• Seit dem 13.09. gehen Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg wieder in den Präsenzunterricht.
  • Für die Schulen in BW gelten spezielle Regeln.
  • Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) hat am Dienstag, 28.09., über den Schulstart unter Corona-Bedingungen berichtet.
  • Kernziele des Schuljahres 2021/22: Präsenzunterricht und Gesundheitsschutz.

Schule in BW: Wie läuft der Unterricht unter Corona-Bedingungen?

Seit gut zwei Wochen gehen Kinder und Jugendliche nach den Sommerferien wieder in die Schulen in Baden-Württemberg. Der Unterricht steht unter einer Vielzahl an Corona-Maßnahmen. Die Gründe: Warnungen vor einer vierten Corona-Welle, die über die Schulen hinwegrollen könnte, und Angst vor Rückkehrerinnen und Rückkehrern aus dem Urlaub, die das Virus in die Schulen tragen könnten.
Kultusministerin Theresa Schopper hat am 28.09. bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann über den bisherigen Verlauf des Schuljahres 2021/22 unter den Corona-Bedingungen gesprochen. Mit ihrem „umfassenden Sicherheitsnetz“ sollen laut Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) der Präsenzunterricht und der Gesundheitsschutz der Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden.
Die Infektionszahlen an Schulen stiegen in den ersten Schultagen nach den Sommerferien an Schulen in BW an. Wurden am 13.09. noch 126 Kinder und Jugendliche positiv auf Covid-19 getestet, waren es am 24.09. bereits 1.612 Schülerinnen und Schüler. Am 27.09. ging die Zahl wieder auf 1.466 zurück. Einst positiv getestete Schülerinnen und Schüler sind nach negativen Testungen vermutlich von der Liste positiver Fälle gestrichen worden. Deswegen sind nun 0,1 Prozent aller etwa 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg Corona positiv.

Schule in BW: Corona-Ausbrüche an Schulen nach den Sommerferien

Die grüne Kultusministerin Schopper betont, dass - trotz des „moderaten“ Anstiegs der Zahl der positiv getesteten Kinder und Jugendlichen an Schulen - die Infektionen nicht primär an den Schulen stattfänden. „Natürlich werden Infektionen durch die regelmäßigen Testungen vermehrt in Schulen festgestellt, aber das ist kein Hinweis darauf, dass sie auch in der Schule stattgefunden haben“, sagt Schopper. Dennoch finden Ausbrüche auch an Schulen statt, so die Ministerin. Das Kultusministerium BW teilt mit, dass von den zuletzt 341 aktiven Ausbrüchen im Land mit insgesamt 1567 Fällen neun an Schulen stattgefunden hätten, mit insgesamt 44 Fällen. Im privaten Umfeld seien es 235 Ausbrüche mit 812 Fällen gewesen, am Arbeitsplatz 32 mit 206 Fällen.

Corona-Verordnung an Schulen in BW: Wann werden Regeln aufgehoben?

Wann die derzeit an Schulen in BW geltenden Regeln gelockert werden, könne nicht vorhergesagt werden und sei von mehreren Faktoren abhängig, sagt Theresa Schopper. Das generelle Infektionsgeschehen sowie jenes an Schulen und die Impfquote in der Bevölkerung und unter Schülerinnen und Schülern müssen im Blick behalten werden. „Wir können zuversichtlich sein, müssen aber weiterhin in Habachtstellung und vorsichtig bleiben“, fasst die Ministerin zusammen. Auch wegen der nun bevorstehenden kalten Jahreszeit wurden die aktuell gültigen Regelungen bis zu den Herbstferien geplant.

Corona-Regeln an Schulen in BW: Das gilt im Unterricht

Innerhalb der Corona-Verordnung BW gelten gesonderte Regeln für die Schule. Schülerinnen und Schüler müssen im Unterricht Maske tragen und sich mehrfach pro Woche testen lassen. In den ersten beiden Schulwochen galt für ungeimpfte Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg, sich zwei mal pro Woche mit einem Schnelltest zu testen. Seit Montag, 27.09., sind nun dreimal pro Woche Corona-Schnelltests Pflicht - bei PCR-Tests reichen weiterhin zwei Pflichttests. Geimpfte und genesene Kinder sind von diesen Testregeln ausgenommen.