Ist es möglich, die Kinder und das pädagogische Personal an Schulen und Kitas in Ulm durch Luftreinigungsgeräte vor Corona zu schützen? Und was kostet es, alle Einrichtungen im Stadtgebiet damit auszustatten? Genau das will die Ulmer SPD prüfen lassen: Die aktuellen Fallzahlen in der Corona-Krise steigen rasant. Die Zahl der Hotspots in Deutschland wächst ebenso weiter, da immer häufiger die Vorwarnstufe und der Grenzwert an Neuinfektionen überschritten werden. Die Coronaregeln werden entsprechend angepasst. Vielerorts gelten daher strengere Maßnahmen: In Schulen soll durch regelmäßiges Querlüften der Klassenzimmer das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus minimiert werden. Binnen weniger Wochen wurde die Vorgabe, alle 45 Minuten zu lüften, mehr als halbiert auf aktuell 20 Minuten. Die Ulmer SPD-Fraktion bezweifelt immer noch, dass dies in allen Schulräumen tatsächlich ausreichend möglich ist. Daher setzen sie auf eine Alternative - und fordern auf, den Einsatz von Luftreinigungsgeräten für Schulen und Kitas in Ulm zu prüfen.

SPD-Fraktion will Luftreinigungsgeräte für Schulen und Kitas in Ulm

Mehrere namhafte Studien empfehlen den Einsatz von Luftreinigungsgeräten. Manche Einrichtungen haben mittlerweile schon welche im Einsatz - die meisten jedoch nicht. Die aktuellen Quarantänezahlen zeigen, dass für Menschen in Schulen und Kitas durchaus die Gefahr einer Corona-Infektion besteht.
Die SPD-Fraktion des Ulmer Gemeinderats beantragt deshalb zu prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, alle Schulen und Kitas mit Luftreinigungsgeräten auszustatten. Zudem soll geprüft werden, welche Kosten dies für die Stadt Ulm bedeuten würde.