Kommunalwahl 2026
: Freie Wähler gewinnen Sitze im Sendener Stadtrat

Am 8. März fanden die Kommunalwahlen in Bayern statt. Auch in Senden setzt sich der Stadtrat neu zusammen. Wer es in das Gremium geschafft hat.
Von
Julia Horn
Senden
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Stadt Senden, Kommunalwahl Bayern 2026

Wie ist die Kommunalwahl 2026 in Senden ausgegangen?

Montage Scherer / Foto: ©PBXStudio/adobe.stock.com
  • Am 8. März finden in Bayern Kommunalwahlen statt.
  • In Senden setzt sich der Stadtrat neu zusammen.
  • Thema: Neubaugebiete, Veranstaltungen, besseres Internet.
  • Ergebnis für Senden folgt nach abgeschlossener Auszählung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Egal ob Neubaugebiete, Veranstaltungen oder besseres Internet – als politisches Organ beschließt der Gemeinde- oder Stadtrat vieles, was einen Ort über Jahrzehnte prägt. In Bayern haben die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 8. März, die Mitglieder gewählt. Inzwischen liegt auch ein Ergebnis für die Stadt Senden vor.

Ergebnis der Stadtratswahl in Senden

Die CSU dominiert mit 12 Sitzen nach wie vor den Stadtrat in Senden. Zufrieden dürften auch die Freien Wähler sein, die im Vergleich zu 2020 sogar zwei Sitze hinzugewonnen haben und nun mit sieben Sitzen vertreten sind. Bei der SPD bleibt es bei vier Sitzen, ebenso bei den Grünen. Obwohl sie im Vergleich zu 2020 an Stimmen verloren haben: Von 15,2 Prozent der Stimmen sind sie 2026 auf 12,2 Prozent gesunken. Dass sie ihre vier Sitze im Stadtrat trotzdem halten können, liegt daran, dass in dem Gremium zwei Fraktionen weniger vertreten sind: die Linken und die Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Senden“. Die Fraktion „Bürgerinteressen Stadt Senden“ (BiSS) hatte nach der Wahl 2020 drei Sitze, verlor nach dem Wechsel von Johannes Schilling zur CSU allerdings einen. Jetzt hat sie erneut drei Sitze.

Personell ändert sich einiges in Senden. Andreas Büch hat zwar bei der Bürgermeisterwahl verloren, zieht aber erstmalig für die SPD in den Stadtrat ein. Der langjährige Stadtrat Georg Schneider ist dagegen nicht mehr angetreten. Solch ein Umbruch zieht sich auch durch andere Parteien. Sehr viele langjährige Stadträte haben 2026 nicht mehr kandidiert. Darunter Josef Ölberger und Eva Simon von der CSU, Hans-Manfred Allgaier von den Freien Wählern, Helmut Meisel von den Grünen und Xaver Merk, der von den Linken zum Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) gewechselt ist. Das BSW hatte es weder bei der Stadtratswahl in Senden, noch bei der Kreistagswahl auf den Stimmzettel geschafft. Die Zahl der gesetzlich geforderten Unterstützungsunterschriften wurde in beiden Fällen nicht erreicht. Claudia Schäfer-Rudolf sprach am Wahlabend davon, dass etwa ein Drittel der Stadträte neu sei.

Die Bürgermeisterin selbst wird ihren Platz im Stadtrat wohl dem ersten CSU-Nachrücker Rainer Borowitz überlassen: Als Bürgermeisterin kann sie in Bayern nicht gleichzeitig ein normales Stadtratsmandat behalten.

Kommunalwahl 2026

Kreistage, Stadträte, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister: Am 8. März müssen die Wählerinnen und Wähler bei der Kommunalwahl in Bayern viele Entscheidungen treffen und Kreuzchen auf dem Stimmzettel setzen. Wer kann das Wahlvolk für sich überzeugen? Wer kann seinen Amtsposten im Rathaus behalten?

Alle Infos zur Kommunalwahl im Kreis Neu-Ulm und der Region finden Sie in unserer Übersicht:

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