• In Baden-Württemberg nähert sich die Inzidenz dem Wert von 400
  • Auch die Belegung der Intensivbetten ist immer weiter gestiegen, sodass ein Schwellenwert überschritten wurde
  • Daher gilt seit 17.11.2021 die Alarmstufe – mit ihr greift weitgehend die 2G-Regel
  • Doch was gilt im Einzelhandel? Auf welche Corona-Regel muss man achten?

Alarmstufe in BW: 2G-Regel schränkt Ungeimpfte stark ein

Ungeimpfte Menschen in Baden-Württemberg müssen sich von diesem Mittwoch an auf empfindliche Beeinträchtigungen einstellen. Mit dem Inkrafttreten der Corona-Alarmstufe sind sie von der Teilnahme am öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. Nur Geimpfte und Genesene haben jetzt noch Zugang zu Kinos, Museen, Schwimmbädern sowie den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen. Auch wer in Restaurants oder Cafés nur einen negativen Test vorweisen kann, muss draußen bleiben.

Ausnahmen von der 2G-Regel in Baden-Württemberg

Doch nicht alle Bereiche des öffentlichen Lebens sind von der Maßnahme „2G“ betroffen. Ausnahmen von den strengeren Regeln gibt es etwa für körpernahe Dienstleistungen wie Friseure, für öffentliche Verkehrsmittel und Religionsveranstaltungen wie Gottesdienste. Auch im Einzelhandel gilt die 2G-Regel nicht.

3G oder 3G plus Regel: Diese Maßnahme gilt im Einzelhandel in BW

In der nun ausgerufenen Alarmstufe in Baden-Württemberg gilt im Einzelhandel die 3G-Regel. Wer weder geimpft noch genesen ist, benötigt einen negativen Corona-Test. Allerdings genügt ein Schnelltest für Ungeimpfte. Es gilt also keine PCR-Test-Pflicht fürs Einkaufen in Baden-Württemberg.

Wo im Einzelhandel in Baden-Württemberg gilt keine 3G-Regel?

Ausgenommen von der 3G-Regel sind Geschäfte der Grundversorgung wie Supermärkte sowie Märkte im Freien und Abhol- und Lieferangebote. Zu den Geschäften der Grundversorgung zählen laut Sozialministerium Baden-Württemberg folgende:
  • Lebensmitteleinzelhandel
  • Getränkehandel einschließlich Direktvermarktern (Hofläden)
  • mobile Verkaufsstände für landwirtschaftliche Produkte und Erzeugnisse
  • Metzgereien
  • Bäckereien und Konditoreien
  • Wochenmärkte.
  • Ausgabestellen der Tafeln
  • Apotheken
  • Reformhäuser
  • Drogerien
  • Sanitätshäuser
  • Orthopädieschuhtechniker
  • Hörgeräteakustiker
  • Optiker
  • Babyfachmärkte
  • Zeitschriften- und Zeitungsverkauf
  • Tankstellen
  • Reise- und Kundenzentren zum Fahrkartenverkauf im öffentlichen Personenverkehr
  • Poststellen und Paketdienste
  • Banken und Sparkassen
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Verkaufsstätten für Tierbedarf und Futtermittel
  • Blumengeschäfte
  • Gärtnereien
  • Baumschulen
  • Gartenmärkte
  • Bau- und Raiffeisenmärkte ohne Sortimentsbeschränkung
  • Großhandel

Weihnachtsmärkte BW: Das ist für den Einkauf auf dem Weihnachtsmarkt aktuell geplant

Trotz der sich verschärfenden Pandemie-Lage soll es in vielen größeren Städten im Südwesten dieses Jahr wieder Weihnachtsmärkte geben. Die Veranstalter etwa in Stuttgart, Karlsruhe und Ulm halten an ihren Märkten trotz der Corona-Alarmstufe ab diesem Mittwoch fest. Absagen gab es dagegen bereits in vielen kleineren Gemeinden.
Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes sieht für den reinen Warenverkauf derzeit keine Beschränkungen vor. Jedoch soll in der Alarmstufe für Verkaufsstände mit Lebensmitteln zum sofortigen Verzehr die 2G-Regel gelten.

Stuttgart