SWP+SWP+Deutschland und seine Verteidigung
: Wie US-Raketen und die Warnung vor der Kriegsgefahr die Politik aufwühlen

Als am 10. Juli Olaf Scholz am Rande eines Nato-Gipfels verkündete, die Regierungen der USA und Deutschlands hätten sich auf die Stationierung weitreichender Raketen in der Eifel geeinigt, rieben sich manche ungläubig die Augen. Ein Raketenbeschluss mal so nebenbei? Auch Scholz' SPD ist damit nicht glücklich.
Von
André Bochow
Berlin
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USA stationieren weitreichende Waffensysteme in Deutschland: HANDOUT - 01.02.2022, USA, Polaris Point: Auf diesem von der Marine der USA zur Verfügung gestellten Bild entladen Matrosen des U-Boot-Tenders USS Emory S. Land (AS 39), Abteilung Waffenhandhabung, eine Tomahawk-Rakete vom Schnellangriffs-U-Boot USS Asheville (SSN 758) der Los Angeles-Klasse. Die USA wollen erstmals seit dem Kalten Krieg wieder Waffensysteme in Deutschland stationieren, die bis nach Russland reichen. Von 2026 an sollen unter anderem Marschflugkörper vom Typ Tomahawk mit deutlich mehr als 2000 Kilometern Reichweite in Deutschland stationiert werden. Tomahawk sind allwettertaugliche Marschflugkörper für extrem niedrige Angriffe und verfügen anders als ballistische Raketen über einen permanenten eigenen Antrieb. Foto: Petty Off 2. Cl Zachary Grooman/U.S. Navy via DVIDS/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

So wie zur See nun auch bald zu Land – in Deutschland. 2026 werden die USA weitreichende Waffensysteme in der Eifel stationieren. Auch Tomahawk-Raketen, wie die hier von der US-Marine verladene. Die Waffen können Ziele in Russland erreichen.

Petty Off 2. Cl Zachary Grooman/U.S. Navy via DVIDS/dpa