Tübingens OB fordert Ausweisung: Nach Angriff auf Polizisten: Boris Palmer will schärfere Gesetze

Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, meldet sich auf Facebook zu einem Angriff auf Polizisten zu Wort.
Bernd Weißbrod/dpa- Ein betrunkener 49-Jähriger verletzte in Tübingen zwei Polizisten schwer – Ermittlungen wegen versuchten Totschlags.
- Der Mann, ein Ukrainer, sitzt in Untersuchungshaft; die Tat ereignete sich in der Notaufnahme der BG-Kliniken.
- Tübingens OB Boris Palmer fordert schärfere Gesetze und höhere Strafen für Angriffe auf Polizisten.
- Palmer verlangt die Ausweisung von Geflüchteten, die Polizisten angreifen, und strengeren Schutz für Beamte.
- Laut Staatsanwaltschaft biss, würgte und schlug der Täter die Beamten – die Polizistin erlitt einen Jochbeinbruch.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Notaufnahme der BG-Kliniken verletzte am Sonntag ein 49-Jähriger einen Polizisten und eine Polizistin so schwer, dass beide derzeit dienstunfähig sind. Sie hatten den bei einem Polizeieinsatz in Mössingen verletzten Betrunkenen zur Behandlung dorthin gebracht. Laut der Tübinger Staatsanwaltschaft schlug er auf die Beamten ein, biss und würgte den 49-jährigen Polizisten und brach seiner 38-jährigen Kollegin das Jochbein. Trotzdem gelang es den beiden mithilfe des Klinikpersonals, den aggressiven Mann zu überwältigen. Nun wird wegen versuchten Totschlags gegen den Ukrainer ermittelt, er sitzt in Untersuchungshaft.
Auf Facebook meldete sich nun Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer zu Wort und fordert schärfere Gesetze: „Ich kann es nur immer wieder sagen: Wer unsere Polizisten angreift und verletzt, hat sein Recht verwirkt, in unserem Land Schutz zu erhalten. Der Schutz für die Polizei durch das Strafgesetzbuch muss verschärft werden: Höhere Mindeststrafen für Angriffe auf Polizeibeamte, sodass die Ausweisung die zwingende Folge ist“, fordert Palmer.
