Vulkane: Die berühmtesten Ausbrüche der Geschichte

Auf Island kommt es immer wieder zu Vulkanausbrüchen. Doch welche Vulkanausbrüche sind die berühmtesten der Geschichte?
Marco di Marco/dpa- Ausbruch des Thera-Vulkans (Santorin) im 17. Jh. v. Chr. beeinflusste die minoische Kultur.
- Vesuv-Ausbruch 79 n. Chr. zerstörte Pompeji und markierte den Beginn der Vulkanologie.
- Krakatau-Eruption 1883 verursachte Tsunamis und globale Klimaveränderungen.
- Mount St. Helens brach 1980 aus, zerstörte Wälder und führte zu Naturschutzmaßnahmen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In diesem Artikel geht es um die berühmtesten Vulkanausbrüche der Geschichte. Hierbei sind insbesondere solche Eruptionen von Relevanz, die auch Menschen beeinflusst haben. Welche Vulkanausbrüche sind die berühmtesten der Geschichte?
Die berühmtesten Vulkanausbrüche der Geschichte
Zu den berühmtesten Vulkanausbrüchen der Geschichte gehören insbesondere diese vier Eruptionen:
So zum Beispiel der Ausbruch in Santorin im 17. Jahrhundert vor Christus. Dort kündigte sich die Eruption des Thera-Vulkans bereits einige Zeit vor dem Ausbruch durch Rumoren an, wodurch viele Menschen gerettet werden konnten, indem sie sich frühzeitig auf anderen Inseln in Sicherheit brachten. Der Ausbruch des Thera-Vulkans wurde vor allem deshalb so bekannt, weil im 20. Jahrhundert jahrzehntelang behauptet wurde, dass die Eruption Schuld sei am Untergang der minoischen Kultur. Es hieß riesige Flutwellen hätten die Häfen im 100 Kilometer entfernten Norden Kretas zerstört und Ascheregen hätten im Osten Kretas für Zerstörung gesorgt. Mittlerweile weiß man, dass zwischen dem Ausbruch des Thera-Vulkans in Santorin und dem Untergang der minoischen Kultur etwa 200 Jahre liegen.
Ein weiterer sehr bekannter Vulkanausbruch ist die 79 Jahre nach Christus stattgefundene Eruption des Vesuv. Die Bewohner von Pompeji wurden hierbei durch den ersten Ausbruch überrascht, konnten allerdings zunächst fliehen. Einen Tag später kehrten die Bewohner jedoch unglücklicherweise nach Pompeji zurück. Die Eruptionssäule brach durch zu schweres ausgestoßenes Material zusammen und erzeugte bei ihrem Aufprall auf den Berg bis zu 400 Grad heiße Druckwellen, die mit 300 km/h die Hänge des Vesuvs hinunterrasten. Durch den Ausbruch des Vesuvs 79 nach Christus begann die Geschichte der Vulkanologie. Heute ist der Vesuv einer der am intensivsten überwachten Vulkane der Welt.
Viele Jahre später, im Jahr 1883, kündigte sich auf der indonesischen Vulkaninsel Krakatau, die aus insgesamt drei Vulkanen bestand, bei einem der Vulkane ein Ausbruch an. Nach einiger Zeit des Brodelns brach eine Spalte auf und Meerwasser gelangte in eine Magmakammer, wodurch ein hochexplosives Gemisch entstand. In mehreren Eruptionen entlud sich der Vulkan. Hierbei entstanden Tsunamis, die auf die naheliegenden Küsten Sumatras und Balis zurasten und für den Tod von über 36.000 Menschen sorgten. Die Aschemengen, die sich durch den Ausbruch über der Erde verbreiteten, reduzierten noch bis zwölf Monate nach den Eruptionen die Sonneneinstrahlung auf der Nordhalbkugel um 25 Prozent. In diesem Rahmen ging auch die mittlere Jahrestemperatur in den darauffolgenden drei Jahren um fast ein Grad zurück. Seitdem hat es keinen Vulkanausbruch mit derartigen globalen Auswirkungen mehr gegeben. Ein weiterer Grund für die Berühmtheit der Vulkanausbrüche auf Krakatau ist, dass mit ihnen die moderne Vulkanforschung begann.
In den 1970er Jahren wurde bekannt, dass der 2950 Meter hohe Mount St. Helens im US-Bundesstaat Washington noch im 20. Jahrhundert ausbrechen könnte. Bereits 1980 war es dann tatsächlich so weit: Im März wurde das erste vulkanische Beben registriert. Zwei Monate später, am 18. Mai 1980, eruptierte der Mount St. Helens. Durch die Hitze des Magmas begann die Eiskappe des Berges abzuschmelzen, woraufhin das Schmelzwasser in das Innere des Vulkans gelangte und sich dort ein explosives Gemisch bilden konnte. Die Explosion riss die oberen 400 Meter des Berges ab und die durch die Explosion entstandenen heißen Druckwellen zerstörten fast 400 Quadratmeter Wald. Zwei Jahre nach dem Vulkanausbruch wurde das Gebiet um den Mount St. Helens unter Naturschutz gestellt.
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