30 Grad und es wird noch heißer?: 6 Dos and Don'ts an heißen Sommertagen in Tübingen

Wenn es heiß ist bietet sich ein Tag im Park an. Im Bota oder auf den Wiesen in der Nähe vom Freibad gibt es genügend Bäume die Schatten spenden. Wir haben aber noch weitere abkühlende Orte für euch.
IMAGO/Apaydin Alain/ABACA- Hitzewelle in Tübingen: Über 30 Grad, Tipps für Abkühlung und was man meiden sollte.
- Mittags keine Vorlesungen besuchen, besonders nicht in warmen Sälen der Neuen Aula.
- Bus zu Stoßzeiten meiden – besser zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren.
- Nicht im Neckar schwimmen, da gesundheitliche Risiken beschrieben wurden.
- Empfehlenswert: kühler Schlossbergtunnel, selbstgemachte Limo, Ausflug an den Bodensee.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wenn das Schlafen bei offenem Fenster keine Milderung mehr verspricht, sich die Bude trotz ausgeklügeltem Belüftungs- und Rollladenplan nicht mehr runterkühlen lässt und es drinnen womöglich sogar wärmer ist als draußen (unser Beileid an alle Menschen in Dachgeschosswohnungen), dann ist wieder Sommer – und über 30 Grad.
„It’s getting hot in here“, sang – oder rappte?! – Nelly einst. Fairerweise war ihm allerdings nicht wegen der steigenden Temperaturen heiß. In Tübingen kann die Sommerhitze trotzdem manchmal ganz schön unerträglich werden. (Merkt man, dass wir eher Team Frühling/Herbst sind?)
Eine Möglichkeit, wie ihr die heißen Tage übersteht, sind natürlich Freibäder und Seen in der Region. Aber wir haben euch zusätzlich ein paar Do’s and Don’ts gesammelt, die die Hitze ein wenig erträglicher machen.

Aus seiner eigenen Studi-Zeit weiß Autor Julian Ettema: In der Mittagshitze Vorlesungen besuchen ist keine gute Idee. Dann doch lieber in den sauren Apfel beißen und früh aufstehen. Im folgenden könnt ihr lesen, was ihr bei gutem Wetter sonst noch so meiden solltet.
Anton Bandomer/ Jacqueline SchuonDon'ts: So leidet ihr noch mehr unter den Temperaturen
- Vorlesungen zur Mittagszeit belegen: Da Autor Julian Ettema zu Studi-Zeiten gerne mal länger geschlafen hat, hat er diesen Fehler selbst oft genug begangen. Doch verglichen mit Vorlesungen bei über 30 Grad Außentemperatur ist früh aufstehen gar nicht mehr so schlimm. Besondere Vorsicht gilt bei den Sälen auf der Südseite der Neuen Aula. Hohe Decken, viele Menschen, wärmespeicherndes Holzmobiliar, schlecht isolierte Fenster und keine Klimaanlage – das ist mehr Saunagang als Lernerfahrung.
- Zu Stoßzeiten Bus fahren: Apropos Sauna. Wie klingt für euch ein Besuch in einer Textilsauna, die so überfüllt ist, dass ihr die Temperatur anhand der Menge fremder Schweißtropfen auf eurer Haut einschätzen könnt? Nicht sonderlich verlockend? Was, wenn wir euch sagen, dass für die Aufgüsse die extravagante Duftnote „Alte Sportumkleide“ gewählt wurde? Immer noch nicht? Na gut. Wenn das so ist, dann solltet ihr in der Mittagszeit vielleicht lieber den FußBus statt den TüBus nehmen. Oder natürlich das Fahrrad. Je nach Routenplanung kann das sogar noch mehr Vorteile bringen (siehe Dos).
- Abkühlen im Neckar: Wenn die Sommerhitze unerträglich wird, kann die Aussicht auf einen schnellen Sprung ins kalte Wasser verlockend sein. Doch vielleicht erinnern sich noch ein paar von euch an den Tübinger Triathlon von 2024. Einige der Sportlerinnen und Sportler hatten nach ihrem Sprung in den Neckar nicht nur Krämpfe in den Oberschenkeln. Auch bei den Olympischen Spielen in Paris hatten Athletinnen und Athleten mit Magen-Darm-Infekten zu kämpfen, nachdem sie durch die Seine geschwommen waren. Vielleicht also besser nur die Füße in den Neckar hängen. Das ist zwar nicht ganz so erfrischend, aber immerhin lauft ihr so nicht Gefahr, die nächsten Tage im Badezimmer statt in der Sonne verbringen zu müssen.

Ist es Autorin Lotta Bürker zu heiß, dann findet sie Zuflucht im Fahrradtunnel unter dem Schlossberg. Dort ist es immer angenehm kühl. Sie hat euch drei Sachen aufgelistet, wie sie der Hitze entgegnet.
Carolin AlbersDos: Das verspricht Abkühlung in Tübingen
- Fahrradtunnel: Autorin Lotta Bürker hält ihn ja für eine der vier großen Fahrradattraktionen Tübingens – nebst der altbekannten Fahrradbrücke, dem davorliegenden Fahrrad-Kreisverkehr und dem Parkhaus am Bahnhof. Die Rede ist vom Schlossbergtunnel, den es übrigens schon seit 1974 gibt. Tübingen ist wohl seit jeher Fahrradstadt, da war Palmer nämlich noch nicht Bürgermeister. Wenn die Temperaturen klettern, lohnt sich ein Abstecher in den Tunnel. Denn dort ist es angenehm kühl. Je nachdem, wie schnell man radelt, trocknen die Schweißperlen auf der Stirn vielleicht sogar, bevor man einmal durch ist. Immerhin ist der Tunnel circa 250 Meter lang.
- Make your own limo: Was braucht man, wenn es heiß wird? Richtig: kühle Getränke. Und die kosten schnell ein ordentliches Sümmchen. So eine „homemade lemonade“, wie sie zahlreiche hippe Cafés in Tübingen anbieten, fängt inzwischen bei vier bis fünf Euro pro Glas an. Die Lösung: Für das gleiche Geld literweise Limo daheim selbst machen. Man braucht: Eiswürfel (Profi-Tipp: Die fertigen Eiswürfel in eine Tupperdose umfüllen und die Form sofort neu befüllen – Future You wird dankbar sein), Sprudel (wir empfehlen Sodastream – bei dem Wetter will schließlich niemand Getränkekisten schleppen), Sirup (am besten die Eigenmarke aus dem Supermarkt eures Vertrauens; persönliche Empfehlung: Himbeere oder Erdbeere), Zitronenscheiben (wir wollen schließlich fancy sein), ein großes Glas und – ganz wichtig – einen Strohhalm (damit man mit den Zähnen keine Eiswürfel berührt und sich nicht direkt einen Brainfreeze des Todes holt). Am besten genießt man das Ganze dann auf dem Balkon. Aber man ist bei der Wohnungssituation in Tübingen schon froh, wenn man überhaupt ein Neun-Quadratmeter-Zimmer für unter 800 Euro findet. Alternativ lässt sich die Limo problemlos in einer isolierten Trinkflasche zu den gängigen Chillflächen wie dem Bota und Co. mitnehmen.
- Ciao Tübingen: Dass die Möglichkeiten zur nassen Abkühlung in Tübingen begrenzt sind, habt ihr ja schon bei den Don’ts gesehen. Stichwort Magen-Darm-Gefahr und so. Also bleibt eigentlich nur noch eins: die Unistadt kurzzeitig verlassen und an den Bodensee fahren. Dort gibt es kostenlose Strandbäder, einen riesigen See und hoffentlich weniger Exhibitionisten als am Hirschauer Baggersee. Laut einem Reddit-Post wurde da erst kürzlich ein Spanner beim Fotografieren von Menschen im FKK-Bereich gesichtet.
