Corona Neu-Ulm aktuell: Neu-Ulm weiter über Grenzwert - Welche Einschränkungen drohen könnten
Bayern ist das Bundesland mit den meisten Städten und Kreisen, die die bundes- und landesweiten Grenzwerte sprengen. Am Dienstag hat auch Neu-Ulm mit dem Frühwarnwert eine Marke für Einschränkungen des öffentlichen Lebens überschritten. Nach Angaben des Landratsamtes liegt die 7-Tage-Inzidenz auch am Donnerstag weiter über dem Grenzwert.
RKI-Zahlen für Neu-Ulm: So hoch sind die Zahlen aktuell
Mit 36,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner über die letzten sieben Tage lag der Wert der sogenannten 7-Tage-Inzidenz am Dienstag in Neu-Ulm über dem sogenannten Frühwarnwert (Quelle: RKI-Dashboard 15.09., 0:00 Uhr). Damit hat der Kreis Anfang der Woche den für Bayern geltenden Frühwarnwert gerissen. Der bundesweit geltende Grenzwert liegt zwar bei 50, in Bayern gilt allerdings ein Grenzwert von 35. Ab dieser Stufe können Städte und Kreise neue Maßnahmen beschließen, um die Infektionstätigkeit einzudämmen. Die Entwicklung hatte sich in den letzten Tagen schon abgezeichnet. So lag der Wert am Montag bereits bei 33,9. Am Mittwoch lag der Wert mit 34,4 wieder leicht unter dem Frühwarnwert.
RKI-Zahlen für Neu-Ulm: Neuinfektionen sinken am Donnerstag unter Grenzwert
Am Donnerstag liegt die 7-Tage-Inzidenz in Neu-Ulm wieder unter dem Grenzwert. Nach Angaben des RKI (Stand 17.09, 0:00 Uhr) hat es im Kreis in den letzten sieben Tagen 25,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gegeben. Ob der Wert weiter sinkt wird sich in den nächsten Tagen zeigen.
Corona-Zahlen in Neu-Ulm: So viele Neuinfektionen gibt es laut RKI
Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag folgende Zahlen für Neu-Ulm (17.09, 0:00 Uhr):
Zahl der Infizierten: 693
Zahl der Neuinfektionen: 0
Zahl der Toten: 26
Fälle pro 100.000 Einwohner: 397,8
Fälle pro 100.000 Einwohner über sieben Tage: 25,8
Auch in Ulm ist der 7-Tage-Inzidenz mit 26,9 erneut gesunken.
Corona-Update für Neu-Ulm: Diese Zahlen meldet das Landratsamt am Donnerstag
Das Landratsamt in Neu-Ulm teilte am Donnerstag die Zahlen der Neuinfektionen, Infizierten und Genesenen mit. Diese Zahlen unterscheiden sich aufgrund von Verzögerungen bei der Übermittlung von denen des RKI. So sehen die Zahlen im Detail aus:
Zahl der Infizierten: 713
Aktive Fälle: 77
Sieben-Tage-Inzidenz: 36,5
Zahl der Toten: 26
Corona-Regeln in Bayern: Diese Einschränkungen beschließen die Städte
Erreicht eine Stadt in Bayern den Grenzwert können neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen werden. Welche ist jedoch von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Die Regeln werden in Absprache mit den Gesundheitsbehörden angepasst:
In Rosenheim und Landshut gelten Kontaktbeschränkungen. Es dürfen sich nur Gruppen bis fünf statt zehn Personen in der Öffentlichkeit oder in Gaststätten treffen.
In Landshut gilt zudem eine Maskenpflicht im Unterricht auch für Schüler der Grundschule.
In Rosenheim sollen die bereits am 25. August in Kraft getretenen Beschränkungen. Dort sind Teilnehmerzahlen von Veranstaltungen begrenzt worden.
Memmingen will keine neuen Regeln einführen, weil es sich bei den neuen Fälle fast ausschließlich um Reiserückkehrer handle.
In München ist nach Überschreiten des Frühwarnwerts ein nächtliches Alkoholverbot für den öffentlichen Raum beschlossen worden.
Würzburg hat den Konsum von Alkohol auf der alten Mainbrücke an Wochenenden eingeschränkt. Zudem gilt eine schärfere Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen. Am Montag hat die Stadt zudem die Kontaktbeschränkungen weiter verschärft.
Diese Städte in Bayern sprengen den Grenzwert:
In Bayern gibt es besonders viele Städte und Kreise mit einer hohen Zahl an Neuinfektionen. Diese Städte und Kreise sprengen die Grenzwerte:
- Die Kreis Garmisch-Partenkirchen hat mit 56,5 erneut viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der letzten Woche in Bayern. Dort hatte eine Reiserückkehrerin in Bars zahlreiche andere Menschen angesteckt.
- Die Stadt Würzburg weist mit 66,5 ebenfalls einen hohen Wert auf. Dort sind bereits Einschränkungen beschlossen worden. ein Gymnasium wurde geschlossen.
- Auch der Kreis Würzburg liegt mit 37,1 mittlerweile über dem Grenzwert für Bayern.
- Die Stadt Kaufbeuren ist mit einer 7-Tage-Inzidenz von 52,4 ebenfalls stark betroffen.
- Auch der Kreis Kulmbach hat mit einer 7-Tage-Inzidenz von 52,9 den bundesweit geltenden Grenzwert überschritten. Vor einer Woche galt der Kreis noch als coronafrei.
- Die Stadt Passau hat am Mittwoch den Frühwarnwert ebenfalls überschritten. Dort lag die 7-Tage-inzidenz bei 36,2. Die Stadt diskutiert Maßnahmen.
- Die Stadt München ist mit 47,6 wieder weit über dem für Bayern geltenden Frühwarnwert von 35 gerutscht.
- Rosenheim liegt mit 33,2 unter allen Grenzwerten. Dieser lag in der vergangenen Woche allerdings noch weit jenseits der 50.
- Memmingen, Landshut, Ingolstadt und Straubing lagen am Donnerstag unter allen Grenzwerten. Dort lagen die Zahlen in der vergangenen Woche jenseits der Grenzwerte.

Die interaktive Karte zeigt die Corona-Hotspots in Bayern.
Screenshot RKI-Dashboard.So sehen die RKI-Zahlen für ganz Bayern aus
Laut Angaben des RKI steigen die Infektionszahlen in ganz Bayern an. Mit 63.632 hat der Freistaat im Vergleich zu anderen Bundesländern die die meisten nachgewiesenen Fälle
Zahl der Infizierten: 63.632
Zahl der Neuinfektionen: 823
Zahl der Toten: 2647
Fälle pro 100.000 Einwohner: 486,6





