• Der Bundestag hat vergangene Woche ein neues Infektionsschutzgesetz beschlossen
  • Es sieht unter anderem neue Regeln wie 3G am Arbeitsplatz und im ÖPNV aber auch 2G und 2G plus vor
  • Die Nachfrage nach Corona-Selbsttests in Apotheken oder Drogerien steigt
  • Bundesweit kommt es regional zu Engpässen
Die Nachfrage nach Corona-Selbsttests in Apotheken oder Drogerien steigt mit der wachsenden Zahl der Fälle - in einigen Regionen werden sie knapp. In Drogerien komme es bundesweit regional zu Engpässen, wie ein Sprecher der Drogeriekette Rossmann auf Anfrage mitteilte. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage könne es punktuell Probleme bei der Verfügbarkeit geben. Zuvor hatte die „Berliner Morgenpost“ darüber berichtet.
Wer mit Bus und Bahn fahren will, muss  dafür geimpft, genesen oder getestet sein.
Wer mit Bus und Bahn fahren will, muss dafür geimpft, genesen oder getestet sein.
© Foto: Monika Skolimowska / DPA

Fast alle Schnelltests kommen aus China

"Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz ist die Nachfrage nach kostenlosen Bürgertests und nach Selbsttests in den Apotheken am Mittwoch explodiert", sagte der Chef des Apothekerverbands Nordrhein, Thomas Preis, der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe): "Die Lieferzeiten werden von Tag zu Tag länger." Als Ursache nannte der Verbandschef die wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen europaweit steigende Nachfrage nach den Tests. In Deutschland etwa müssen nun Arztpraxen und Gesundheitsdienstleister ihr Personal täglich testen. Hinzu kämen Probleme in der Lieferkette: "Fast alle Schnelltests kommen aus China. Ist die Ware in Deutschland, erweist sich der Zoll als Hürde", sagte Preis. Es werde noch einige Wochen dauern, "bis wir sicher wissen, ob die erhöhte Nachfrage nach Tests bedient werden kann".