In Bayern bleiben Verstöße gegen die Maskenpflicht weiterhin deutlich teurer als im Rest von Deutschland. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen angesichts der aktuellen Entwicklung in der Corona-Krise im Freistaat auch nach der Einigung von Bund und Ländern auf ein einheitliches Mindest-Bußgeld von 50 Euro für Verstöße weiter 250 Euro fällig werden.

Kostenlose Corona-Tests: Bayern will dabei bleiben

Zudem soll es dem Vernehmen nach in Bayern auch weiterhin die Möglichkeit für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten geben, sich an Autobahnen, Flughäfen und Bahnhöfen direkt kostenlos testen zu lassen. In einem Beschlusspapier schlägt der Bund vor, kostenlose Corona-Tests für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten ab Mitte September nicht mehr anzubieten.
Bund und Länder hatten sich am Mittag nach dpa-Informationen bei ihrer Videokonferenz darauf verständigt, bei Verstößen gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von mindestens 50 Euro zu erheben. Einzig Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) kündigte an, die Regelung in seinem Land nicht umsetzen zu wollen.

Corona in Bayern: Von Alkoholverboten und Grenzwert-Überschreitungen

In Bayern - wie auch in weiten Teilen Deutschlands - steigen seit Juli die Fallzahlen der Coronavirus-Infektionen wieder deutlich an. In München wird daher aktuell über einschränkende Maßnahmen diskutiert, in Rosenheim gibt es wegen des Überschreitens des Grenzwertes bereits weitergehende Maßnahmen.