steigt die Gesamtzahl an Todesopfern in New York City auf mehr als 10.000. Die zusätzlichen Zahlen enthalten unter anderem Kranke, die in der Notaufnahme, daheim oder in einer Pflegeeinrichtung gestorben waren, aber nicht offiziell positiv auf das Virus getestet wurden.

Die Annahme, dass die Toten unter Covid-19 litten, führen lokale Behörden Medienberichten zufolge auf ihre Symptome zurück. Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore zählte für die Stadt New York mit über 7900 Corona-Toten zunächst weiterhin deutlich weniger als 10 000.

Mehr als 10.000 Todesfälle im Staat New York

Im besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffenen US-Bundesstaat New York sind inzwischen mehr als 10.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Die Gesamtzahl der Todesopfer in dem nordöstlichen Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern liege nun bei 10.065, teilte Gouverneur Andrew Cuomo am Montag bei seiner täglichen Pressekonferenz mit.

Zwischen Sonntag und Montag seien noch einmal 671 dazugekommen, weniger als in den Tagen zuvor. „Die Zahl ist praktisch flach, aber auf einem schrecklichen Level von Schmerz, Trauer und Sorge.“ Die Gesamtzahl der Infektionen liegt in New York inzwischen bei 196.146. „Ich glaube, man kann sagen, dass das Schlimmste vorbei ist“, sagte Cuomo – betonte aber, dass das nur gelte, wenn sich die Menschen in New York weiterhin an die strengen Ausgangsbeschränkungen hielten.

Corona in New York: Behörden gehen von 3.700 unentdeckten Todesfällen aus

Die offiziellen Zahlen sind womöglich nur die Spitze des Eisbergs. Die Behörden in der US-Metropole davon aus, dass mehr als 3700 kürzlich Menschen an der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben seien, ohne dass bei ihnen eine Coronavirus-Infektion diagnostiziert wurde.

Bereits vergangene Woche hatte der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio eingeräumt, dass die offizielle Todesfall-Statistik mutmaßlich unvollständig ist. Demnach wurden Menschen, die zu Hause starben, nicht als Todesopfer durch das Coronavirus gezählt, selbst wenn dies wahrscheinlich die Todesursache war.

Am Ostersonntag starben weniger Menschen als an den Tagen zuvor

Im US-Bundesstaat New York ist die Zahl der Coronavirus-Toten auf mehr als 10.000 angestiegen. Wie Gouverneur Andrew Cuomo am Montag sagte, starben am Ostersonntag in dem Bundesstaat und der gleichnamigen Millionenstadt 671 Menschen an den Folgen einer Infektion. Die Gesamtopferzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit in New York auf 10.056.

Allerdings starben am Ostersonntag weniger Menschen als noch an den Vortagen, an denen die Zahl der Toten bei jeweils mehr als 750 gelegen hatte. Die höchste Opferzahl binnen 24 Stunden war Mitte vergangener Woche mit 799 gemeldet worden.

Gouverneur Cuomo: Das Schlimmste ist vorbei

Gouverneur Cuomo sagte angesichts der neuen Zahlen, der Bundesstaat habe inzwischen das Schlimmste hinter sich: "Das Schlimmste ist vorbei." Es sei möglich, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen. Nun sei die Zeit gekommen, über eine langsame Rückkehr zur Normalität nachzudenken. Cuomo warnte aber ausdrücklich davor, zu schnell von den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus abzurücken.

Cuomo hatte bereits vergangene Woche angeordnet, die Flaggen im Bundesstaat auf Halbmast zu hängen. Er vergleicht die Situation mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001, bei denen in New York knapp 2800 Menschen starben.

Coronavirus in New York – Kathedrale als Not-Klinik

In New York City werden unterdessen alle möglichen Gebäude zu Notfallkliniken umfunktioniert. Etwa auch die Kathedrale St. John the Divine. In dem knapp 200 Meter langen Kirchenschiff sollen Zelte für bis zu 200 Patienten aufgebaut werden, berichteten Lokalmedien am Dienstag unter Berufung auf Dekan Clifton Daniel. Auch die darunterliegende Krypta soll genutzt werden. Die Kathedrale gilt als eines der größten gotischen Gotteshäusern weltweit.

Maßnahmen im Kampf gegen Corona bis Ende April verlängert

Gouverneur Andrew Cuomo kündigte an, die drastischen Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus bis Ende April zu verlängern. Schulen und nicht dringend benötigte Geschäfte würden bis zum 29. April geschlossen bleiben.

Gräber in New Yorks Parks?

Wegen der vielen Toten in New York City überlegt die Metropole nun offenbar, die Leichen vorübergehend in Stadtparks zu begraben. Am Montag schrieb Mark Levine, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Stadtrats, auf Twitter, dass die Leichenhäuser und Friedhöfe der Stadt mit einer Situation wie bei einem „anhaltenden 11. September“ konfrontiert seien. Falls nötig, würde man deshalb mit vorübergehenden Bestattungen beginnen. „Dies wird wahrscheinlich durch die Nutzung eines New Yorker Parks geschehen (ja, Sie haben das richtig gelesen)“ schrieb Levine. Dies würde würdevoll, ordentlich und vorübergehend geschehen. Gouverneur Cuomo sagte jedoch, er habe von solchen Plänen noch nie gehört.

Gouverneur sieht New York am Höhepunkt – weniger kommen ins Krankenhaus

Licht am Ende des Tunnels – das sieht New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo für den besonders heftig getroffenen Bundesstaat. In seiner Pressekonferenz am Montag sagt er, dass die Todeszahlen zwar gestiegen seien. Die Zahl der Patienten, die neu ins Krankenhaus kommen, sei aber zurückgegangen, ebenso die Zahl der Menschen, die beatmet werden müssen.

Trotzdem warnt er die New Yorker, das Virus nicht zu unterschätzen. Er sagt: „Es ist nicht die Zeit, um Frisbee mit Deinem Freund im Park zu spielen.“

Bundesstaat New York: mehr als 4000 Tote

Bei knapp 131.000 Menschen im Bundesstaat New York sind bereits Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen. In dem Bundesstaat sind am Samstag binnen 24 Stunden 630 mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Dies sei der höchste Anstieg der Opferzahl innerhalb eines Tages, sagte Gouverneur Andrew Cuomo. Am Sonntag waren es 594 Todesfälle durch Corona. Insgesamt starben in dem Bundesstaat inzwischen 4758 Menschen an Covid-19 – die meisten in der Ostküstenmetropole New York City.

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio zeichnete ein dramatisches Bild der Lage in der Millionenmetropole. „Hier in New York fühlt es sich wortwörtlich an wie zu Kriegszeiten.“

Das Coronavirus forderte bereits zwei prominente US-amerikanische Todesopfer. Nach Schauspieler Mark Blum, der in New York verstarb, ist nun der US-Musiker Adam Schlesinger nach einer Infektion mit dem Coronavirus im Alter von 52 Jahren gestorben. Der gebürtige New Yorker war unter anderem Mitglied der Bands Ivy und Fountains of Wayne, ebenso als Filmkomponist bekannt. Der Emmy- und Grammy-Preisträger war zuletzt in einem Krankenhaus an ein Beatmungsgerät angeschlossen.

Tiger in New Yorker Zoo positiv auf Coronavirus getestet

In einem Zoo in New York ist ein Tiger positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die vierjährige Tigerdame im Zoo der Bronx habe sich mutmaßlich bei einem Pfleger angesteckt, teilte die für die Verwaltung der Zoologischen Gärten der Stadt zuständige Wildlife Conservation Society am Sonntag mit. Der Pfleger hatte noch keine Symptome des Virus gezeigt, als er weiterhin seiner Berufstätigkeit nachging. Es sei nicht bekannt, in welcher Weise das Coronavirus auf den Organismus von Großkatzen wirke, erläuterte die Organisation. Die Tiere würden deshalb genau beobachtet.

Trauriger Rekord in den USA: Die meisten Corona-Infizierten weltweit

Die Lage in Amerika spitzt sich zu: In den USA haben sich nach Angaben der Johns Hopkins Universität (Stand 6. April, 7.06 Uhr) 337.637 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mittlerweile sind 9647 Menschen in Folge der Erkrankung verstorben. Damit stehen die USA seit vergangener Woche auf Platz 1 – vor Spanien mit 131.646 und Italien mit 128.948 Infizierten.

Feldlazarette in New York sollen doch Coronavirus-Patienten behandeln

Vom US-Militär errichtete Feldlazarette in der Ostküstenmetropole New York sollen entgegen der ursprünglichen Planung nun doch Patienten behandeln, die an Covid-19 leiden. Die Feldlazarette in einem Messezentrum in New York sollen mindestens 2500 Patienten aufnehmen können und komplett von medizinischem Personal der Streitkräfte betrieben werden, wie Trump erklärte. Das gelte auch für Feldlazarette in den Bundesstaaten Louisiana und Texas, wo es solche Einrichtungen in den Städten New Orleans und Dallas geben werde, erklärte Donald Trump.

Russisches Militärflugzeug mit Hilfsgütern für New York

Im Kampf gegen die Krise bekam der Bundesstaat New York inzwischen Hilfe aus Russland: Am Mittwochabend (Ortszeit) landete das größte russische Frachtflugzeug mit Atemschutzmasken und medizinischer Ausrüstung am Flughafen John F. Kennedy in New York. Der stellvertretende russische UN-Botschafter Dmitri Poljanskii twitterte, die Lieferung sei eine Geste der Solidarität mit den New Yorkern, die derzeit in einer sehr schwierigen Lage seien.

Planung von Notkliniken in New York

New York plant vier weitere provisorische Notkliniken. Neben den bereits aufgebauten Krankenhäusern sollen Gebäude in den Stadtteilen Brooklyn, Queens, Staten Island und der Bronx umfunktioniert werden, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Samstag bei seiner täglichen Krisen-Pressekonferenz. Es werden unter anderem im Central Park und im Konferenzzentrum Javits Center Behelfs-Krankenhäuser eingerichtet. Lokale Behörden haben immer wieder gewarnt, dass die Kapazitäten der Krankenhäuser dort nicht ansatzweise auf die Ansteckung weiter Teile der Bevölkerung vorbereitet seien. Es könnte zu Engpässen bei Beatmungsgeräten kommen.

Ankunft eines Lazarettschiffs in New York

Die Krankenhäuser in New York sollen zudem durch ein Lazarettschiff entlastet werden. Am Montag legte am Hafen von New York das Marine-Krankenhausschiffs „USNSComfort“ an. Das Lazarettschiff hat 1000 Betten und 12 Operationssäle. Auf dem Schiff sollen Patienten versorgt werden, die nicht mit dem Virus infiziert sind – um so in den Krankenhäusern der Stadt Betten für Coronavirus-Patienten frei zu machen. Zuletzt hatte die „USNS Comfort“ nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 im Hafen von New York angelegt.

UN spendet 250.000 Gesichtsmasken für Corona-Pandemie in New York

Die Vereinten Nationen spenden den USA 250.000 Gesichtsmasken für die besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffene Millionenstadt New York. Man hoffe, dass man die Ärzte und Pfleger in der Metropole damit unterstützen könne. Die Masken kommen den UN zufolge aus eigenen Lagern in New York. Immer wieder haben Krankenhäuser in der Stadt im angesichts stark ansteigender Patientenzahlen gewarnt, dass ihnen in den kommenden Wochen wichtige medizinische Ausrüstung wie Schutzkleidung ausgehen könnte.

Weingarten

Trump entscheidet gegen Quarantäne für New York und andere Staaten

Trotz der sich zuspitzenden Coronavirus-Krise sind nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Überlegungen für eine Quarantäne der Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut vorerst vom Tisch. „Eine Quarantäne wird nicht notwendig sein“, schrieb Trump am Samstag auf Twitter.

Auf Empfehlung seiner Coronavirus-Arbeitsgruppe und nach Beratungen mit den Gouverneuren der drei betroffenen Bundesstaaten habe er die Gesundheitsbehörde CDC aufgefordert, „starke Reisehinweise“ zu veröffentlichten. Darin werden Einwohner von New York, New Jersey und Connecticut nun dazu angehalten, in den kommenden 14 Tagen auf nicht notwendige inländische Reisen zu verzichten. Dies gelte nicht für Arbeitnehmer beispielsweise im Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungsunternehmen oder in der Lebensmittelindustrie. Eine generelle Reisewarnung oder -beschränkungen für inländische Reisen sprach die Behörde nicht aus.

Wegen Corona: New York verschiebt Vorwahlen für die Präsidentschaft

Wegen der Corona-Kriese verlegt der US-Bundesstaat New York nun auch seine Vorwahlen im Präsidentschaftsrennen. Statt am 28.04.2020 würden die Abstimmungen nun am 23.06.2020 stattfinden. Damit folgt New York einer Reihe weiterer Staaten, die ihre Wahlen angesichts der Pandemie bereits verschoben haben.