• Weil in Baden-Württtemberg wiederholt ein Schwellenwert bei der Intensivbettenbelegung überschritten wurde, wurde längst die Corona-Alarmstufe ausgerufen
  • Damit setzt die Landesregierung in zahlreichen Bereichen des öffentlichen Lebens auf die 2G-Regel
  • Mit Blick auf die Vorweihnachtszeit fragen sich einige nun, wie es um die Weihnachtsmärkte steht
  • Die Macher von Weihnachtsmärkten geraten zunehmend unter Zugzwang
  • Kleinere Städte haben sich schon für eine Absage entschieden.
  • Jetzt ist auch der Weihnachtsmarkt in Stuttgart offiziell abgesagt.
  • Alle Infos zur Absage des Weihnachtsmarkts und dem „Christmas Garden“ in der Wilhelma.

Alarmstufe in BW: Welche Regeln gelten für Weihnachtsmärkte?

Auch auf den in diesem Jahr wieder in einigen Städten angekündigten Weihnachtsmärkten gilt nun zumindest zum Teil die 2G-Pflicht. Wer eine Bratwurst oder einen Glühwein möchte, braucht einen Impfnachweis oder Genesenen-Nachweis. Für den reinen Warenverkauf soll das nicht nötig sein. Das heißt, auch ungeimpfte Personen können auf dem Weihnachtsmarkt einkaufen. Doch einige Städte setzen bei ihren Märkten direkt auf eine strenge 2G-Regel mit Einlasskontrollen. Das reicht den meisten Betreibern nun aber doch nicht mehr.

Weihnachtsmarkt Stuttgart 2021: Absage wegen Corona

Aus für Budenzauber und Glühwein in Stuttgart: Baden-Württembergs Landeshauptstadt hat am Montagabend ihren Weihnachtsmarkt abgesagt. „Wir haben alles versucht, den Weihnachtsmarkt zu ermöglichen. Nachdem heute aber andere große Weihnachtsmärkte in der Region, gerade auch der Barockweihnachtsmarkt in Ludwigsburg und der Mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Esslingen, abgesagt wurden, ziehen wir die Notbremse“, sagte Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU). Andernfalls wäre aus Stuttgarter Sicht der Besucherandrang unter Corona-Bedingungen voraussichtlich nicht mehr kontrollier- und beherrschbar gewesen.

Absage des Stuttgarter Weihnachtsmarkts – Start wäre am 24.11.21 gewesen

Nopper appellierte an Bund und Land, die Gastronomen und Schausteller, die von den Absagen der Weihnachtsmärkte betroffen sind, mit Corona-Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. „Es handelt sich ganz überwiegend um kleine Familienbetriebe, die infolge der Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind, in diesem Winter nun noch schlimmer als zuvor.“ Der Weihnachtsmarkt in Stuttgart sollte am 24. November öffnen und bis zum 30. Dezember dauern.

Stuttgarter Wilhelma: „Christmas Garden“ mit 2G-Regel?

Der „Christmas Garden“ in Stuttgart hat am Donnerstag bereits die ersten Gäste empfangen. In der Wilhelma können Interessierte noch bis Mitte Januar abends durch eine kunstvolle Lichtinstallation spazieren. Dort gilt wie auch auf den meisten Märkten die strikte 2G-Pflicht mit Zugang nur für Geimpfte und Genesene. Ob der Markt im Nachgang nun doch auch noch schließen muss ist bislang nicht bekannt.