Top 10 in Ulm: Das hat Sie im Jahr 2024 am meisten interessiert

Welche Themen haben Ulm 2024 am meisten bewegt?
Volkmar Könneke/Matthias Stelzer/SWP- Geiselnahme in Ulm: Täter in Starbucksfiliale festgenommen, viele verfolgten Liveticker.
- Kommunal- und Europawahl: Über 50.000 Klicks auf den Liveticker.
- Erbstreit um Erwin Müller: Adoptivkinder klagen, Urteil mit Spannung erwartet.
- Café Brettle schließt: Nachwirkungen der Pandemie, Inflation und Personalmangel.
- Hochzeitspaar findet Leiche: Tragisches Ereignis am Unteren Ausee.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Fund einer Bombe auf einer Ulmer Baustelle hat die Stadt erst kürzlich in helle Aufregung versetzt. Aber wer erinnert sich noch daran, was im Januar passiert ist? Vermutlich die wenigsten. Es ist an der Zeit, die Erinnerung zurückzuholen. Für unseren kleinen Rückblick haben wir zehn der meistgelesenen Artikel aus Ulm gesammelt.
Geiselnahme in Ulm
Polizeifahrzeuge rasen auf den Münsterplatz, bewaffnete Kräfte und SEK-Beamte eilen zum Ort des Geschehens. Es fallen Schüsse. Szenen wie in einem Film haben sich im Januar 2024 im Herzen Ulms abgespielt. Ein Täter hielt in der Starbucksfiliale mehrere Personen fest, wollte dann mit einer Geisel aus dem Café flüchten und wurde von der Polizei angeschossen. Anfang des Jahres hat die Geiselnahme in der Ulmer Starbucksfiliale die Polizei in Atem gehalten und viele Menschen in der Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Auf swp.de verfolgten tausende Menschen das Geschehen im Liveticker.
Kommunal- und Europawahl
Es ist nicht lange her, da wurde Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt – ein Ereignis, das viele Menschen in der Region überrascht und vielleicht sogar schockiert haben dürfte. Wenn es aber nach den Klicks geht, hat die Ulmerinnen und Ulmer mindestens genau so sehr interessiert, was politisch vor ihrer eigenen Haustür passiert. Mehr als 50.000 Mal wurde der Liveticker zur Kommunal- und Europawahl aufgerufen.
Erbstreit um Erwin Müller
Eine Geschichte aus dem Hause Erwin Müller hat 2024 wieder für Klatsch und Tratsch gesorgt. „Fieser Erbstreit bei Drogerie-König“ titelte sogar die Bild-Zeitung. Eigentlich hatten die drei Adoptivkinder des Ulmer Unternehmers im Zusammenhang mit dem Adoptionsantrag durch notariellen Vertrag jeweils auf ihren Pflichtteil verzichtet. Dann klagten sie jedoch auf „Feststellung der Nichtigkeit“ dieses Vertrags. Der Prozess am Landgericht Ulm hat großes Medieninteresse auf sich gezogen – und das Urteil im Prozess um Erwin Müllers Erbe wurde auch von den Leserinnen und Lesern mit Spannung erwartet.
Café Brettle schließt
Keine Geschichte aus der Ulmer Gastronomie hat die Ulmerinnen und Ulmer in diesem Jahr so sehr bewegt wie diese Nachricht: Das Café Brettle schließt. Die Gründe waren neben den Nachwehen der Corona-Pandemie auch die Inflation und der anhaltendende Personalmangel. Dass das Brettle nicht irgendein Café war, sondern seit Jahrzehnten einen besonderen Platz in den Herzen der Menschen in Ulm hatte, zeigen die Reaktionen auf den Sozialen Medien: „Unglaublich traurig. Ein sehr großer Verlust für Ulm. Mach’s gut und Danke“, heißt es etwa unter dem Post auf Instagram. Zwei Monate nach der Schließung wurde dann ein neuer Pächter bekanntgegeben.
Hochzeitspaar findet Leiche
Das muss ein echter Schock gewesen sein! Ein frisch verheiratetes Paar ist auf einer Gondelfahrt zu ihrer Hochzeitslocation über den Unteren Ausee auf eine Wasserleiche gestoßen. Statt zum Sektempfang mit den Partygästen am Hotel Lago ging es also erst mal ins Gespräch mit der Polizei. Das Paar alarmierte die Einsatzkräfte und der Tote wurde aus dem Wasser geborgen. Der 32-jährige Mann war nach dem Volksfest verschwunden und wohl ins Wasser gefallen und ertrunken.
Magen-Darm nach Schwörmontag
So schön der Ulmer Stadtfeiertag auch war, für einige Ulmerinnen und Ulmer hatte er sehr unangenehme Folgen. Nein, gemeint ist nicht der Kater am nächsten Tag, sondern der Magen-Darm-Infekt, den sich dutzende Nabader zugezogen haben. Grund war vermutlich das verunreinigte Wasser der Donau. Die Stadt Ulm warnt scheinbar nicht umsonst auf ihrer Webseite: „Bitte beachten Sie, dass die Wasserqualität in Fließgewässern grundsätzlich nicht kontrolliert wird. Das Nabada erfolgt daher auf eigene Gefahr.“
Unwetter und Hagel in der Region
Heftige Unwetter haben Sommer in zahlreichen Orten im Gebiet der Südwest Presse für Chaos gesorgt. Bäume wurden entwurzelt, Straßen überschwemmt und Häuser geflutet. Die Unwetter im Alb-Donau-Kreis sorgten für Feuerwehreinsätze und Stromausfälle. Im Mai wurde die kleine Gemeinde Bisingen im Zollernalbkreis besonders hart von einem Unwetter getroffen: Bilder und Videos zeigen einen überfluteten Marktplatz, überschwemmte Läden und Häuser. Es gingen mehrere hundert Notrufe ein, die Feuerwehren und Rettungskräfte waren im Dauereinsatz.
Jugendlicher ertrinkt in der Donau
Mehrere Tage suchten Rettungskräfte im August nach einem Vermissten in der Donau. Passanten hatten beobachtet, wie der 17-Jährige mit einer Gruppe junger Männer im Fluss schwamm und unterging. Die Strömung der Donau war so stark, dass es den anderen Männern nicht gelang, ihm zu helfen – auch die Suche nach dem Vermissten wurde durch die Strömung erschwert. Nach einigen Tagen kam schließlich die traurige Nachricht: Die Einsatzkräfte bargen die Leiche des jungen Mannes aus der Donau.
Demo gegen die AfD in Ulm
An einem Wochenende im Oktober trafen sich AfD-Mitglieder zu einem Parteitag in der Ulmer Donauhalle. Trotz Kälte und Regen nahmen tausende Menschen an einer Gegendemo in der Stadt teil. Oberbürgermeister Martin Ansbacher sagte in seiner Rede, nötig sei: „Aufstehen. Gesicht zeigen. Haltung zeigen. Gegen Fremdenhass, Deutschtümelei und den Versuch gesellschaftlicher Gleichschaltung.“ Dafür erhielt er Beifall aus der Menge.
Bombenfund in Ulm
Was war das für ein aufregender Abend mit einem glücklichen Ausgang! Auf einer Baustelle in Ulm wurde im November eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Mehrere Tausend Menschen mussten evakuiert und in Turnhallen untergebracht werden, weil ihre Häuser im gefährdeten Gebiet lagen. Spätabends rückte ein Team an, um den 150 Kilogramm schweren Blindgänger zu entschärfen. Im Nachgang erzählten die Experten von der komplizierten Aufgabe.

