Trotz der Schwierigkeiten mit dem Impfstoff von Astrazeneca kommen die Impfungen in Baden-Württemberg voran. Fragen und Antworten rund um Formulare, Termin, Anmeldung und Reihenfolge in Baden-Württemberg.

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Registrierung Corona Impfung Baden-Württemberg: Wo kann ich mich für die Corona-Impfung anmelden?

Die Anmeldung für die Corona-Impfung wird in Baden-Württemberg über zwei Wege organisiert:
  • Telefonisch: Unter der Rufnummer 116 117 wird man an das zuständige Impfzentrum weitergeleitet und kann dort einen Termin für Erst- und Zweitimpfung vereinbaren.
  • Online: Wer eine Mailadresse hat und SMS empfangen kann, kann sich auch über das Onlineportal anmelden.
Über die Hotline 116117 können Menschen ohne Internet einen Termin vereinbaren.
Über die Hotline 116117 können Menschen ohne Internet einen Termin vereinbaren.
© Foto: Patrick Pleul/DPA

Termin Corona Impfung BW: Wie bekomme ich einen Termin?

Meldet man sich telefonisch für die Impfung an, wird einem ein Termin in einem der Impfzentren zugewiesen. Erfolgt die Anmeldung online, benötigt man einen Vermittlungscode für die Terminbuchung.

Impfcode beantragen: Wie bekomme ich einen Vermittlungscode?

Um einen Termin für die Impfung online zu buchen braucht man einen Vermittlungscode. Dieser ist dann immer nur für ein Impfzentrum gültig. Wenn man über die Webseite bucht, bekommt man diesen Code per Mail zur Verfügung gestellt. Mit diesem Code kann man dann einen Impftermin buchen.

Vermittlungscode neu anfordern wegen Update

Wegen eines Updates des Buchungssystems für Corona-Impftermine empfiehlt das Stuttgarter Sozialministerium Menschen unter 60 Jahren, einen neuen Vermittlungscode anzufordern. Wer mit einem älteren Code bucht, könnte einen Termin für eine Impfung mit dem Wirkstoff von Astrazeneca erhalten, der aber derzeit in Deutschland nur älteren Menschen empfohlen wird, nachdem Fällen von Blutgerinnseln infolge von Impfungen mit dem Vakzin bei Jüngeren bekannt geworden waren.

Formulare für Corona-Impfung Baden-Württemberg: Arbeitgeberbescheinigung für Impfung

Lehrer, Erzieher, Polizisten und Pflegekräfte sind qua Berufgruppe in Baden-Württemberg impfberechtigt. Dass Menschen berechtigt sind, eine Corona-Impfung zu erhalten, muss mit einer Bescheinigung nachgewiesen werden. Diese können beim Land Baden-Württemberg online heruntergeladen werden und müssen dann vom Arbeitgeber ausgefüllt werden.

Reihenfolge Impfung BW: Corona Impfung wann bin ich dran?

Wann genau man mit der Corona-Impfung an der Reihe ist, ist in einer genauen Reihenfolge geregelt. Aktuell (Stand 12.04.) sind folgende Personen impfberechtigt:
  • Personen über 70 Jahre
  • Pflegekräfte und Personen, die regelmäßigen Kontakt zu Bewohnerinnen und Bewohner. von Pflegeheimen, Krankenhäusern und anderen medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen haben.
  • Personen mit Trisomie 21
  • Personen nach Organtransplantationen
  • Personen mit Demenz
  • Personen mit schweren Leber- oder Nierenerkrankungen
  • Personen starkem Übergewicht
  • Personen mit schwerer Zuckerkrankheit
  • Personen mit einer entsprechenden Lungenerkrankung
  • Ferner können sich bis zu zwei Kontaktpersonen impfen lassen, die zu Hause einen Pflegefall haben oder mit einer Schwangeren zusammenleben oder in Verbindung stehen.
  • Einen Anspruch auf das Vakzin haben auch Personen in Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünften, die dort wohnen oder tätig sind.
Bestimmte Berufsgruppen haben ebenfalls einen Anspruch auf eine Corona-Impfung:
  • Polizistinnen und Polizisten
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Gesundheitsdienst
  • Lehrerinnen und Lehrer
  • Erzieherinnen und Erzieher
  • Ehrenamtliche, die in der Betreuung von Kranken tätig sind.
Wer genau impfberechtigt ist, hat das Land Baden-Württemberg auf einer Internetseite zusammengefasst.

Corona Impfung BW ab 60?

Nach Angaben des Landes Baden-Württemberg können Personen über 60 Jahre ab Montag 19.04. einen Impftermin buchen.

Was muss ich zur Corona-Impfung mitbringen?

Ist der Termin gemacht, sollte man ein paar Dinge nicht vergessen und zum Termin mitbringen:
  • Personalausweis
  • Formulare des Arbeitgebers oder Arztes oder die Bescheinigung als Kontaktperson
  • Impfpass - wenn dieser nicht auffindbar ist, kann das Impfzentrum eine Bescheinigung ausstellen.

Impfzentren BW: Hier kann man sich impfen lassen

Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat mehrere zentrale Impfzentren einrichten lassen.
Das sind die Impfzentren in Baden-Württemberg.
Das sind die Impfzentren in Baden-Württemberg.
© Foto: Landesregierung BW

Corona Impfverordnung BW

Fragen und Antworten zur Impfung, zahlreiche Formulare und eine Liste der Impfzentren finden sich auf der Seite impfen-bw.de

Corona Impfung und Alkohol: Wie lange nach der Impfung kein Alkohol?

Die Corona-Impfung soll den Weg zur Normalität ebnen. Doch nach der Impfung empfehlen Ärzte zunächst Verzicht auf Alkohol. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, dass Geimpfte 56 Tage (also gut anderthalb Monate) auf Alkohol verzichten sollten. Ruhr24 berichtet unter Berufung auf einen russischen Forscher, dass man lediglich drei Tage auf Alkohol verzichten solle. Wie lange der individuelle Verzicht gehen soll, kann auch mit dem Arzt oder der Ärztin bei der Impfung besprochen werden.

Corona Impfung Dashboard: Wie viele Geimpfte gibt es?

Langsam nimmt das Impftempo Fahrt auf. Wie viele Leute in Deutschland bereits geimpft sind, weist die Bundesregierung in einem Dashboard aus. Dort wird zwischen Erst- und Zweitimpfung bzw. nach Bundesländern aufgeschlüsselt. Die Daten stammen vom RKI.

7-Tage-Inzidenz in BW stinkt auf 170,5

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten ist nach Angaben des Landesgesundheitsamts etwas gesunken - von 173,4 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen auf 170,5. Am Montag sind die Fallzahlen allerdings meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Im Vergleich zu Montag vor einer Woche lagen die Werte um knapp 27 Fälle höher.
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie ist um 1198 auf 408.850 gestiegen. Bisher sind 9085 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben. Das waren 22 mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 359 869 Infizierte (plus 1553).
Den Angaben zufolge sind 2082 Intensivbetten von 2410 belegt. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Solche Betten werden auch nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern ebenso für andere gravierende Erkrankungen.
Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 65.797 Fälle mit Hinweisen auf „besorgniserregende Varianten“ übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie beispielsweise in Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (B1.351) entdeckt worden waren. Ihr Anteil liegt im Südwesten inzwischen bei 93 Prozent.