• Die technisch-medizinische Entwicklung im Coronatest-Bereich ist ausgesprochen dynamisch
  • Um den PCR-Test von Virologe Christian Drosten gibt es immer mehr Diskussionen
  • Könnte der schnelle Antigen-Test zur Alternative avancieren?
  • Die Rechtsfolgen durch einen negativen Test sind verwirrend
Coronatests werden in der zweiten Welle immer häufiger eingesetzt und werfen zunächst einmal viele Fragen auf. Die Testkapazitäten sind lange überschritten und die technisch-medizinische Entwicklung bisweilen fast ebenso dynamisch, wie das Infektionsgeschehen selbst.
  • Doch wie und wo bekommt man einen Corona-Test?
  • Könnte der schnelle Antigentest zur Alternative werden?
  • Und muss ich mit negativem Corona-Test in Quarantäne?
Die Antworten darauf hier im Überblick:

Corona Test: Wie und wo bekomme ich einen?

Die Hintergründe zum PCR-Test auf Corona, der nach wie vor als „Goldstandard“ gilt und bislang die einzige offizielle anerkannte Variante des Coronatests war, sind dabei nicht immer leicht zu durchschauen. In letzter Zeit gab es allerdings verstärkt Diskussionen darüber, ob das vom Virologen Christian Drosten entwickelte Verfahren in einer akuten Pandemie-Situation wirklich praktikabel und schnell genug ist. PCR-Tests mit dem Automaten von Bosch oder Geräten von anderen Anbietern könnten womöglich eine smarte Alternative darstellen, die derzeit jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Allenfalls Privatversicherte oder Selbstzahler können darauf zurückgreifen.

Antigen-Test vs. PCR-Test - welcher Corona-Test ist besser?

Die Alternative zum PCR-Test ist der kostengünstige Schnelltest, der auf der Ermittlung von Antigenen auf das Coronavirus beruht. Genauso wie der PCR-Test ist dafür der etwas unangenehme Nasen-Rachen-Abstrich mit einer Sonde wie beim HNO-Arzt erforderlich. Der Vorteil liegt allerdings darin, dass das Ergebnis beim Schnelltest auf Corona schon nach 30 oder 40 Minuten vorliegt.

Muss ich mit negativem Test in Quarantäne?

Unklarheiten gibt es übrigens auch immer wieder um die rechtlichen Folgen eines positiven oder negativen Coronatests. Tatsächlich sieht die aktuelle Rechtslage Stand 20.11.2020 laut Bundesgesundheitsministerium wie folgt aus:
  • Mit einem positiven Testergebnis muss die betroffene Person sich für 10 Tage in Isolierung begeben
  • Ein negatives Testergebnis nach frühestens fünf Tagen häuslicher Absonderung führt in den meisten Ländern dazu, dass keine häusliche Quarantäne mehr erforderlich ist
  • Darüber hinaus können vorgesehenen Ausnahmen von der Quarantänepflicht aus dem Landesrecht an die Vorlage eines negativen Testergebnisses geknüpft sein

Ulm