Bürgermeisterwahl in Holzheim
: Thomas Hartmann bleibt Rathauschef

Mit 68,5 Prozent der Stimmen bleibt Thomas Hartmann Bürgermeister in Holzheim. Sein Mitbewerber Harry Lammich kam auf 31,5 Prozent.
Von
Patrick Fauß
Holzheim
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Thomas Hartmann Holzheim

Thomas Hartmann bleibt Rathauschef in Holzheim.

Patrick Fauß
  • Thomas Hartmann bleibt Bürgermeister in Holzheim mit 68,5 Prozent.
  • Herausforderer Harry Lammich erhält 31,5 Prozent der Stimmen.
  • Gemeinde Holzheim/Neuhausen: rund 2000 Einwohner, zwei Kandidaten.
  • Hartmann: Vereine als Pluspunkt; Streit um Standort der Heizzentrale.
  • Lammich: Ziel waren 40 Prozent; will in der Lokalpolitik weitermachen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der 2000-Einwohner-Gemeinde Holzheim/Neuhausen traten zwei Kandidaten an: Thomas Hartmann (56) von der CSU gegen Harry Lammich (65) von den Freien Wählern. Hartmann, der bereits sechs Jahre lang Bürgermeister war, konnte laut vorläufigem Ergebnis 68,5 Prozent der Stimmen erringen. Harry Lammich bekam 31,5 Prozent.

„Die Vereine und die Arbeit um die Vereine“, für die er sich einsetze, seien wohl ein wichtiger Pluspunkt gewesen, der ihm zu dem Wahlergebnis verholfen habe, sagte Hartmann am Wahlabend. In den vergangenen sechs Jahren habe er es nicht allen recht machen können. Gerade beim Thema des Standorts für eine künftige Heizzentrale für das lokale Wärmenetz seien die Meinungen auseinandergegangen.

„Arbeit bestätigt“

Bei einer Wahl sei naturgemäß immer einiges möglich. Anders als bei seinem Amtsantritt vor sechs Jahren hatten die Bürger diesmal eine echte Wahl, und diese sei auf ihn gefallen, was ihn stolz, erleichtert und dankbar mache. Es bestätige ihn in seiner Arbeit als Bürgermeister. Als Nächstes sei wichtig, wie sich der künftige Gemeinderat zusammensetze.

Harry Lammich erfuhr von seinem Wahlergebnis elektronisch übers Internet. „Vielleicht hätten wir uns noch etwas mehr vorgestellt“, sagte der freiberufliche Unternehmensberater. Sein Wunsch wäre gewesen, vielleicht 40 Prozent der Stimmen auf sich zu vereinen. Als Wahlschlappe wolle er das Ergebnis jedoch nicht bezeichnen. Das wäre es gewesen, wenn der Stimmenanteil unter 20 Prozent gelegen hätte. Bei der Bürgermeisterkandidatur sei es auch darum gegangen, die Sichtbarkeit der Freien Wähler im Wahlkampf zu erhöhen. So oder so gehe es für ihn in der Lokalpolitik wohl weiter. Im Gemeinderat und vielleicht auch im Kreistag, wo er ebenfalls auf der Liste der Freien Wähler vertreten ist.

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