Badespaß in der Region Tübingen: Freibäder und Seen für heiße Sommertage in Tübingen und der Region

Im Landkreis Tübingen und in der Region gibt es allerlei Möglichkeiten baden zu gehen.
Carolin Albers, Bodo Schackow/dpa- Freibäder und Badeseen um Tübingen bieten Abkühlung für heiße Tage mit vielfältiger Ausstattung.
- Highlights: Tübinger Freibad (50-Meter-Becken), Wellenfreibad Reutlingen (Wellenbecken), Mössingen (Rutsche).
- Naturbadestellen wie der Kirchentellinsfurter Baggersee bieten Ruhe, teils ohne Komfort.
- Vorsicht beim Baden im Neckar wegen Strömungen und Wasserqualität.
- Öffnungszeiten und Preise variieren je nach Standort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sommer, Sonne, Abkühlung – wenn die Temperaturen in der Region Tübingen steigen, zieht es viele Menschen ans Wasser. Wer dem Neckar lieber fernbleibt oder nach einer familienfreundlichen Alternative sucht, findet in und um Tübingen eine große Auswahl an Freibädern, Naturbadestellen und Seen. Wir stellen die besten Badeplätze 2026 in ausführlichen Porträts vor – mit Infos zu Öffnungszeiten, Preisen, Ausstattung und kleinen Geheimtipps.
Freibad Tübingen – Klassiker mit viel Platz
Schon seit 1951 ist das Tübinger Freibad für viele die erste Adresse, wenn es um einen Sommertag unter freiem Himmel geht. Am Freitag, 1. Mai, startet das Bad in seine 75. Saison. Die Öffnungszeiten variieren im Laufe der Saison leicht. Am längsten ist das Bad in der Zeit vom 23. Mai bis zum 1. August geöffnet: jeweils von 6 bis 20.45 Uhr. Der letzte Öffnungstag im Jahr 2026 – der 13. September – ist zugleich auch der letzte Tag der Sommerferien. Der Eintritt kostet wie im vergangenen Jahr 5,80 Euro im Normaltarif, die Saisonkarte 115 Euro (bisher: 109 Euro). Es gibt zudem zahlreiche ermäßigte Optionen und Dauerkarten.
Das Tübinger Freibad bietet ein klassisches 50-Meter-Schwimmerbecken, einen Sprungbereich, ein separates Nichtschwimmerbecken und einen Kleinkinderbereich mit Spielmöglichkeiten. Die Liegewiese, ein Kiosk mit Snacks und Getränken sowie modernisierte Sportflächen – darunter Beachvolleyball- und Beachsoccerfelder, ein Fußballplatz und ein Basketballkorb – machen das Freibad auch für sportlich Aktive attraktiv.
Wellenfreibad Reutlingen – Action für die ganze Familie
Wer Abwechslung und ein echtes Wellenbadfeeling sucht, sollte das Wellenfreibad in Reutlingen ansteuern. Badestart ist wie im Tübinger Freibad am 1. Mai. Montags bis freitags hat das Bad in der Regel von 6.30 bis 20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Die Tickets kosten fünf Euro im Normaltarif, auch hier gibt es Ermäßigungen und Saisonkarten. Kinder unter sechs Jahren zahlen gar nichts. Wichtig: Die Kassen sind an Schlechtwettertagen gar nicht besetzt, ansonsten täglich von 9 bis 18.15 Uhr.
Neben dem beliebten Wellenbecken bietet das Bad ein großes Erlebnisbecken mit Rutschen, einen Kinderbereich, einen FKK-Bereich sowie eine Sprunganlage mit verschiedenen Höhen. Auf dem angeschlossenen Sportgelände gibt es Volleyball- und Fußballfelder. Praktisch: Eine Ladestation für E-Bikes und Handys sowie ein Gastrobereich mit Imbissangebot machen das Freibad besonders alltagstauglich. Ideal für Familien mit Kindern – aber auch für junge Leute, die Bewegung und Entspannung kombinieren wollen.
Freibad Rottenburg – Familienfreundlich und gut ausgestattet
Im Rottenburger Freibad ist Badestart am Samstag, 16. Mai. Ab da ist es täglich von 7 bis 20.30 Uhr geöffnet. Die Einzelkarte kostet 5,50 Euro (bisher: 5,20 Euro). Außerdem gibt es wie gehabt Punktekarten und Familienkarten. Besitzerinnen und Besitzer der „spürbarCard“ erhalten Rabatte auf Mehrfachkarten.
Das Freibad bietet ein klassisches Schwimmbecken mit Sprungbereich, ein Nichtschwimmerbecken sowie ein Kinderbecken. Ebenso gibt es einen Spielplatz und zahlreiche Sportmöglichkeiten: Beachvolleyball, Kleintorfeld, Tischtennis und ein Basketballkorb gehören zur Ausstattung. Wer ein etwas ruhigeres Umfeld sucht als in Tübingen oder Reutlingen, wird hier fündig.
Freibad Mössingen – Mit Riesenrutsche und Minigolf
Ein echtes Familienbad ist das Freibad Mössingen, das ab dem 23. Mai bis August werktags von 6.30 bis 20 Uhr geöffnet hat, an Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr. Im September öffnet das Bad montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr, an Wochenenden zwischen 8 und 19 Uhr. Der Eintritt kostet 5,50 Euro (bisher: fünf Euro), mit Ermäßigungen für Kinder, Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderung.
Das Bad überzeugt mit einem großen Eltern-Kind-Bereich, Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken, einer langen Rutsche, zwei Sprungtürmen und einer gepflegten Minigolfanlage. Für den kleinen Hunger gibt’s einen Kiosk mit klassischem Freibadangebot. Ebenfalls erwähnenswert: Das Öschinger Waldfreibad gehört zur gleichen Verwaltung und bietet naturnahe Atmosphäre mitten im Wald (siehe Infokasten).
Freibad Ammerbuch – Klein, fein, familiär
Saisonstart im Freibad Ammerbuch in Entringen ist am 16. Mai. Bis zum 31. August hat das Bad täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, vom 1. bis zum 13. September – dem letzten Öffnungstag – schließt es eine Stunde früher, um 19 Uhr. Wie im Vorjahr kostet die Einzelkarte fünf Euro, mit vielen Ermäßigungen für Schüler, Studierende und Schwerbehinderte. Zehner- und Saisonkarten sind ebenfalls erhältlich (für 45 respektive 90 Euro).
Die Anlage ist überschaubar, aber gut gepflegt: Neben einem Schwimmer- und einem Nichtschwimmerbecken gibt es einen kleinen Spielplatz, einen liebevoll gestalteten Kleinkindbereich und einen Kiosk. Besonders beliebt ist das Bad bei Familien mit kleinen Kindern – die Atmosphäre ist ruhig, das Publikum gemischt und die Anlage wird vom engagierten Förderverein getragen.
Freibad Dettenhausen – mit XXL-Sandkasten und Terrassen
Auch das Freibad in Dettenhausen macht in diesem Jahr erstmals am 16. Mai auf. Bis zum 9. Juni ist es dienstags und mittwochs von 6.30 bis 20 Uhr geöffnet. An den Mittwochen zwischen dem 10. Juni und dem 29. Juli schließt das Freibad wegen Schwimmkursen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft bereits um 17 Uhr. An allen anderen Wochentagen ist das Freibad über die Saison hinweg zwischen 8 und 20 Uhr geöffnet. Bei starkem Regen bleibt das Freibad geschlossen.
Eine Einzelkarte für Erwachsene kostet fünf Euro (bisher: vier Euro), mit entsprechend angepassten Angeboten für Kinder, Jugendliche, Studierende und Menschen mit Behinderung, sowie Zehner-, Saison- und Familienkarten.
Das Bad wurde im vergangenen Jahr nach Sanierungsarbeiten im Eingangsbereich und am Kioskgebäude wieder eröffnet. Durch die Investitionen gibt es einen neuen XXL-Sandkasten, eine große Kiosk-Terrasse sowie Sonnen-Terrassen.
Badeseen in der Region – Natur pur
Auch wenn der Sprung in den Neckar nicht für alle infragekommt, gibt es in der Region einige beliebte Naturbadestellen – mit ganz unterschiedlichem Charakter.
- Baggersee Hirschau
Dieser naturbelassene See ist in der ganzen Region beliebt. Die Liegewiesen können jedoch schnell überfüllt sein. Es gibt keine Toiletten oder Umkleiden, auch eine Bewirtung fehlt – dafür gibt es am Südufer einen ausgewiesenen FKK-Bereich. Der See ist nicht barrierefrei und richtet sich eher an naturverbundene Schwimmerinnen und Schwimmer, die auf Komfort verzichten können.
- Baggersee Kirchentellinsfurt
Größer und besser erschlossen ist der Kirchentellinsfurter Baggersee. Hier gibt es Toilettenanlagen, eine Bewirtung und einen nahegelegenen kostenpflichtigen Parkplatz. Auch hier kann es an heißen Tagen voll werden, doch der See bietet mit seinen flachen Ufern und schattigen Bäumen ideale Bedingungen für Familien.
- Aileswasensee bei Neckartailfingen
Etwa 30 Autominuten von Tübingen liegt der ebenfalls beliebte Badesee im Landkreis Esslingen. Der Aileswasensee bietet eine weitläufige Liegewiese, einen flachen Einstieg, Toiletten und einen Kiosk. Er ist gut mit dem Auto erreichbar und eignet sich hervorragend für Familien.
Flüsse als Badeorte – mit Vorsicht zu genießen
Auch wenn es verlockend ist: Ein Sprung in den Neckar ist nicht verboten, aber mit Vorsicht zu genießen. Gerade im Stadtgebiet Tübingen suchen viele Menschen an heißen Tagen Abkühlung direkt am Flussufer – etwa an der Steinlachmündung, an den Neckarauen oder entlang der Neckarinsel. Offiziell ausgewiesene Badestellen gibt es nicht.
Das Landratsamt Tübingen rät vom Baden im Neckar ausdrücklich ab. Der Grund: Die Wasserqualität wird nicht regelmäßig kontrolliert, und nach Regenfällen oder durch landwirtschaftliche Einträge kann es zu gesundheitsschädlichen Keimbelastungen kommen. Zudem herrschen an manchen Stellen gefährliche Strömungen, Unterwasserhindernisse oder abrupte Tiefenwechsel. Auch Boote und Kanus sind unterwegs – Kollisionen sind nicht ausgeschlossen.
Wer sich dennoch in den Fluss wagt, sollte besonders vorsichtig sein, nicht allein baden und Kinder keinesfalls unbeaufsichtigt lassen. Zudem ist es ratsam, sich nach dem Baden zuhause gründlich abzuduschen.
Weitere Tipps für heiße Tage
Öschinger Waldfreibad: Familiäres Waldfreibad mit viel Schatten und einfacher Ausstattung. Ideal für ruhige Sommertage abseits des Trubels.
Waldfreibad Eningen unter Achalm: Schön gelegenes Freibad am Waldrand mit 50-Meter-Becken, Kinderbereich, Spielplatz und viel Grün. Ruhig, gepflegt und familienfreundlich.
Naturfreibad Herrenberg: Biologisch gereinigtes Wasser, großzügige Liegeflächen, Holzterrassen, Kinderbereich und Kiosk. Nachhaltiges Baden in entspannter Atmosphäre.
Badkap in Albstadt: Kombibad mit Innen- und Außenbereich, Rutschen und Sauna. Perfekt für unbeständiges Wetter oder als Ausflugsziel bei wechselhaften Tagen.


