Bürgermeisterwahl in Nersingen
: Fabian Sniatecki ist neuer Rathauschef

Der amtierende Bürgermeister Erich Winkler (CSU) ist nicht mehr zur Wahl angetreten, jetzt beerbt ihn sein Parteifreund.
Von
Yasemin Gürtanyel
Nersingen
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Der Nersinger Büttel und der wohl künftige Schultes: CSU-Kandidat Fabian Sniatecki neben dem Wahrzeichen der Gemeinde.

Der Nersinger Büttel und der künftige Schultes: CSU-Kandidat Fabian Sniatecki neben dem Wahrzeichen der Gemeinde.

Henri Gallbronner
  • Nersingen wählt neuen Bürgermeister – Erich Winkler (CSU) tritt nicht mehr an.
  • Einziger Kandidat: CSU-Mann Fabian Sniatecki, 34 Jahre.
  • Arbeitet seit 2018 im Rathaus, seit 2023 geschäftsleitender Beamter.
  • Gilt gemeindeübergreifend als geschätzt, kennt die Arbeit des Gemeinderats.
  • Herzensprojekt: Förderverein für Bürger-Verwaltungs-Zusammenarbeit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Fabian Sniatecki (CSU) ist neuer Rathauschef in Nersingen: 87,6 Prozent der Bürger und Bürgerinnen haben dem 34-Jährigen ihre Stimme gegeben, bei 56,3 Prozent Wahlbeteiligung. Ein Ergebnis, das Sniatecki „sehr freut“, wie er am Wahlabend am Telefon sagt. Er habe sich im Vorfeld gesagt: „Wenn eine Acht vorn steht, bin ich glücklich“ – und das sei nun mehr als erreicht worden. Sniatecki war der einzige Kandidat in Nersingen gewesen, der als Nachfolger für den amtierenden Bürgermeister Erich Winkler angetreten war; Winkler selbst kandidierte nicht mehr.

Im Rathaus ein bekanntes Gesicht

Im Nersinger Rathaus ist Sniatecki kein Unbekannter, er arbeitet bereits seit 2018 dort, seit 2023 ist er geschäftsleitender Beamter der Gemeinde. Als solcher kennt er die Arbeit des Gemeinderats und wird über Parteigrenzen hinweg geschätzt. Jetzt ist ihm nochmal ein Karrieresprung gelungen und er nimmt den Chefsessel ein. Vorgenommen hat er sich für sein neues Aufgabenfeld einiges. „Mein Herzensprojekt ist, die Bürger und Bürgerinnen mehr einzubinden“, sagt Sniatecki. Dazu schwebt ihm ein Förderverein vor, der die Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft und Verwaltung stärken soll: Ideen aus der Bürgerschaft können über den Verein an die Verwaltung herangetragen und dann gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden.

„Außerdem möchte ich mich um mehr Transparenz und Kommunikation kümmern“, sagt Sniatecki. „Ich habe gemerkt, dass das den Menschen wichtig ist.“ Selbstverständlich werde er aber auch die bereits angelaufenen, großen Projekte der Gemeinde weitertreiben. Dazu gehört das in die Jahre gekommene Rathaus, in das dringend investiert werden muss. Dazu hat die Gemeinde im vergangenen Jahr ein Kommunalunternehmen gegründet, an dem Sniatecki maßgeblich beteiligt war. Auch die Sanierung der beiden Schulen der Gemeinde sei eine anstehende Herausforderung, sagt Sniatecki. „Ich bin guter Dinge, dass das gelingen wird.“

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