• Corona-Zahlen, Inzidenz und die Hospitalisierungsrate: Wie hoch sind diese Zahlen heute in Deutschland?
  • Die vom RKI veröffentlichten Fallzahlen waren zuletzt um den Inzidenzwert 60 gependelt
  • In diesem Artikel veröffentlichen wir täglich die aktuellen Corona-Fallzahlen mit Neuinfektionen, Inzidenz und Hospitalisierungsrate

Aktuelle Fallzahlen des RKI am 05.10.2021

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht: Die Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts in Deutschland vom Dienstag, 05.10.2021:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 63,6 (Vortag: 64,7; Vorwoche: 60,3)
  • Neuinfektionen heute: 4799
  • Infektionen gesamt: 4.260.187
  • Todesfälle gesamt: 93.883
  • Impfquote (Erstimpfung): 68,15 Prozent
  • Impfquote (vollständig): 64,65 Prozent
  • Hospitalisierungsrate: Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 1,65 an. Am Montag hatte sie bei 1,65 gelegen. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit 2020 bei rund 15,5.


Corona-Zahlen der Bundesländer – Inzidenzwerte aus allen Regionen Deutschlands

Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 114,1 – Bremen
  • 90,0 – Bayern
  • 80,3 – Baden-Württemberg
  • 76,2 – Thüringen
  • 76,6 – Berlin
  • 65,5 – Sachsen
  • 68,1 – Hamburg
  • 62,2 – Hessen
  • 52,8 – Rheinland-Pfalz
  • 51,5 – Nordrhein-Westfalen
  • 49,8 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 45,6 – Niedersachsen
  • 42,8 – Saarland
  • 44,7 – Sachsen-Anhalt
  • 40,3 – Brandenburg
  • 28,9 – Schleswig-Holstein

Inzidenzen und Neuinfektionen gestern und vor einer Woche

Gestern hatte das RKI für Deutschland 3088 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche, am Dienstag, 28.09.21, waren es an einem Tag 4171 Neuinfektionen.
Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig werden daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt.

Corona-Zahlen weltweit: Johns-Hopkins-Universität meldet Tote und Infizierte

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldete am Dienstag (Stand 6 Uhr) weltweit mehr als 235 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 4,8 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen:
  • USA: 43.852.265 Infizierte und 703.285Tote
  • Indien: 33.853.048 Infizierte und 449.260Tote
  • Brasilien: 21.478.546 Infizierte und 598.152Tote
  • Deutschland verzeichnet laut JHU aktuell 4.265.001 Infizierte und 93.887 Tote.

Corona Deutschland aktuell: Rückkehr von Kindern und Jugendlichen an Schulen

Die Befürchtungen, dass Rückkehrer aus dem Urlaub das Coronavirus massenweise in die Schulen tragen könnten, haben sich zunächst nicht erhärtet. Allerdings müssen sich Schülerinnen und Schüler mehrfach pro Woche testen lassen. Hintergrund ist, dass es für unter Zwölfjährige keine Impfempfehlung gibt, die für ältere Kinder und Jugendliche gilt erst seit kurzem. Auch vor kurzen erst, wurde in Bayern und Baden-Württemberg die Aufhebung der Maskenpflicht am Sitzplatz im Klassenzimmer während des Unterrichts beschlossen.
In zwei Bundesländern greifen seit Montag Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen. In Berlin ist die Pflicht zum Masketragen im Unterricht bis zur sechsten Klasse fortan aufgehoben, in Bayern müssen im Unterricht nun generell keine Masken mehr getragen werden.
Über die Aufhebung der Pflicht wird seit Tagen erbittert gestritten. Einige Ärztevertreter hatten eine generelle Fortsetzung der Maßnahme an Schulen als unangemessen bezeichnet. Andere, etwa Virologen, halten den Kurswechsel für verfrüht, weil in den Klassenräumen die Abstandsregeln nicht gelten, dort altersbedingt viele Ungeimpfte sitzen und die Zahl der Infektionen gerade unter jungen Menschen hoch ist. Das Coronavirus geht nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) besonders stark bei Kindern ab dem Vorschulalter und Heranwachsenden bis zum Teenager-Alter um.
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) äußerte Verständnis für das Ende der Maskenpflicht an Schulen, das im Saarland seit Freitag bereits gilt und in Baden-Württemberg und Sachsen erwogen wird.