Landratswahl Neu-Ulm 2024
: Eva Treu gewinnt in Senden bei großer Wahlmüdigkeit

Der erste Wahlgang ist beendet. Am Sonntag, 14.1.2024, fand im Landkreis Neu-Ulm die Landratswahl statt. Wie die Stadt Senden abgestimmt hat, erfahren Sie hier.
Von
Elias Hoffmann
Senden
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  • Der bisherige Landrat Thorsten Freudenberger wurde vergangenen Oktober in den bayerischen Landtag gewählt. Über seine Nachfolge im Kreis Neu-Ulm bestimmten auch die Anwohnerinnen und Anwohner der Stadt Senden am 14. Januar. Wird eine Stichwahl notwendig?

    Der bisherige Landrat Thorsten Freudenberger wurde vergangenen Oktober in den bayerischen Landtag gewählt. Über seine Nachfolge im Kreis Neu-Ulm bestimmten auch die Anwohnerinnen und Anwohner der Stadt Senden am 14. Januar. Wird eine Stichwahl notwendig?

    Volkmar Könneke
  • Fünf Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich zur Wahl. Sie wollten Chef im Landratsamt Neu-Ulm werden.

    Fünf Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich zur Wahl. Sie wollten Chef im Landratsamt Neu-Ulm werden.

    Volkmar Könneke
  • Eva Treu (rechts) und Joachim Eisenkolb (links) haben allen Grund zur Freude. Sie können ihr Ziel noch erreichen. Wer von ihnen neue Landrätin oder neuer Landrat wird, entscheidet sich in einer Stichwahl am 28. Januar.

    Eva Treu (rechts) und Joachim Eisenkolb (links) haben allen Grund zur Freude. Sie können ihr Ziel noch erreichen. Wer von ihnen neue Landrätin oder neuer Landrat wird, entscheidet sich in einer Stichwahl am 28. Januar.

    Volkmar Könneke
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Am Sonntag, 14. Januar, hat der Landkreis Neu-Ulm seine Bürgerinnen und Bürger erstmals im Jahr 2024 zu den Urnen gebeten. Die Wahlberechtigten entschieden über eine neue Landrätin oder einenneuen Landrat. Damit waren auch die Sendenerinnen und Sendener zur Wahl aufgerufen. Allerdings ging nicht mal jeder Dritte zur Wahl. Wie die Stadt abgestimmt hat.

Thorsten Freudenberger: Landtag statt Landrat

Bei der Kommunalwahl 2020 in Bayern war Landrat Thorsten Freudenberger im Amt bestätigt worden. Mit 54,8 Prozent der Stimmen hatte der CSU-Politiker schon im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit auf sich vereint. Allerdings wurde Freudenberger im Rahmen der bayerischen Landtagswahl 2023 ins Maximilianeum gewählt. Dadurch wurde der Posten des Landrates im Kreis Neu-Ulm frei.

16 Stimmbezirke in Senden und fünf Kandidaten

Fünf Kandidatinnen und Kandidaten wollten Freudenberger nachfolgen: Eva Treu (CSU/Junge Union), Joachim Eisenkolb (Freie Wähler), Ludwig Ott (Bündnis 90/Die Grünen), Daniel Fürst (SPD) und Wolfgang Dröse (AfD).

Senden ist die zweitgrößte Stadt des Kreises. Hier gab es bei der Landratswahl insgesamt 16 Stimmbezirke, davon sechs Briefwahlbezirke. 17.314 Bürgerinnen und Bürger waren wahlberechtigt.

Landratswahl-Ergebnis der Stadt Senden

Die Auszählung in Senden ist beendet. Eva Treu hat wie im gesamten Landkreises die meisten Stimmen erhalten. Allerdings reichte es nicht für eine absolute Mehrheit. Im Kampf um Rang zwei war es in Senden knapp. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,3 Prozent.

  • Eva Treu (30), CSU: 39,6 %
  • Joachim Eisenkolb (56), Freie Wähler: 17,8 %
  • Ludwig Ott (32), Bündnis 90/Die Grünen: 8,9 %
  • Daniel Fürst (39), SPD: 17,6 %
  • Wolfgang Dröse (35), AfD: 16,1 %

Landratswahl im Kreis Neu-Ulm: So haben die Städte abgestimmt

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