Eine Schließung von Clubs und Bars hält RKI-Chef Wieler angesichts der steigenden Coronazahlen und Inzidenzwerte für dringend nötig. Dabei hieß es in den vergangenen Wochen immer wieder, es werde keine pauschalen Schließungen mehr in Deutschland geben. Bayern handelt mit dem „Lockdown Light“ nun im Alleingang – und schließt Bars und Clubs erneut.
  • Ab wann gelten die neuen Corona-Regeln in Bayern?
  • Was hat Ministerpräsident Söder verkündet?
  • Reicht die 2G-Regel in Bars nicht aus?
  • Alle Infos zur geplanten Schließung von Bars und Clubs hier.

Clubs und Bars schließen in Bayern – die neuen Corona-Regeln

Markus Söder hat verkündet: In der Speisegastronomie gilt ab 22 Uhr eine Sperrstunde, Diskotheken, Clubs und Nachtgastronomie werden bis 15. Dezember geschlossen. Das soll ab kommender Woche gelten. Der genaue Zeitpunkt ist nicht festgelegt. Im folgenden Artikel gibt ausführlich alle Infos zu den neuen Corona-Regeln in Bayern für Ungeimpfte, Geimpfte und Genesene:

Söder verkündet Lockdown Light mit geschlossenen Kneipen, Bars und Diskos

Es gilt schon jetzt ein Lockdown für Ungeimpfte. Maximal fünf ungeimpfte Personen aus zwei Haushalten dürften sich künftig treffen, Kinder unter zwölf Jahren würden dabei nicht eingerechnet. Zudem werde 2G und 2Gplus „massiv ausgeweitet“, Ungeimpfte dürften dann etwa nicht mehr zum Friseur, in Hochschulen oder Volkshochschulen.
In den Hotspots mit Sieben-Tage-Inzidenzen über 1.000 trete zudem eine „harte Notbremse“ in Kraft: Bis zum 15. Dezember würden dort – aktuell betrifft dies acht Landkreise – Gastronomie, Kultur, Sport und körpernahe Dienstleistungen untersagt, sagte Söder. Es gebe aber drei Ausnahmen von dieser Notbremse: der Handel mit den besagten Einschränkungen zur Kundenzahl, Schulen und Kitas sollten weiterhin grundsätzlich offen bleiben und für Pflegeheime gelte eine Testpflicht vor dem Betreten.

2G-Regel „reicht nicht mehr aus“

„Ganz Deutschland ist ein einziger großer Ausbruch“, sagte Lothar Wieler. „Wir müssen jetzt die Notbremse ziehen.“ Die Gastronomie bleibt unter gewissen Bedingungen daher geöffnet:
Die 2G-Regel sei sinnvoll, wenn sie konsequent umgesetzt werde, aber „in der aktuellen Situation reicht das nicht mehr“, betonte Wieler.