Landratswahl Neu-Ulm 2024: Eva Treu gewinnt in Senden bei großer Wahlmüdigkeit
Am Sonntag, 14. Januar, hat der Landkreis Neu-Ulm seine Bürgerinnen und Bürger erstmals im Jahr 2024 zu den Urnen gebeten. Die Wahlberechtigten entschieden über eine neue Landrätin oder einenneuen Landrat. Damit waren auch die Sendenerinnen und Sendener zur Wahl aufgerufen. Allerdings ging nicht mal jeder Dritte zur Wahl. Wie die Stadt abgestimmt hat.
Thorsten Freudenberger: Landtag statt Landrat
Bei der Kommunalwahl 2020 in Bayern war Landrat Thorsten Freudenberger im Amt bestätigt worden. Mit 54,8 Prozent der Stimmen hatte der CSU-Politiker schon im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit auf sich vereint. Allerdings wurde Freudenberger im Rahmen der bayerischen Landtagswahl 2023 ins Maximilianeum gewählt. Dadurch wurde der Posten des Landrates im Kreis Neu-Ulm frei.
16 Stimmbezirke in Senden und fünf Kandidaten
Fünf Kandidatinnen und Kandidaten wollten Freudenberger nachfolgen: Eva Treu (CSU/Junge Union), Joachim Eisenkolb (Freie Wähler), Ludwig Ott (Bündnis 90/Die Grünen), Daniel Fürst (SPD) und Wolfgang Dröse (AfD).
Senden ist die zweitgrößte Stadt des Kreises. Hier gab es bei der Landratswahl insgesamt 16 Stimmbezirke, davon sechs Briefwahlbezirke. 17.314 Bürgerinnen und Bürger waren wahlberechtigt.
Landratswahl-Ergebnis der Stadt Senden
Die Auszählung in Senden ist beendet. Eva Treu hat wie im gesamten Landkreises die meisten Stimmen erhalten. Allerdings reichte es nicht für eine absolute Mehrheit. Im Kampf um Rang zwei war es in Senden knapp. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,3 Prozent.
- Eva Treu (30), CSU: 39,6 %
- Joachim Eisenkolb (56), Freie Wähler: 17,8 %
- Ludwig Ott (32), Bündnis 90/Die Grünen: 8,9 %
- Daniel Fürst (39), SPD: 17,6 %
- Wolfgang Dröse (35), AfD: 16,1 %
Landratswahl im Kreis Neu-Ulm: So haben die Städte abgestimmt
- Gesamtergebnis im Kreis Neu-Ulm
- Ergebnis in der Stadt Neu-Ulm
- Ergebnis in Illertissen
- Ergebnis in Vöhringen
- Ergebnis in Weißenhorn
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