Serie „Urlaub auf dem Teller“: Dieses Fischgericht schmeckt nach Ferien am See

Immer eine gute Idee und schön leicht, wenn es draußen heiß ist: Fischfilet, hier ist es Lachs, mit Gemüse. In Annecy pflegen (Hobby)-Köche das Crossover mit Asien und tauchen das Filet in Kokossoße.
Markus Sontheimer- Schnell zubereitetes Fischgericht aus Annecy: zartes Filet in Sahne und Kokosmilch.
- Bevorzugt werden Kabeljau oder Lachs, Saibling gilt am See als heimischer Fisch.
- Würzen mit Kräutersalz, Pfeffer, Paprika und Saft von zwei Zitronen – Tomaten optional.
- Backofen: 170 bis 180 Grad für etwa 20 bis 25 Minuten – Pfanne ist als Alternative möglich.
- Serviert wird oft mit Reis, Tomaten-Avocado-Salat und frischem Brot; Käse ist beliebt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bunte Häuser, romantische Brücken und Kanäle, ein kristallklarer türkisfarbener See: Die französische Kleinstadt Annecy gilt als das Venedig der Alpen. Und so vielseitig wie die norditalienische Küche ist auch das, was in der Region Auvergne-Rhône-Alpes auf die Teller kommt. Wer angesichts der nahen Berge eher herzhafte Speisen erwartet, liegt richtig: Ein Nationalgericht in der Haute-Savoie ist die Tartiflette – ein Ofengericht aus Kartoffeln, Speck, Zwiebeln und geschmolzenem Reblochon-Käse.
Klar, diese Spezialität müssen wir kosten während des Urlaubs rund um den Lac d‘Annecy. Formidable. Allerdings: Bei Temperaturen von gut 40 Grad gelüstet uns in der Ferienwohnung nach etwas Leichterem. Gut, dass das Patenkind, jüngst als Au-pair in Alpenstadt, nicht nur ortskundig ist, sondern auch kulinarisch up to date. Beim Besuch am See fragen wir Anna-Maria: Was kochen die Einheimischen, wenn es leicht sein soll, aber schnell gehen muss?
Favorit der Gastfamilie
Kein Problem, die 19-Jährige hat als „Nanny“ von zwei Kindern in ihrer Gastfamilie einiges an französischer Lebensart erfahren. Auch, was Vorlieben in der Küche angeht. Ein Lieblingsgericht der Franzosen, das die Abiturientin immer wieder zubereitet, gelingt einfach: Der Fisch aus Annecy kommt mit wenigen Zutaten aus und schmeckt unbedingt nach Sommer, Sonne, Ferien.

Der Lac d'Annecy liegt am Rande der Alpen in der französischen Region Haute-Savoyen. Dort wird gerne herzhafter Käse serviert, aber auch viel Fisch gegessen. Der Saibling etwa schwimmt im klaren See.
Christina HölzSo klappt's: Koch oder Köchin benötigen ein zartes Fischfilet, bevorzugt Kabeljau, Lachs oder einen ähnlichen grätenfreien Fisch. Direkt im Lac d'Annecy schwimmt der Saibling – er gehört zu den heimischen Fischarten, die sich im kalten Wasser des alpinen Sees wohlfühlen. Anna-Maria würzt das Filet schlicht mit Kräutersalz, Pfeffer, etwas Paprika und dem Saft von zwei Zitronen. Anschließend kommt der Fisch in eine Auflaufform und wird mit einem Becher Sahne sowie ausreichend Kokosmilch übergossen. Nach Belieben ergänzen Cocktailtomaten das Gericht, bevor alles bei 170 bis 180 Grad für etwa 20 bis 25 Minuten in den Ofen kommt.
Was haben Sie mitgebracht und nachgekocht?
Reisen erweitert den Horizont – und manchmal auch den heimischen Speiseplan. Welches Gericht haben sie im Urlaub entdeckt? Was hat Sie kulinarisch so begeistert, dass Sie es in die heimische Küche übernommen haben?
Schicken Sie uns Ihre Geschichte, wo und wie Sie ein neues Lieblingsessen gefunden haben, am besten mit einem appetitanregenden Foto und einem Porträtbild von Ihnen. Der Text sollte etwa 1900 Zeichen lang sein. Wir sind gespannt!
Wenn Sie aus dem Kreis Tübingen kommen, ist redaktion@tagblatt.de die richtige Adresse, im Kreis Reutlingen ist es muv.redaktion@swp.de, im Zollernalbkreis zollernalbkreis.redaktion@swp.de.
Diese Rezepte gibt es bereits:
- Paprika mit Anchovis: Schmeckt wie im Mairatal
- Salbeinudeln aus Italien
- Kalte Rote-Bete-Suppe: Der kleine Baltikum-Urlaub
- Im Land des Kibbeling und der Bitterballen
- Pici und Cinghiale erfreuen den Gaumen
- Dieses Fischgericht schmeckt nach Ferien am See
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Serviert wird der Fisch am Seeufer klassisch mit Reis, dazu goutieren die Franzosen Tomaten-Avocado-Salat und frisches Brot. Wow! Die Säure der Zitrone bringt Frische, Sahne und Kokosmilch sorgen für eine milde, cremige Soße. Die Tomaten setzen fruchtige Akzente und geben dem Gericht zusätzlich Farbe. Der ganze Teller ist eine bunte Verheißung, die wir gleich in die Liste der sommerlichen Lieblingsgerichte für zu Hause aufgenommen haben. Um nicht ins Kohlenhydrate-Koma zu fallen, verzichten wir allerdings aufs Brot und naschen lieber danach noch ein Stück Käse. Oft aus Frankreich.
Tipp: Wer bei diesen Temperaturen den Betrieb des Backofens scheut, kann das Ganze natürlich auch in der Pfanne zubereiten.


