Neuer Monat, neue Regelungen. Ab 1. Juli 2022 gelten mehrere Änderungen, was Gesetze betrifft. Davon ist auch das Pfand betroffen. Theoretisch mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher bereits seit Anfang des Jahres mehr an der Kasse zahlen. Nun ist die bislang noch geltende Übergangsfrist aufgehoben. Was das bedeutet, erklären wir hier.

Neues Pfandgesetz: Übergangsregel für Pfand am 1.7.22 geendet

In Deutschland soll noch mehr Plastik recycelt werden. Deshalb gilt bereits seit Anfang des Jahres ein neues Gesetz für Pfand. Doch Händler konnten bislang noch eine Übergangsfrist nutzen. Das ist jetzt jedoch endgültig vorbei. Ab 2022 ist ein Pfand auf sämtliche Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff verpflichtend. Außerdem müssen dann sämtliche Getränkedosen mit einem Pfand belegt werden, teilt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz mit. Einweg-Getränke, die bereits in den Verkehr gebracht worden waren, durften noch bis 1. Juli pfandfrei abverkauft werden.

Änderung beim Pfand im Juli 2022: Wie hoch und auf was genau?

Konkret bedeutet das also, beim Kauf einer Einweg-Plastikflasche oder einer Getränkedose werden jetzt auf jeden Fall 25 Cent Pfand fällig. Das gilt also für PET-Flaschen mit Fruchtsaft-, Nektar oder Gemüsesaft genau wie für Mischgetränke mit Alkohol.
Eine Ausnahme in Form einer weiteren Übergangsfrist bis 2024 gilt noch für Milchprodukte. Für bestimmte medizinische Flüssignahrung und Säuglingsnahrung gibt es zudem eng begrenzte Ausnahmen.

Was gilt seit dem 1. Juli 2022 in Deutschland?

Vom Mindestlohn bis zum Corona-Test: Was seit dem 1. Juli 2022 sonst noch an neuen Regeln und Gesetzen greift, haben wir hier für euch in unserer Übersicht aufgelistet: