Umfrage zur Bundestagswahl 2025: Wie wäre das Ergebnis, wenn jetzt gewählt würde?

Das Vorgehen beim Thema Migration von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz sorgte für viel Unverständnis.
Michael Kappeler/dpa- Friedrich Merz' Vorstoß zur Migration sorgt für Debatten im Wahlkampf 2025.
- Umfrage: Union 29-30%, AfD 20-23%, SPD 15-17%, Grüne 12-15%, Linke 4-5%, FDP 3-4%.
- Mögliche Koalitionen: Union-SPD, Union-Grüne, nicht mit AfD.
- Merz knapp vor Scholz als Kanzlerkandidat.
- Wahlumfragen zeigen aktuelle Stimmungen, keine Prognosen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Bundestagswahlkampf 2025 wird mit harten Bandagen geführt. Das Vorpreschen in der Migrationspolitik hat Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) eine empörte Debatte über die Brandmauer zur AfD beschert. SPD und Grüne hoffen daher auf einen Umschwung in den aktuellen Umfragen.
Wenn schon jetzt gewählt würde: die Umfragen zur Bundestagswahl 2025
- Die Spitze: Union gegenüber der Vorwoche leicht im Minus (29-30 Prozent), AFD leicht im Plus (20-23)
- Das Mittelfeld: SPD (15-17) und Grüne (12-15) weitgehend unverändert
- Die hinteren Ränge: Die Linke (4-5) und Sahra Wagenknechts BSW (3-6) müssten weiter bangen, die FDP (3-4) wäre nach jetzigem Stand nicht im Bundestag. *
Das sind die möglichen Koalitionsoptionen 2025
Kanzlerpräferenz laut Umfrage: Unionskanzlerkandidat Merz liegt im direkten Vergleich mit 36 Prozent nur noch knapp vor SPD-Kandidat Scholz mit 34 Prozent (YouGov).
- Wahrscheinlichste Kanzler-Option: Unionskandidat Friedrich Merz
- Wahrscheinlichste Koalitionsoptionen: Union und SPD und Union und Grüne (nur einige Institute)
Koalitionen nach der Bundestagswahl 2025 - Wer will was (nicht)?
- Schwarz-Rot mit Merz als Kanzler: Die Durchsetzung eines Unionsantrags zur Migration mit Hilfe unter anderem der AfD hat die Lage verändert: Teile vor allem der SPD-Linken, etwa die Jusos, lehnen ein Bündnis unter Merz' Führung nun offen ab. Die Parteiführung hat sich bisher nicht entsprechend geäußert.
- Schwarz-Grün mit Merz als Kanzler: Bei den Grünen ist es ähnlich. Anton Hofreiter, nach eigenen Worten bisher ein Fürsprecher von Schwarz-Grün, will Merz nun gegebenenfalls seine Stimme verweigern. Kanzlerkandidat Robert Habeck sagt: „Ist jedenfalls schwieriger geworden.“
- Union und AfD: Merz beteuert immer wieder, dass trotz der ungewollten Schützenhilfe der AfD die Brandmauer steht. Für ihn „ist und bleibt klar: dass wir uns von dieser Fraktion hier nicht in eine Mehrheit oder in eine Bundesregierung bringen lassen“.
* Ausgewertet wurden für die Parteiwerte die seit Montag, 03.02.2025, veröffentlichten Erhebungen der Meinungsforschungsinstitute Forsa, YouGov, Forschungsgruppe Wahlen, Infratest, Insa und Verian (Emnid). Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet, etwa wegen nachlassender Parteibindungen und immer kurzfristigeren Wahlentscheidungen. Die von den Instituten erhobenen Daten zeigen auch nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.
Alle Informationen zur Bundestagswahl 2025 gibt es hier auf unserer Themenseite.
