RKI Corona Zahlen
: News zu Fallzahlen vom 26. September: Heute größte Zahl an Neuinfektionen in Deutschland seit April

Das RKI hat heute, am Samstag, 26.September, mehr als 2500 Corona-Neuinfektionen für Deutschland sowie die aktuellen Fallzahlen bekanntgegeben. News zu Bundesländern und Landkreisen im Dashboard des Robert-Bosch-Instituts.
Von
Chris Wille, Tobias Knaack mit AFP, DPA
Berlin / Ulm
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  • Das RKI hat heute die aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland veröffentlicht.

    Das RKI hat heute die aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland veröffentlicht.

    Screenshot; Quelle: RKI
  • Das RKI hat heute die aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland veröffentlicht.

    Das RKI hat heute die aktuellen Corona-Zahlen für Deutschland veröffentlicht.

    Robert Michael, DPA
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  • Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Deutschland steigt in der Tendenz seit Juli wieder - egal ob in NRW, BW oder Bayern, überall im Land gibt es Hotspots
  • Was bedeuten die steigenden Fallzahlen laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit Blick auf den Herbst? Was sagt er zu möglichen Urlaubsplänen der Deutschen?
  • Hier lesen Sie die aktuellen Fallzahlen des RKI vom Samstag, 26.09.2020.

    Die Zahlen ändern sich in der Corona-Krise täglich - sie steigen, sie fallen. In den vergangenen Wochen aber stiegen sie sukzessive wieder an - in Deutschland, Europa und der Welt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) und die US-amerikanische Johns-Hopkins-University (JHU) veröffentlichen jeden Tag die neuen Fallzahlen zu Neuinfektionen, Infizierten, Toten und Genesenen. Entsprechend der Entwicklung werden Maßnahmen ergriffen - oder gelockert. Aktuell dreht sich die Diskussion vor allem um mögliche regionale Beschränkungen. Heute ist die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus so groß, wie seit April nicht mehr.

RKI-Zahlen: Der aktuelle Stand der Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI am Samstag 2507 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Damit liegt der Wert der neuen registrierten Covid-19-Infektionen erneut deutlich über der Schwelle von 2000 neuen Infektionen binnen 24 Stunden. Zum Vergleich: Am Donnerstag waren 2143 neue Infektionen mit dem Coronavirus binnen eines Tages gemeldet worden. Am Freitag waren es 2153 Fälle gewesen und am Samstag des vergangenen Wochenendes waren 2297 Fälle gemeldet worden.

Infizierte: Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 282.730 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI auf seiner Homepage bekannt gab (Stand Samstag, 26.09.2020, 0 Uhr). Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 283.712 Infizierte.

Tote: Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt bei 9452. Das sind 9 mehr als am Vortag. Die JHU meldet 9451 Tote.

Genesene: Bis Sonntagmorgen hatten etwa 249.700 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Anmerkung: Das RKI weist nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern aus und aktualisiert diese einmal am Tag.

Bei der bundesweiten 7-Tage-Inzidenz zudem zu beachten: Die Zahl erfasster Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag am Mittwoch bei 13,2. Eine Woche zuvor hatte sie bei 11,5 gelegen, vor zwei Wochen bei 9,9. Aktuell liege die 7-Tage-Inzidenz in den Bundesländern Bayern und Berlin sehr deutlich, in Hamburg und Nordrhein-Westfalen deutlich und in Baden-Württemberg und Bremen leicht über dem bundesweiten Durchschnittswert, hieß es vom RKI.

RKI-Dashboard: Die Entwicklung der Zahlen in Bundesländern und Landkreisen

Wer sich jenseits der Corona-Zahlen in Deutschland für die Entwicklung der Pandemie in seinem Bundesland - etwa Bayern oder Baden-Württemberg oder seinem Landkreis informieren möchte - kann das im Dashboard des RKI tun.

In seinem Dashboard hat das RKI Zahlen zu den Bundesländern und den darunter liegenden Landkreisen veröffentlicht.

Screenshot; Quelle: RKI

Steigende Corona-Zahlen in Deutschland: Drohen regionale Beschränkungen?

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen in Deutschland rücken schärfere Beschränkungen für Bürger in weiteren Regionen näher. Vor Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der kommenden Woche stellten einige Landesregierungen strengere Regeln vor allem für Feiern in Aussicht. Für Herbst und Winter rückt zudem eine bessere Lüftung in geschlossenen Räumen in den Blick. Die Bundesregierung erklärte inzwischen auch 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten zumindest teilweise zu Corona-Risikogebieten und warnt vor Reisen dorthin. Für Rückkehrer bedeutet das Quarantänepflichten.