Coronatests sind eine Wissenschaft für sich und machen gerade in der zweiten Welle viel von sich reden. Zumindest bis eine Impfung vor Ort zur Verfügung steht, wird das auch weiter so bleiben. Zwar gibt es den Coronatest in Deutschland nicht in der Apotheke, doch in Verdachtsfällen haben die Menschen trotzdem einige Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen. Was das Thema Quarantäne betrifft, so gibt es einen Zusammenhang mit dem PCR-Test, der in Verdachtsfällen vom Gesundheitsamt angeordnet werden kann und bei positivem Ausgang auch meldepflichtig ist. Folgende Varianten des Coronatests sind derzeit verfügbar:

PCR-Test als Kassenleistung

Der klassische PCR-Test wurde vom Virologen Christian Drosten entwickelt und gilt vielen nach wie vor als „Goldstandard“, obwohl er relativ teuer und langsam ist und auch sonst manche Tücken aufzuweisen hat. Wegen Überlastung der Labore und Testzentren ist er im Prinzip nur in begründeten Verdachtsfällen mit entsprechenden Kontakten und Corona-Symptomen möglich – oder ein Arzt spricht sich zur Abklärung ausdrücklich dafür aus. Auch die Gesundheitsämter können natürlich Testreihen für Schulen, Seniorenheime, Betriebe oder Baustellen veranlassen.

Der neue Antigen-Schnelltest

Erst seit diesem Herbst steht der Schnelltest auf Corona-Antigene zur Verfügung. Er ist wesentlich günstiger als eine PCR-Probe und liefert schon nach 30 Minuten ein Ergebnis. Manche glauben jedoch, dass er nicht ganz so zuverlässig ist wie ein PCR-Test. Außerdem wird der Schnelltest bei Ämtern und auf Reisen noch nicht offiziell anerkannt. Gleichzeitig macht das Verfahren im In- und Ausland Furore und dient sogar zu Massentests, wie sie in den nächsten Tagen in Südtirol geplant sind. Der Schnelltest ist in der Regel keine Kassenleistung.

PCR-Schnelltest von Bosch & Co.

Auch die PCR-Methode gibt es in einer beschleunigten Variante, wobei die Auswertung allerdings mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Entsprechende Geräte von Firmen wie Bosch sind in der Anschaffung recht teuer, und die Kosten werden höchstens von privaten Krankenkassen übernommen – wenn überhaupt. Antworten auf einige Fragen rund um Coronatests.