Mehrzahl aus Bayern: 24 Tunesier ins Heimatland abgeschoben

24 Tunesier wurden von Frankfurt aus in ihr Heimatland ausgeflogen.
Thomas Banneyer/dpa (Symbolbild)Deutschland hat 24 Tunesier per Flugzeug in ihr Heimatland abgeschoben. Das teilte das bayerische Innenministerium mit, das die Federführung bei der Maßnahme hatte. 22 der 24 Tunesier hatten sich zuletzt in Bayern aufgehalten.
Vergewaltigung, Körperverletzungen und andere Delikte begangen
Von den 22 Personen in bayerischer Obhut seien 16 verurteilte Straftäter gewesen. Ihnen wurden Delikte wie Diebstahl, Hausfriedensbruch, Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, vorsätzliche und gefährliche Körperverletzung, Nötigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Unterschlagung und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Last gelegt.
Sie seien vom Flughafen Frankfurt nach Enfidha in Tunesien geflogen worden. „Wir forcieren unsere Bemühungen, insbesondere Straftäter nach Tunesien abzuschieben“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU).
Afghanischer Vergewaltiger im August abgeschoben
Im August waren – erstmals seit der Machtübernahme der Taliban vor drei Jahren – 28 Straftäter nach Afghanistan geflogen worden. Mit an Bord war auch ein 31-Jähriger, der im Jahr 2019 mit drei anderen Männern eine Gruppenvergewaltigung an einer 14-Jährigen in Illerkirchberg (Alb-Donau-Kreis) begangen hatte.

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