Landeswinterspiele in Baiersbronn: Grinser und Grantler streiten über Inklusion: „Erbärmliches Zuständigkeitspingpong“

Dass die Landeswinterspiele in Baiersbronn abgesagt wurden, bringt den Grantler mächtig auf die Palme.
SOBW/Johannes Lörz/Privat- Landeswinterspiele in Baiersbronn wurden abgesagt – Grund sind fehlende 150.000 bis 200.000 Euro.
- Sponsorenakquise reichte trotz deutlich mehr Anfragen nicht, Verantwortliche zogen die Reißleine.
- Kritik im Dialog: Vorwurf eines „erbärmlichen Zuständigkeitspingpongs“ zwischen Verband, Gemeinde, Land.
- Plan B: Anerkennungswettbewerbe sichern weiter den Zugang zu nationalen Wettbewerben.
- Dauerhafte inklusive Sportangebote sollen entstehen, doch es bleibt Skepsis, ob sie umgesetzt werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Grinser: Na, Grantler, ich hab’ hier was für dich: Die Landeswinterspiele 2027 in Baiersbronn sind abgesagt. Darüber kannst du doch mal wieder so richtig abgranteln.
Grantler: Da brauche ich nicht lange, um in Rage zu kommen! Hunderte Athletinnen und Athleten haben sich darauf gefreut – und jetzt ist das Ding abgesagt, meine Fresse.
Grinser: Immerhin hat man rechtzeitig die Reißleine gezogen, und nicht erst ein paar Wochen davor.
Grantler: Hör mir bloß auf mit der Reißleine! Die Spiele sind abgesagt. Punkt. Und jetzt willst du das als verantwortungsvolle Entscheidung schönreden.
Grinser: Warum nicht? Die Verantwortlichen haben doch wirklich alles versucht.
Grantler: „Alles versucht.“ Mein Lieblingssatz nach einer Pleite! Vier- bis fünfmal so viele Unternehmen angesprochen wie bei den letzten Landesspielen – und trotzdem fehlen 150.000 bis 200.000 Euro. Irgendwann fragt man sich doch, warum hinter keiner Tür jemand mit dem Geldkoffer steht.
Grinser: Sponsoren kann man eben nicht herbeizaubern.
Grantler: Das bestreite ich auch nicht. Aber Klinkenputzen ersetzt keine Finanzierung, so ein Schwachsinn! Sonst sanieren wir künftig den ganzen Landeshaushalt mit Klopapierverkäufen am Vereinsheim.
Grinser: Sehr witzig. Du willst also, dass der Staat jede Sportveranstaltung bezahlt?
Grantler: Nein. Aber wenn Inklusion so wichtig ist, warum überrascht es dann alle, dass sie Geld kostet? Für Inklusion gibt's Applaus, solange sie auf einer Bühne stattfindet. Sobald sie eine Rechnung produziert, beginnt das erbärmliche Zuständigkeitspingpong: Verband? Gemeinde? Sponsoren? Land? Jeder zeigt auf den anderen, und am Ende zeigt der Kontostand auf null. Ein Trauerspiel.
Grinser: Wenn du meinst. Immerhin gibt es ja aber einen Plan B. Über Anerkennungswettbewerbe bleibt der Weg zu nationalen Wettbewerben offen.
Grantler: Das klingt ja nach einer feinen Strategie. In Wahrheit heißt das nur: Das große Ding ist zwar geplatzt, aber bitte noch schön lächeln für die Pressefotos.
Grinser: Hör doch mal auf mit deinem ständigen Zynismus! Auch die kleineren Wettbewerbe sind wichtig und können etwas bewegen.
Grantler: Ich habe doch gar nichts anderes behauptet. Aber Ersatz bleibt Ersatz, klar! Die eigenen Landesspiele hätten Atmosphäre und echte Gemeinschaft geboten, und die ist jetzt einfach futsch.
Grinser: Was sagst du zu den dauerhaften inklusiven Sportangeboten, die jetzt entstehen sollen?
Grantler: „Sollen“. Schon wieder dieses Wort! Davon kannst du ganze Sporthallen tapezieren, aber keine einzige davon heizen.
Grinser: Du gibst aber auch nichts und niemandem eine Chance.
Grantler: Doch! Wenn daraus echte Angebote werden, klatsche ich als Erster, ganz ehrlich.
Grinser: Das will ich sehen. Denn ich glaube, du suchst selbst beim Applaus noch nach dem Haar in der Suppe.
Grantler: Wenn aus großen Worten endlich Taten werden, darfst du mich gerne daran erinnern. Bis dahin bleibt's dabei: Die Landesspiele sind abgesagt – für die Athletinnen und Athleten bleibt vorerst nur die Notlösung.
Grinser: Na gut. Aber wenn die neuen Angebote wirklich kommen, bekommst du eine Sonderaufgabe.
Grantler: Welche?
Grinser: Du darfst zur Abwechslung auch mal grinsen.
Grantler: Das wird teuer.
Grinser: Keine Sorge. Für ein Lob von dir findet sich bestimmt ein Sponsor.
Doppelpass der Meinungen
Grinser & Grantler greifen aktuelle Themen aus der Sportwelt auf. Während Grinser die Dinge gelassen und optimistisch sieht, hat Grantler immer etwas zu meckern. Eine Diskussion mit Augenzwinkern, die nicht allzu ernst genommen werden sollte.
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