Nachgetreten by Grinser & Grantler: Tennis-Irrsinn: Zwei Horber Vereine duellieren sich in Schwenningen

Tennis für alle – aber nicht mehr in Horb: Für ihr Bezirksstaffel-Duell müssen zwei hiesige Vereine nach Schwenningen fahren. Ein Irrsinn, findet der Grantler.
Florian Ganswind/privat- Zwei Horber Tennisvereine müssen ihr Bezirksstaffel-Duell in Schwenningen austragen.
- Grund ist die Umstellung der Horber Tennishalle auf Padel ab dem 3. Oktober – Ausweichhallen nötig.
- Ein Beteiligter kritisiert die weite Anfahrt, ein anderer verweist auf belegte Hallen und Zwänge.
- Genannte Alternativen liegen näher, doch angeblich war in Schwenningen noch eine Halle frei.
- Vorschlag als Spitze: Zu solchen Ansetzungen sollte ein Tankgutschein gehören.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Grantler: Meine Güte, das ist doch eine Zumutung ohne Boden!
Grinser: Was ist denn jetzt schon wieder los?
Grantler: Stell dir vor, Grinser – der WTB hat für die Winterrunde offenbar einen neuen Fitness-Schwerpunkt eingeführt: Tennis spielen und dabei möglichst viele Kilometer fahren.
Grinser: Würdest du mir erklären, was du meinst?
Grantler: In der Herren-Bezirksstaffel gibt's zum Beispiel das Duell zwischen Dettingen/Glatt und Bildechingen. Zwei Vereine, die praktisch nebeneinander liegen. Und wo wird dann gespielt? In Schwenningen! Da klatsche ich doch glatt Beifall für so viel Weitblick.
Grinser: Die Tennishalle in Horb wird halt am 3. Oktober zur Padel-Halle. Deshalb braucht es Ausweichhallen.
Grantler: Die gibt es ja auch. Aber dafür müsste man nicht nach Schwenningen fahren. Ergenzingen, Pfalzgrafenweiler, Balingen – liegt doch alles in der Nähe.
Grinser: Vielleicht war die Halle in Schwenningen als einzige eben noch frei. Und irgendwo müssen die Mannschaften ja spielen, wenn die anderen Hallen belegt sind.
Grantler: Vielleicht hat beim WTB aber auch keiner nachgedacht, bevor er auf „Speichern“ gedrückt hat. Wer zwei Nachbarvereine quer durchs Land schickt, der kennt entweder die Landkarte nicht, oder es ist ihm schlicht egal, was er den Leuten damit zumutet.
Grinser: Du weißt doch gar nicht, was für Zwänge da im Hintergrund mitspielen.
Grantler: Hör mir bloß auf mit deinen Relativierungen. Ich kriege jetzt schon wieder Puls! Die Einteiler sollten mal selbst einen Winter lang durchs Land kutschieren müssen. Dann würden die ihren eigenen Plan ganz schnell noch einmal überarbeiten, das sage ich dir.
Grinser: Vielleicht schweißen die sechzig Kilometer zwischen Horb und Schwenningen das Team aber auch zusammen.
Grantler: Welch romantische Vorstellung! Aber die Wahrheit ist doch: Nach Hin- und Rückfahrt plus Match ist da keiner mehr zusammengeschweißt. Höchstens mit dem eigenen Bett und einem steifen Rücken. Während die, die sich das ausgedacht haben, gemütlich im Warmen sitzen.
Grinser: So dramatisch ist die Situation nun wirklich nicht. Beim Fußball gehören solche Auswärtsfahrten zum Alltag.
Grantler: Da bekommen die Spieler von ihren Vereinen aber auch reihenweise Tankgutscheine hinterhergeworfen. Das bringt mich auf eine Idee: Zu Ansetzungen von Tennis-Spielen wie dem in Schwenningen gehört künftig ein Tankgutschein dazu – persönlich überreicht von den Leuten, die sich das ausgedacht haben.
Grinser: Höre ich da tatsächlich einen konstruktiven Vorschlag aus deinem Mund?
Grantler: Auf dem Gutschein steht dann: „Danke für die weite Anreise. Hätten wir auch komfortabler hinkriegen können – aber dann hätten wir unseren Plan noch einmal rauskramen müssen.“
Doppelpass der Meinungen
Grinser & Grantler greifen aktuelle Themen aus der Sportwelt auf. Während Grinser die Dinge gelassen und optimistisch sieht, hat Grantler immer etwas zu meckern. Eine Diskussion mit Augenzwinkern, die nicht allzu ernst genommen werden sollte.
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