Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich überzeugt gezeigt, dass das neue Entlastungspaket der Ampel-Koalition umfassende Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger bringen wird. „Unser Land steht vor einer schweren Zeit“, sagte Scholz am Sonntag in Berlin. In ihrem 65 Milliarden Euro schweren neuen Entlastungspaket habe die Bundesregierung vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Energie- und Lebenshaltungskosten nun aber alle Maßnahmen getroffen, die notwendig seien. Besondere Aufmerksamkeit sollen Personen mit geringem Einkommen bekommen, darunter auch Hartz-IV-Empfänger.
  • Wie profitieren Arbeitslose vom 3. Entlastungspaket?
  • Gibt es wieder Einmalzahlungen?
  • Wann könnte es soweit sein?

Entlastungen für Arbeitslose: Das plant die Regierung

Die Regierung und insbesondere Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat immer wieder bekräftigt, dass mit dem neuen Entlastungspaket insbesondere denjenigen geholfen werden muss, die wenig haben. Dabei wurden Rentner, Studierende und Hartz-IV-Empfänger immer wieder genannt.
Die Empfängerinnen und Empfänger des neuen Bürgergelds sollen ab Jahreswechsel rund 500 Euro im Monat bekommen: Dies kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Sonntag bei der Bekanntgabe des dritten Entlastungspakets des Bundesregierung an. Der Betrag soll damit deutlich über dem aktuellen Hartz-IV-Regelsatz von 449 Euro für Alleinstehende ohne Kinder liegen. Die Ampel will das Hartz-IV-System ab 1. Januar 2023 durch das neue Bürgergeld ablösen.

3. Entlastungspaket: Welche Entlastungen kommen?

Folgende Bestandteile hat das Entlastungspaket, das am 4.9.2022 verkündet wurde: