Corona Deutschland Zahlen: RKI meldet Rekord von rund 23.000 Neuinfektionen - Aktuelle Fallzahlen laut Dashboard am 13.11.
- Die aktuellen Corona-Fallzahlen in Deutschland, laut RKI-Dashboard vom Freitag, den 13.11.2020
- 23.542Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen 24 Stunden
- Lage bleibt ernst - aber vorsichtiger Optimismus beim RKI
Die Corona-Lage in Deutschland ist nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter sehr ernst. Das Infektionsgeschehen nehme immer noch praktisch in ganz Deutschland zu, sagte RKI-Chef Lothar Wieler am Donnerstag. Dennoch sei er „vorsichtig optimistisch„. Die Kurve der registrierten Neuinfektionen flache sich langsam ab. Allerdings: Ob dafür tatsächlich die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen verantwortlich sind, sei noch nicht ganz sicher. „Das müssen wir in den nächsten Tagen noch genau beobachten.“
Wie also sieht die Entwicklung der Corona-Zahlen aus am Freitag, den 13.11.2020?
Corona RKI-Zahlen für Deutschland: Neuinfektionen und aktuelle Fallzahlen am 13.11.2020
Die aktuellen Corona-Zahlen laut RKI-Dashboard hier im Überblick - Zahl der Neuinfektionen, Inzidenzwert, Zahl der Toten und Genesenen:
- Neuinfektionen: Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 23.542 Neuinfektionen. Zum Vergleich: Am Freitag vergangener Woche wurden 21.506 Neuinfektionen gemeldet.
- Infizierte: Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 751.095 Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert.
- Todesfälle: Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19 liegt bei 12.200. Das sind 218 vermeldete Tote mehr als am Vortag.
- Genesene: Die Zahl der Genesenen beläuft sich laut dem RKI auf etwa 481.700.
- Sieben-Tage-R-Wert: Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein so genanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,93 (Vortag: 0,89). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

In ganz Deutschland sind die Corona-Zahlen in den vergangenen Monaten in die Höhe gegangen. Im RKI-Dashboard lassen sich aber auch die regionalen Unterschiede einsehen und vergleichen.
Screenshot; Quelle: RKIKliniken melden Engpässe - Viele Corona-Infizierte auf Intensivstationen
Immer mehr Kliniken in Deutschland melden laut RKI Engpässe. Häufigster Grund sei das Personal, sagte RKI-Chef Wieler und bezog sich auf Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Es komme zunehmend zu akuten Einschränkungen des Betriebs aufgrund von Personalmangel. Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in den Krankenhäusern war zuletzt deutlich gestiegen.
RKI-Dashboard zeigt aktuelle Corona-Zahlen für Bundesländer und Kreise
Wer sich nicht nur die Entwicklung in nationaler Betrachtung, sondern auch in näherer Umgebung interessiert - also in Bundesländern oder Landkreisen - der findet die aktuellen Corona-Zahlen dazu im RKI-Dashboard.
Jens Spahn: Wegen Corona kein Weihnachten wie sonst
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht auch über die aktuellen Maßnahmen im November hinaus von coronabedingt harten Einschränkungen aus. Ein Weihnachten wie sonst, werde es nicht geben. Wichtig sei es, mit niedrigen (Infektions-) Zahlen durch den Winter zu kommen. Damit verbunden sei auch, dass es keine Veranstaltungen mit mehr als 10 bis 15 Personen geben werde.
Wann kommen Lockerungen nach zweitem Corona Lockdown in Deutschland?
Im November gelten für die Menschen in Deutschland mehr Verbote und Einschränkungen durch den zweiten Lockdown (light)? Doch welche Auswirkungen hat dieser bisher auf das Infektionsgeschehen in der Corona-Krise? Am Montag ziehen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsidenten eine erste Zwischenbilanz. Für neue Beschlüsse ist es wohl zu früh.
Mehrere Ministerpräsidenten haben Erwartungen an neue Beschlüsse der bevorstehenden Corona-Konferenz von Bund und Ländern am Montag, den 16.11.2020, bereits gedämpft. Die Runde der Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte den seit dem 2. November geltenden Teil-Lockdown beschlossen, der am Montag zwei Wochen anhält und zunächst bis Ende November in Kraft bleiben soll. Lokale und andere Freizeiteinrichtungen sind derzeit geschlossen, Hotels dürfen keine Touristen beherbergen. Und die Corona-Lage bleibt ernst - für Hoffnungen auf Lockerungen scheint es derzeit keinen Anlass zu geben.
Merkel stimmte die Bevölkerung am Donnerstag auf „schwere Wintermonate„ ein. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte im rbb-Inforadio, Veranstaltungen mit mehr als 10 bis 15 Personen wie etwa Weihnachtsfeiern sehe er „in diesem Winter nicht mehr“ stattfinden. „Wir müssen noch ein paar Monate die Pobacken zusammenkneifen“, kündigte der Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, an.


