Attacke in Tübinger Notaufnahme: Podcast „Am Gericht“ – wie kam es zum brutalen Angriff auf Polizisten in der Klinik?

In der Notaufnahme der Tübinger BG-Klinik verletzte ein Mann einen Polizisten und eine Polizistin schwer. Wer ist der Angreifer? Und welche Folgen hatte die Attacke? Darum geht es in der neuen Podcast-Folge von „Am Gericht“.
Angelika Bachmann/Archiv/Logo: Benjamin Raiola- Neue Podcast-Folge „Am Gericht“: Angriff in der Tübinger BG-Notaufnahme im Fokus.
- Ein 49-jähriger Judo-Trainer verletzte eine Polizistin und einen Polizisten schwer.
- Er stand wegen versuchten Totschlags vor dem Tübinger Landgericht – beide waren dienstunfähig.
- Podcast beleuchtet Tatablauf, Vorgeschichte und widersprüchliche Bewertungen von Anklage und Verteidigung.
- Thema ist auch: nicht funktionierender digitaler Polizeifunk in der BG und das begründete Urteil.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es beginnt mit einem Polizeieinsatz nach einem Trinkgelage flüchtiger Bekannter in Mössingen, am Ende muss sich ein 49-jähriger Judo-Trainer wegen versuchten Totschlags an einem Polizisten vor dem Tübinger Landgericht verantworten. Ausgerechnet an einem Ort, an dem seine eigenen Verletzungen versorgt werden sollten, verletzte er zwei Polizeibeamte schwer – sie waren wochenlang dienstunfähig.
In der neuen Folge unseres wieder regelmäßig erscheinenden Podcasts „Am Gericht“ gehen Redakteur Eike Freese und Gerichtsreporter Jonas Bleeser den vielen Fragen nach, die sich nach der brutalen Attacke in der Notaufnahme der Berufsgenossenschaftlichen Klinik in Tübingen stellten: Wie kam es, dass der Angreifer nur mithilfe des Klinikpersonals überwältigt werden konnte? Welche Vorgeschichte führte dazu, dass er derart in Rage geriet? Wer ist der Angeklagte mit den zwei Gesichtern, der vorher nie wegen Gewaltdelikten aufgefallen war – und im Judostudio eines Polizisten trainierte? Wie erlebten der angegriffene Beamte und seine Kollegin die Gewalt? Welche Folgen hat das Erlebte für sie bis heute? Und welche Rolle spielte, dass der digitale Polizeifunk in der BG nicht funktioniert?
Alle Artikel zur Attacke in der Notaufnahme
- So begründen die Richter ihr Urteil
- Richter sehen keinen versuchten Totschlag – drei Jahre und neun Monate Haft
- Staatsanwalt fordert viereinhalb Jahre Haft, Verteidigung will Bewährung
- Gerichtsmediziner sagt aus – Angriff auf Polizisten war lebensbedrohlich
- Was über den Angeklagten bekannt ist
- „Hör auf! Hör auf!“ – Mann wegen Angriffs auf Polizisten vor Gericht
- Nach Angriff auf Polizisten: Boris Palmer will schärfere Gesetze
- Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen versuchten Totschlags
- Mann greift Polizisten in Klinik an – Verdacht auf versuchten Totschlag
Im Podcast geht es auch darum, wie gegensätzlich die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung den Fall bewerten, der viele Menschen in der Region bewegt hat. Für die Anklage ist es eindeutig versuchter Totschlag. Die Rechtsanwältin des Beschuldigten dagegen kritisiert das Verhalten der Polizisten: Sie hätten den Mann misshandelt, was erst zur Eskalation geführt habe. Wie aber begründete die Schwurgerichtskammer am Ende ihr Urteil? Und welche Strafe hielt sie für angemessen?
Den Podcast „Am Gericht“ gibt es auf allen gängigen Podcast-Plattformen, beispielsweise auf Spotify und Apple Podcast. Alle Folgen gibt es auch auf swp.de/amgericht. Alles über Kriminalfälle und Prozesse aus der Region Tübingen, Reutlingen und Zollernalb erfahren Sie in unserem Newsletter „Recht und Unrecht“ auf www.swp.de/newsletter
