• Die Corona-Zahlen steigen weiter schnell, momentan werden täglich neue Höchststände gemeldet
  • Einige Bundesländer haben ihre Corona-Regeln verschärft
  • Auf Bundesebene wird ein neues Corona-Gesetz debattiert
  • Welche Regeln gelten für die Maskenpflicht in den einzelnen Bundesländern?

Corona in Bayern: Alle Infos zur FFP2-Maskenpflicht

Seitdem die Krankenhaus-Ampel auf Gelb steht (mittlerweile ist sie sogar Rot), gilt in Bayern in vielen Bereich wieder die FFP2-Maskenpflicht. Sie gilt zum Beispiel
  • beim Friseur
  • im Einzelhandel
  • in der Gastronomie (außer am Platz)
  • in der Schule
  • und im ÖPNV
In Bayern gilt außerdem für viele Bereiche des öffentlichen Lebens die 2G-Regel. Hier gilt etwas ganz anderes: Die Maskenpflicht wurde komplett aufgehoben. Wer also geimpft oder genesen ist, darf eintreten und kann auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichten. Das gilt unter anderem
  • im Theater, Kino und Museum
  • für alle anderen kulturellen Veranstaltungen
  • in Clubs und Diskos
  • im Fußball-Stadion
  • im Restaurant, wenn dort die 2G-Regel gilt
  • für private Feiern, auf denen die 2G-Regel gilt

Corona-Regeln in BW: Welche Maske muss man in Baden-Württemberg tragen?

In Baden-Württemberg genügt für das öffentliche Leben weiterhin die medizinische Maske (OP-Maske). Es gibt aber Ausnahmen: Die Maske muss nicht getragen werden
  • auf privaten Feiern
  • in der Gastronomie am Platz
  • in der Schule
  • beim Sport

FFP2-Maskenpflicht in Brandenburg – Infos zu aktuellen Regeln

Momentan muss man in Brandenburg nach Angaben des Sozialministeriums in Pflegeheimen, Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen eine FFP2-Maske tragen. Es wurde aber eine neue Corona-Verordnung beschlossen, nach der die Maskenpflicht und die 2G-Regel ausgeweitet wird.
Brandenburg führt wegen der stark steigenden Corona-Infektionszahlen die 2G-Regel in Gaststätten, Hotels, Kinos und Theatern ein. Vom kommenden Montag an haben Brandenburgerinnen und Brandenburger dort nur noch geimpft, genesen oder im Alter unter zwölf Jahren Zutritt. Das beschloss das Kabinett am Donnerstag in Potsdam. Eine Ausnahme gibt es für unter 18-Jährige mit negativem Test und die, die nicht geimpft werden können. Die 2G-Regel gilt auch in Diskotheken, Clubs und Festivals.
In Grundschulen wird die Maskenpflicht wieder eingeführt - ab der ersten Klasse. Sie wird auch auf Horte für Kinder ab sechs Jahre ausgeweitet. Für Schülerinnen und Schüler sind drei statt zwei Tests pro Woche Pflicht. Auch in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern werden mehr Tests notwendig - zum Beispiel für geimpfte und genesene Gäste. Die Verordnung gilt vorerst bis zum 5. Dezember.

FFP2 in Berlin – wo gilt was?

Auf der Webseite der Stadt Berlin findet man eine Übersicht dazu, wo welche Maske getragen werden muss. Demnach gilt eine FFP2-Maskenpflicht
  • In Bus, U-Bahn, S-Bahn, Tram und auf Fähren für Fahrgäste
  • In Fernbussen, Fern- und Regionalverkehrszügen für Fahrgäste
  • Auf Bahnhöfen, Flughäfen und Fährterminals für Fahrgäste
  • In Arztpraxen für Besucher:innen und Patient:innen
  • In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen für Besucher:innen und Patient:innen, die sich nicht auf ihrem Zimmer aufhalten oder Besuch empfangen
  • In Taxen, (Charter-)Bussen und sonstigen Fahrzeugen
  • für körpernahe und sexuelle Dienstleistungen, wenn die 3G-Regel gilt
Und hier genügt eine medizinische Maske:
  • In Supermärkten und Geschäften
  • In Bus, U-Bahn, S-Bahn, Tram und auf Fähren für das Personal
  • In Fernbussen, Fern- und Regionalverkehrszügen für das Personal
  • Auf Bahnhöfen, Flughäfen und Fährterminals für das Personal
  • In Gewerbebetrieben
  • In Gaststätten inklusive der Außenbereiche, wenn im 3G-Modell geöffnet wird
  • Bei kulturellen Veranstaltungen Dienstleistungen unter 3G-Bedingungen für Teilnehmer:innen, die sich nicht an ihrem Platz aufhalten. Sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann und bei geschlossenen Räumen keine maschinelle Lüftung vorhanden ist, gilt die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen auch am Sitzplatz.
  • In der beruflichen Bildung und allgemeinen Erwachsenenbildung in geschlossenen Räumen
  • In Büro- und Verwaltungsgebäuden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (nicht am festen Arbeitsplatz)
  • In Arztpraxen für das Personal
  • In Pflegeeinrichtungen für Bewohner:innen, die sich nicht in ihrem Zimmer oder bei Mahlzeiten an ihrem festen Sitzplatz aufhalten.
  • In Schulgebäuden. Auf dem Schulgelände darf die Maske im Freien abgelegt werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.
  • Bei privaten Fahrten für Personen aus einem fremden Haushalt (ausgenommen die Fahrer:innen selbst)
  • Auf Märkten, Weihnachtsmärkten und in Warteschlangen
  • Bei Demonstrationen
  • In Indoor-Sportstätten (nicht während der Sportausübung), die im 3G-Modell öffnen

2G-Regel in Berlin: Diese Maßnahmen gelten ab Montag, 15.11.

Der Berliner Senat hat weitere deutliche Einschränkungen für Menschen ohne Corona-Impfschutz beschlossen. Die sogenannte 2G-Regel soll nach einer Entscheidung vom Mittwoch deutlich ausgeweitet werden, wie die Senatskanzlei mitteilte. Angesichts der steigenden Zahl von Corona-Fällen und sich abzeichnenden Engpässen auf den Intensivstationen sollen künftig nur noch Geimpfte und Genesene (2G) Zutritt etwa zu Restaurants, Kinos, Saunen oder Spielhallen haben, nicht auch Getestete. Wer nicht geimpft ist, muss künftig oft draußen bleiben. Die neue 2G-Regelung gilt bereits von Montag, 15.11. an und ist zunächst bis zum 28. November befristet. Ausgenommen davon sind Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Für sie reicht weiterhin ein negativer Corona-Test. Das gilt auch für Personen, die nachgewiesenermaßen aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Corona in Sachsen: Wo gilt die FFP2-Maskenpflicht?

Wer Busse, Bahnen oder Taxis nutzt muss fortan eine FFP2-Maske tragen - Schüler dürfen aber auch medizinischen Mund-Nasen-Schutz verwenden. Zudem sollen Arbeitgeber ihren Büro-Mitarbeitern die Möglichkeit anbieten, im Home-Office zu arbeiten. Um Pflegeheime besser zu schützen, wird vom kompletten Personal inklusive externen Dienstleistern ein täglicher Testnachweis verlangt. Schulen und Kindergärten bleiben ungeachtet der Bettenbelegung in den Krankenhäusern regulär geöffnet.
Die Regeln sollen künftig auch strenger kontrolliert werden. In den vergangenen Tagen gab es Kritik, dass dies zu wenig erfolgt sei. Dazu sollen laut Landesregierung zusätzlich in jedem Landkreis sowie in Chemnitz, Dresden und Leipzig mindestens drei Kontrollteams täglich im Einsatz sein.

FFP2-Maskenpflicht in Deutschland: Das gilt in den anderen Bundesländern

In allen anderen Bundesländern ist die FFP2-Maske momentan (Stand:11.11.) nicht verpflichtend. Somit reicht in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland eine medizinische Maske, sofern eine Maske vorgeschrieben ist.

Maskenpflicht – das müssen Kinder beachten

Es gelten je nach Bundesland unterschiedliche Regeln dazu, welche Masken Kinder tragen müssen. Oft hängt es von ihrem Alter ab, ob sie eine FFP2-, eine OP- oder eine Alltagsmaske brauchen. Eine Konstante gibt es aber: In der Regel sind Kinder unter sechs Jahren komplett von der Maskenpflicht befreit.

Neues Corona-Gesetz für Deutschland – das planen SPD, Grüne und FDP

Die möglichen Ampel-Koalitionäre, SPD, Grüne und FDP, wollen die epidemische Notlage am 25. November auslaufen lassen und die Rechtsgrundlage für Corona-Maßnahmen ändern. Dazu hat der Bundestag am Donnerstag Änderungen im Infektionsschutzgesetz (IfSG) beraten, die in der kommenden Woche verabschiedet werden sollen. Anschließend muss auch der Bundesrat zustimmen, voraussichtlich in einer Sondersitzung am 19. November.
Bisher können die Bundesländer auch dann, wenn der Bundestag die Corona-Notlage nicht verlängert, sämtliche Maßnahmen einer Notlage anwenden, wenn eine solche in ihrem Land durch Parlamentsbeschluss festgestellt wird. Dazu zählen weitreichende Eingriffe in die Grundrechte und Schließungen wie während der Lockdowns. Das wollen SPD, Grüne und FDP beenden und einen bundesweit einheitlichen und bis zum 19. März befristeten Maßnahmen-Katalog im Infektionsschutzgesetz verankern. Die Länder können danach unter anderem die Maskenpflicht, Abstandsgebote und Zugangsregelungen vorschreiben.

Berlin

Am Arbeitsplatz soll künftig bundesweit die 3G-Regel gelten. Beschäftigte die nicht gegen Covid-19 geimpft oder von einer Infektion genesen sind, müssen dann täglich einen negativen Test vorlegen. Die Einzelheiten erarbeitet gegenwärtig das Bundesarbeitsministerium. Bundesweit soll es Testpflichten für Alten- und Pflegeheime oder Einrichtungen für behinderte Menschen geben. Offen ist, ob bundesweit einheitlich geregelt wird, für wen die Testpflichten gelten und wie oft getestet werden muss. Einige Länder lassen derzeit ungeimpftes Pflegepersonal täglich testen.
SPD, Grüne und FDP wollen die kostenlosen Bürgertests wieder einführen, wie es auch der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) befürwortet. Sein Ministerium hat die Testverordnung angepasst. Sie soll kommende Woche in Kraft treten. Die Corona-Hilfen werden verlängert, teils um drei Monate wie die Arbeitsschutzverordnung, teils bis Ende dieses Jahres, wie der erleichterte Zugang zu Hartz-IV-Leistungen und teils bis in das kommende Jahr hinein wie die Verdopplung des Kinderkrankengelds auf 20 Tage. Der Gesetzentwurf sieht außerdem schärfere Strafen für die Fälschung und Verwendung von falschen Impfnachweisen vor.