Serie „Urlaub auf dem Teller“: Kalte Rote-Bete-Suppe: Der kleine Baltikum-Urlaub

Kalte Rote-Bete-Suppe bringt an heißen Tagen eine leckere Erfrischung.
Bernadett Watzke-Denzel- Kalte Rote-Bete-Suppe als Sommergericht – erfrischend und optisch auffällig.
- Entdeckt bei einer Lettland-Radtour, Dill spielte dabei eine zentrale Rolle.
- Zubereitung: Rote Bete garen, abkühlen, mit Gurken, Frühlingszwiebeln und Dill mischen.
- Mit Schwedenmilch, Buttermilch oder Kefir auffüllen, würzen und kalt ziehen lassen.
- Traditionell mit hart gekochten Eiern und Pellkartoffeln, alternativ passt Butterbrot.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei der Vorbereitung unserer Radtour durch Lettland (von Liepāja nach Riga und zurück) im Jahr 2019 stießen wir auf eine kulinarische Empfehlung: „Kalte Rote-Bete-Suppe“. Die erste Begegnung mit einer wesentlichen, in der baltischen Küche vielfach verwendeten Zutat, dem Küchenkraut Dill, machten wir bereits am ersten Morgen. Kurz hinter dem Fährhafen Liepāja stießen wir noch im Dämmerlicht auf ein riesiges Dillfeld – was für ein besonderer Duft.
Eine Gelegenheit, die Kalte-Rote-Bete-Suppe zu probieren, blieb aber lange Zeit aus. Als sie sich ergab, waren wir von einem Regenschauer so durchnässt und durchgefroren, dass wir im Restaurant ein warmes Gericht bevorzugten. Zurück in Tübingen, wir wurden von der Solidarischen Landwirtschaft mit Roter Bete beliefert, machte ich mich auf die Suche nach dem besagten Rezept und wurde bei Sabine Schlimm fündig. Seither gehört die Kalte-Rote-Bete-Suppe zu unseren Lieblingssommergerichten: erfrischend, schmackhaft und auch farblich ein echter Hingucker!
Und so gehts:
Die Rote Bete (etwa 600 Gramm) schälen, in kleine Stifte oder Würfel schneiden, bei geringer Hitze in Salzwasser oder Gemüsebrühe (etwa ein Dreiviertel Liter) weich kochen und im Sud vollständig abkühlen lassen. Saure Gurken (etwa 250 Gramm) ebenfalls würfeln, vier Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und einen Bund Dill grob hacken. Diese Zutaten zur vollständig erkalteten Roten Bete und ihrem Sud geben und einen Liter Schwedenmilch (ersatzweise Buttermilch oder Kefir) unterrühren. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und nach Belieben etwas Weißweinessig abschmecken, nach Möglichkeit einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Als Beilage werden traditionell hart gekochte Eier und warme Pellkartoffeln serviert. An heißen Tagen schmeckt auch einfach ein Butterbrot dazu. Die Suppe lässt sich super vorbereiten und einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. So kann das Kochen an Hitzetagen getrost entfallen.
Was haben Sie mitgebracht und nachgekocht?
Reisen erweitert den Horizont – und manchmal auch den heimischen Speiseplan. Welches Gericht haben sie im Urlaub entdeckt? Was hat Sie kulinarisch so begeistert, dass Sie es in die heimische Küche übernommen haben?
Schicken Sie uns Ihre Geschichte, wo und wie Sie ein neues Lieblingsessen gefunden haben, am besten mit einem appetitanregenden Foto und einem Porträtbild von Ihnen. Der Text sollte etwa 1900 Zeichen lang sein. Wir sind gespannt!
Wenn Sie aus dem Kreis Tübingen kommen, ist redaktion@tagblatt.de die richtige Adresse, im Kreis Reutlingen ist es muv.redaktion@swp.de, im Zollernalbkreis zollernalbkreis.redaktion@swp.de.
Diese Rezepte gibt es bereits:
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