Feuer in Portugal: In der portugiesischen Urlaubsregion Algarve kämpft die Feuerwehr gegen einen großen Waldbrand. Dort mussten rund 60 Menschen ihre Häuser verlassen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Ein Feuerwehrmann wurde nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde vom Dienstag bei Löscharbeiten nahe dem Ort Castro Marim verletzt und musste mit Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht werden, zwei weitere erlitten Rauchvergiftungen. Rund 600 Feuerwehrleute waren dem Bericht zufolge im Einsatz.

Waldbrand in Portugal am Montag ausgebrochen

Das Feuer war am frühen Montagmorgen ausgebrochen und konnte zunächst eingedämmt werden, bevor es am Nachmittag wieder neu entflammte und sich über eine Fläche von rund 3000 Hektar ausbreitete. Das Feuer fraß sich in Richtung Küste vor, die Autobahn zwischen dem Osten und dem Westen der Algarve wurde gesperrt.
Am Dienstagmorgen breitete sich der Waldbrand in Richtung des Ortes Tavira aus. In den vergangenen Wochen war es unter anderem im Nachbarland Spanien, in Griechenland, der Türkei, Italien, Frankreich  und Algerien zu verheerenden Waldbränden gekommen. Wissenschaftler machen die globale Klimaerwärmung verantwortlich für die starke Dürre und heftigen Waldbrände im Mittelmeerraum.