Trennung: Sechs Orte in Tübingen, die sich zum Schluss machen eignen

Achtung Liebeskummer: Wir haben euch sieben Orte gesammelt, an denen es vielelicht ein wenig leichter fällt ein Herz zu brechen.
Julian Stratenschulte/dpa- Guide zu sechs Orten in Tübingen, die Trennungsgespräche erleichtern sollen.
- Stiftskirche: viele Auswege nach dem Gespräch, Bar oder Kirche in der Nähe.
- Uni-Mensa für öffentliches Drama – mit Tipp zu Kleidung bei Tomatensoße.
- Schloss Hohentübingen signalisiert „Queen/King“-Anspruch abseits vom Schlossplatz.
- Moshi-Brücke und Uni-Bib: Tränen fallen weniger auf, laute Reaktionen sind unpassend.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ihr findet, eure Beziehung war ein Fehler? Ihr bereut, dass eure Situationship zur Relationship wurde? Womöglich habt ihr euch in eine andere Richtung entwickelt? Via Textnachricht oder am Telefon Schluss zu machen, ist feige, das weiß doch jeder! Aber nichts desto trotz bleibt ein Trennungsgespräch immer unangenehm, für beide Seiten: die schlussmachende oder die Person, mit der Schluss gemacht wird.
Wir haben euch die passenden Orte in Tübingen zusammengetragen, bei denen Trennungen vielleicht ein kleines bisschen besser zu verdauen sind.
1. Viele Exit-Strategien bei der Stiftskirche
„Alle Wege führen nach Rom“, heißt es immer. In Tübingen gilt jedoch: Von der Stiftskirche führen sehr viele Wege weg. Und genau das macht diesen Ort zur optimalen Kulisse zum Schlussmachen. Denn was gibt es Schlimmeres, als nach einem emotionalen Gespräch, das vielleicht mit einer dramatischen Abschiedsumarmung endet, anschließend noch schweigend denselben Weg nebeneinander entlanglaufen zu müssen?
Falls das Gespräch komplett entgleist und euch emotional aus der Bahn wirft, habt ihr direkt mehrere Möglichkeiten, eure Sorgen loszuwerden:
- die Stiftskirche, um Hilfe bei höheren Mächten zu suchen (Gott lässt euch immerhin ausreden),
- oder die nächste Bar um die Ecke, falls ihr euch lieber mit Aperol (oder einem anderen Spaßgetränk) emotional betäubt.
2. „Drama, Baby, Drama!“ in der Uni-Mensa
Ihr wurdet belogen und betrogen und wollt jetzt ein großes öffentliches Drama starten? Ihr wollt wie in einem amerikanischen Highschool-Film mit verheultem Blick und innerem Soundtrack entlangschreiten, um dann euren dramatischen Dialog zu delivern? Dann: Ab in die Uni-Mensa.
Ganz nach Bruce Darnells berühmtestem Satz stehen hier alle Türen offen, um „Drama, Baby, Drama!“ zu präsentieren. Tabletts lassen sich problemlos dramatisch vom Tisch fegen, während alle entsetzt aufblicken. Essen landet auf Pullovern, Geschirr zertrümmert auf dem Boden. Oscar-reif!
- Kleiner Tipp: Am besten keine weiße Bluse oder weißes Hemd anziehen, wenn es Tomatensoße gibt. Außer ihr beabsichtigt, den Disney-Channel-Herzschmerz-Look voll auszukosten.
3. Queen-Energy beim Schloss Hohentübingen
Euer Lover liefert nicht mal Bare Minimum (egal ob im Bett oder zwischenmenschlich)? Ihr wollt unterschwellig vermitteln, dass euch das Princess-Treatment fehlt oder es euch stört, dass euer Partner euch nicht wie eine Queen oder einen King behandelt? (Anmerkung der Autoren: Bitte King und Queen nicht als Kosenamen verwenden. Das ist unangenehm für alle Beteiligten.) Dann verpackt diese Botschaft in einer Abfuhr am Schloss Hohentübingen.
Wir empfehlen das Gebäude der empirischen Kulturwissenschaften. Was schreit lauter „Single-Girl/Boy/Non-Binary-Boss“ als an einem Schlossturm hoch über den Dächern der Stadt seinen Standpunkt klarzumachen? Daenerys Targaryen? Never heard of her.
4. Wasser marsch an der Moshi-Brücke
Ihr müsst bei emotionalen Gesprächen oft weinen? Oder euer Noch-Partner wird es sicherlich tun? Dann ist die Moshi-Brücke die perfekte Kulisse für eure Coming-of-Age-Trennungsszene.
- Einziger Minuspunkt: Die Wasserfälle vom angrenzenden Neckarkraftwerk sind ganz schön laut.
- Pluspunkt wiederum: So versteht man schon nur noch die Hälfte der Rechtfertigungsversuche des Gegenübers.
Zurück zu den Tränen. Durch die ganzen Wasserspritzer in der Luft fällt es gar nicht auf, wenn jemand heult. Justin Timberlake sang schon einst: „The bridges were burned. Now it's your turn, to cry. Cry me a river.“
5. The Center of Attention auf der Morgenstelle
Fun-Fact: Der geografische Landesmittelpunkt von Baden-Württemberg liegt in Tübingen. Nur ein paar Gehminuten weg vom Hörsaalzentrum Morgenstelle. Gekennzeichnet durch einen kegelförmigen Stein mitten im Grünen. Euer zukünftiger Ex-Partner will einfach nicht verstehen, dass sich nicht immer alles nur um ihn oder sie dreht?
Was könnte eine bessere Visualisierungshilfe sein, um dem Gegenüber klarzumachen, dass er oder sie eben nicht der Mittelpunkt der Welt ist, als der tatsächliche Mittelpunkt von „The Länd“?
- Bonuspunkte, weil der Fun-Fact auch als Ice-Breaker genutzt werden kann, um nach der Trennung jemand Neues kennenzulernen. (Erfolg nicht garantiert)
6. Bookish-Support in der Uni-Bib
Hier lässt sich eine Szene wenigstens halbwegs vermeiden: in der Uni-Bib. Dass man in Bibliotheken nur murmeln und flüstern darf, kann bei Trennungsgesprächen nämlich ein echter Vorteil sein. Ihr habt Angst, dass euer Noch-Partner oder eure Noch-Partnerin laut reagiert? Tja, hier ist das schlicht sozial verboten.
Ist die maximal unromantische Trennung dann vollbracht, könnt ihr euch direkt in der literaturwissenschaftlichen Abteilung verkriechen und die Nase in Jane-Austen-Romane stecken. Euer Ex-Partner ist ganz schnell vergessen, wenn ihr von Mr. Darcy, Mr. Knightley und wie sie alle heißen lest. Denn eigentlich steckt in uns allen eine Elizabeth Bennet, die lieber auf die große Liebe wartet, als eine Charlotte Lucas, die aus Angst, keinen mehr abzubekommen, den Idioten William Collins heiratet. Ich möchte an das iconic Filmzitat erinnern: „I'm 27 years old, I have no money, I have no prospects, I'm already a burden to my parents and I'm frightened.“ Das ist natürlich Quatsch. Ihr habt alle noch genügend Zeit, um die richtige Person zu finden.
- Und wenn euch dann doch der/die Richtige über den Weg läuft, könnt ihr die Person ja immer noch zu einem unserer sieben romantischen Date-Spots verführen.
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