Ein neuer Montagabend, eine neue Folge von „Die Höhle der Löwen“ auf Vox. In Folge 6 am 09.05.2022 möchten drei Gründer die Investoren dafür begeistern, mit ihnen tief ins Entertainment einzutauchen. Stefan Mittnik, Frederik Podzuweit und Stefan Sube haben ein ganz neues Produkt geschaffen und möchten mit deep.one Bass fühlbar machen. Mit dem tragbaren Subwoofer sollen Bässe haptisch als Körperschall im Oberkörper wahrnehmbar werden.
  • Wie funktioniert das Gerät?
  • Wofür ist deep.one geeignet und wie hoch ist der Preis?
  • Auf welchen Deal hoffen die Gründer?
Was genau es mit dem neuartigen Produkt aus Folge 6 auf sich hat, erfahrt ihr in der Übersicht.

„Die Höhle der Löwen“: deep.one aus Folge 6 macht Bass fühlbar

In Folge 6 von „Die Höhle der Löwen“ wollen Stefan Mittnik, Frederik Podzuweit und Stefan Sube ein tieferes Eintauchen ins Entertainment vorstellen. Dafür haben sie eine ganz neue Produktkategorie geschaffen und präsentieren den Investoren deep.one, den tragbaren lautlosen Körperschall-Subwoofer. „Die Welt, die wir jeden Tag erleben, hören und sehen wir – aber wir fühlen sie auch“, erklärt Ingenieur Stefan Sube (45) am Beispiel eines heranfahrenden Zugs. Das haptische Wahrnehmen sei der Schlüssel zur Realität. Das Zusammenspiel der Sinne hat Diplom-Industrie-Designer Frederik Podzuweit (40) schon immer begeistert. Inspiriert durch ein Studienprojekt designte er ein Audiogerät, mit dem gehörlose Menschen in der Lage sind, Musik wahrzunehmen. „Dafür muss man Musik in starke Vibration übersetzen. Besonders wichtig ist es, wo sie sich am Körper befindet. Nämlich am Nacken und im Brustmuskel.“ Nachdem er seine ersten Entwürfe ins Netz gestellt hatte, bekam er Zuschriften und Kaufabsichten aus der ganzen Welt. Ingenieur Stefan Sube erkannte das Potenzial und baute zusammen mit mit dem Industriedesigner einen Prototyp. „deep.one macht Bass fühlbar“, erklärt er.

„Die Höhle der Löwen“: Wie funktioniert der tragbare Subwoofer deep.one?

Doch wie genau macht deep.one Bass am Körper fühlbar? Der Körperschaal-Subwoofer von deep.one ist tragbar und nicht hörbar für andere. Er wird um die Schulter gelegt und überträgt so Bässe. Dafür wird der Tieftonanteil eines Audiosignals auf Vibration-Pads im Nacken und auf der Brust überspielt. Per Bluetooth ist deep.one dann mit einem Ausgabegerät gekoppelt. So wollen die Erfinder dafür sorgen, dass man ein Gefühl erhält, als würde man in der Disco von einer Bass-Box stehen. Der Wearable Subwoofer bleibt jedoch für andere lautlos.

Der Körperschall-Subwoofer von deep.one für Gaming, Filme und Co.

Auch Stefan Mittnik (66), der frühere Uni-Professor von Frederik Podzuweit war begeistert vom Projekt seines ehemaligen Studenten und mit an Bord. Wie er erklärt, haben die Gründer auch weitere Zielgruppen. Nicht nur für hörbeeinträchtigte Menschen sollte Musik wieder erlebbar gemacht werden. „Gerade für Gamer ist der deep.one ein tolles Device, denn sie können so noch tiefer in ihre Spielwelt eintauchen. Das Gleiche gilt fürs Filme schauen.“ Neben dem audiovisuellen Erlebnis können Nutzer mit deep.one Musik, Spiele oder Filme mit einem dritten Sinn, und so viel intensiver und realer, wahrnehmen, versprechen die Erfinder den Investoren.

„Die Höhle der Löwen“: Wo kann man den Subwoofer von deep.one kaufen?

Noch ist der tragbare Körperschall-Subwoofer noch nicht auf dem Markt. Die Nachfrage ist jedoch vorhanden, viele fragen sich, wo es das Device zu kaufen gibt und wie hoch der Preis dafür ist. Geht man auf die Website des Unternehmens gelangt man schon jetzt zu den Produkten. In fünf bis sechs Monaten sollen sie geliefert werden. „Dein Kauf einer deep·coin wird uns helfen, entscheidende und kostenintensive Produktions-Vorbereitungen zu finanzieren und damit die Auslieferung von deep·one zu beschleunigen“, heißt es auf der Seite.

Auf diesen Deal mit den „Löwen“ hoffen die Erfinder von deep.one

Die Arbeiten an ihrer Erfindung sind noch nicht ganz abgeschlossen, die Gründer präsentieren den „Löwen“ aber einen seriennahen Prototypen und benötigen von ihnen für die letzten Schritte und die Produktion das notwendige Kapital. Um den Entertainment-Markt zu erobern, hoffen die drei Unternehmer auf ein Investment in Höhe von 200.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile. Sie wissen um das gute Marketing-Netzwerk von Georg Kofler. Taucht er oder ein anderer Investor in diesen Deep-Tech-Deal ein? Ob es zum Deal kommt, zeigt sich zur gewohnten Sendezeit auf Vox.

„Die Höhle der Löwen“: Alle Produkte aus Folge 6

In der sechsten Folge der 11. Staffel von „Die Höhle der Löwen“ präsentieren insgesamt fünf Start-ups ihre Produkte. Wer am 09.05.2022 dabei ist, seht ihr hier: